Der Aufschlag ist ein strittiges Thema im Tischtennis, da sich nicht alle strikt an die Regeln halten und Spielräume sowohl im Profi- als auch Amateurbereich großzügig ausgenutzt werden. So ist der Aufschlag regelmäßiger Gegenstand unserer Regelecke, auch im aktuellen Fall. Darin legt ein Spieler den Ball auf die Finger seiner freien Hand und wirft ihn dann hoch. Ist das regelkonform oder nicht?
Gerade in den unteren Spielklassen kommt es häufig vor, dass zwei Mannschaften desselben Vereins nicht nur in einer Liga gemeldet sind, sondern auch in derselben Gruppe gegeneinander antreten. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, inwiefern sich beide Teams gegenseitig aushelfen dürfen. Welche Ersatzstellungen sind erlaubt, welche nicht? Unsere Regelecke gibt wie immer die passende Antwort.
Es klingt eigentlich zu verrückt, um wahr zu sein. Doch in der Tat ist der folgende Fall aufgetreten, ihn hat uns nämlich ein Leser eingeschickt: Nach einer Satzpause tauschen die beiden Spieler unbewusst ihre Schläger, was aber erst am Ende des Durchgangs auffällt. Der Unterlegene will den Satz wiederholen. Doch ist das möglich oder welche Entscheidung müsste in einem solchen Fall getroffen werden?
Im Idealfall ist die Konzentration komplett auf das anstehende Einzel gerichtet. Das klappt manchmal aber natürlich nur bedingt. So kann es sein, dass kurz vor Beginn des eigenen Spiels noch einmal ein wichtiger Anruf hereinflattert. Wie ist zu entschieden, wenn man dann zum Telefonieren die Halle verlässt und erst zehn Minuten später zurückkehrt? Darum geht es heute in der Regelecke!
Immer ratsam ist es, Dinge im Zweifel noch einmal genau zu überprüfen. Das trifft im Tischtennis auf die Mannschaftsaufstellung ganz besonders zu. Denn wenn diese nicht stimmt, ist der Ärger groß – oder etwa doch nicht? In unserem heutigen Beispiel in der Regelecke geht es um eine vertauschte Spielerreihenfolge bei einer Partie, die nach Braunschweiger System ausgetragen wird.
Damit der Belag besser hält und auch der Holzrand ausreichend geschützt wird, gehört zu einem klassischen Tischtennisschläger auch ein Kantenband dazu. Das kann natürlich auch zweckentfremdet werden, dargestellt anhand des folgenden Beispiels: Ein Spieler klebt den dem Griff am nächsten liegenden Teil des Schlägerblattes mit einem glänzenden Kantenband ab, was den Gegner irritiert. Doch ist das überhaupt erlaubt? Unsere Regelecke gibt wie immer die passende Antwort.
Kennen Sie folgende Situation? Sie kämpfen um jeden Punkt, geben keinen Ball verloren und sind körperlich am Rand der Erschöpfung. Doch dann verkrampfen sich die Muskeln in der Wade und der Schmerz zieht Ihnen bei jedem Schritt ins Bein. Klassiker: Sie haben einen Wadenkrampf! Die Frage ist, wie der Schiedsrichter reagiert, wenn Sie um eine Pause bitten. Wird sie Ihnen genehmigt? Ein klarer Fall für unsere Regelecke!
Normalerweise behandeln wir in unserer Regelecke ja immer allgemeine Fälle, die uns zum Teil zugeschickt wurden oder die wir uns selbst ausdenken. In der heutigen Folge nehmen wir allerdings einen Fall auf, der in den vergangenen Tagen für Fragezeichen in der Tischtennisszene gesorgt hat. Es geht um einen Ballwechsel zwischen Omar Assar und Dang Qiu bei den Düsseldorf Masters, in dem der Ägypter Qiu einen Besuch auf seiner Seite abstattet. Wie hätten Sie entschieden?
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