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Chinesen wollen Qatar-Open-Preisgeld an die Stadt Wuhan spenden

Chinas Stars wollen das Preisgeld, das sie in Doha gewinnen, an die Stadt Wuhan spenden (©Pixabay)

05.03.2020 - Das bestimmende Thema dieser Tage in den Medien ist natürlich das Coronavirus. Aufgrunddessen reiste die chinesische Nationalmannschaft von den German Open schon Anfang Februar nach Katar und durfte ihre WM-Vorbereitung dort bestreiten. Nun wurde die WM bekanntlich verschoben, die Qatar Open werden derzeit aber ausgetragen. Das beim Turnier gewonnene Preisgeld werden die Chinesen an die Stadt Wuhan spenden.

Ma Long, der nicht nur amtierender Weltmeister und Olympiasieger, sondern auch Vorsitzender der chinesischen Athletenkommission ist, berief alle in Doha anwesenden Mitglieder der chinesischen Nationalmannschaft zu einem Treffen. Dabei wurde beschlossen, dass das gesamte Preisgeld, das die Spieler aus dem Reich der Mitte bei den mit insgesamt 400.000 US-Dollar dotierten Qatar Open gewinnen, an die Stadt Wuhan gespendet wird. Dort war das Coronavirus im Dezember 2019 zuerst ausgebrochen. 

Große Spendenbereitschaft zeigte auch Liu Shiwen: Die Weltmeisterin musste das Turnier vor wenigen Tagen aufgrund einer Verletzung absagen. Dennoch wird sie einen Betrag spenden, der der Siegprämie im Damen-Einzel entspricht, d. h. 44.000 US-Dollar. Dass unter dem Strich noch ein sechsstelliger Betrag hinzukommt, davon ist angesichts der hochkarätigen Starter aus dem Reich der Mitte auszugehen: Sowohl im Herren-Einzel (u. a. mit Fan Zhendong, Xu Xin, Ma Long und Lin Gaoyuan) als auch im Damen-Einzel (Chen Meng, Sun Yingsha, Wang Manyu etc.) befinden sich unter den besten zehn gesetzten Akteuren je sechs Chinesen, in den Doppel-Wettbewerben kommen einige heiße Kandidaten auf den Titel hinzu. 

Zum Artikel über die Verlegung der WM und den Reaktionen darauf

(DK)

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