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tischtennis 09/21: DM-Analyse und Corona-Bilanz

Der neue deutsche Meister im Herren-Einzel auf dem Cover: Benedikt Duda (©tischtennis)

09.09.2021 - Im Mittelpunkt der September-Ausgabe steht der Rückblick auf die Deutsche Meisterschaft in Bremen, bei der es diesmal durchaus überraschende Ergebnisse gab, auch wenn am Ende mit Nina Mittelham und Benedikt Duda zwei Favoriten triumphierten. Im Interview mit DTTB-Sportdirektor Richard Prause geht der Blick noch mal zurück auf die Olympischen Spiele in Tokio – und voraus auf die Spiele 2024 in Paris. Außerdem im Heft: Die Corona-Zwischenbilanz – wie sehr hat die Pandemie den Tischtennisvereinen in Deutschland geschadet?

Das Turnier der Überraschungen endete mit zwei Favoritensiegen: Mit Benedikt Duda und Nina Mittelham setzten sich bei den Deutschen Meisterschaften in Bremen die einzigen beiden Olympia-Fahrer durch, die in der ÖVB-Arena an den Start gegangen waren. Zuvor hatte es bei den nationalen Titelkämpfen aber zahlreiche unerwartete Resultate gegeben, einige Youngster machten den Arrivierten das Leben schwer. tischtennis-Redakteur Jan Lüke hat das Geschehen vor Ort beobachtet und sich nicht nur mit den Stars der DM beschäftigt, sondern auch einem der vielen Amateurspieler, die bei diesem Turnier Jahr für Jahr an den Start gehen. Patrick Decker, mit 43 Jahren ältester Starter in der Hansestadt, hat Lüke erzählt, was für ihn den Reiz an den Deutschen Meisterschaften ausmacht.

Kilian Ort fehlte in Bremen verletzungsbedingt, und doch ist er der „Spieler des Monats“ in der September-Ausgabe von tischtennis. Denn der Bad Königshofener hatte bei seinem ersten internationalen Turnier seit langem für Aufsehen gesorgt, sich aus der Qualifikation bis ins Finale des WTT Contender in Budapest vorgekämpft und im Doppel mit Tobias Hippler den Turniersieg geholt. Orts Krankenakte ist lang, ob er in Budapest überhaupt würde starten können, war lange offen. Wie er es auch mit eingeschränktem Trainingspensum geschafft hat, den nächsten Schritt zu machen, erzählt der 25-Jährige in tischtennis.

Mit Tischtennis zurück ins Leben

DTTB-Sportdirektor Richard Prause wird Orts Auftritt genau wie die von den DM-Überraschungen Kay Stumper, Fanbo Meng oder Annett Kaufmann mit Interesse verfolgt haben. Denn im Olympia-Kader gehörte die Mehrzahl der Spieler zur Ü30-Fraktion. Ist bis zu den nächsten Olympischen Spielen ein Generationenwechsel notwendig? Das hat tischtennis-Autor Dietmar Kramer Prause im Interview gefragt, in dem der Sportdirektor auch noch mal die Ergebnisse der Spiele in Tokio einordnet, über die Auswirkungen der beiden Olympia-Medaillen auf die Fördergelder für den DTTB spricht und auf die Team-EM Ende September vorausblickt.

Auch für Maik Gühmann steht im September ein sportlicher Höhepunkt an. Der Hamburger startet bei der Parkinson-WM in Berlin. Mit 39 Jahren war bei ihm die Erkrankung des zentralen Nervensystems festgestellt worden, sein Zustand verschlechterte sich zusehends. An Sport war überhaupt nicht zu denken. Nun hat er, mit 54 Jahren, gerade bei der TTG Hamburg-Nord sein Wettkampfdebüt in der Kreisliga gefeiert. „Wenn ich am Tisch stehe, habe ich keine Zeit, über die Krankheit nachzudenken“, sagt Gühmann. Seine bewegende Geschichte lesen Sie in der September-Ausgabe.

Vereine in der Coronakrise - eine Zwischenbilanz

Während bei der TTG Hamburg-Nord auch nach der langen Zwangspause der Zulauf groß ist, werden in vielen anderen Vereinen nun die Auswirkungen der Coronakrise sichtbar. Ablesen lässt sich das an den Mannschaftsmeldezahlen zur neuen Saison. Sieben Prozent weniger Herren-Teams als noch im Vorjahr – und beim Nachwuchs ein Rückgang von etwa 20 Prozent. Warum sind ausgerechnet die Zahlen bei den Kindern und Jugendlichen so eingebrochen? Was können Vereine tun, um jetzt neuen Schwung reinzubekommen? Und warum sind viele Vereins- und Verbandsverantwortliche dennoch so optimistisch, dass sich die Zahlen schon bald wieder deutlich positiver lesen? Das steht in tischtennis.

Fest steht: Wer Kinder und Jugendliche im Verein halten will, der muss ein attraktives Training bieten. Anregungen dafür finden Sie auch diesmal in unserer Rubrik Trainingstipps. Lernen Sie ein Spiel kennen, für das es unzählige Variationen gibt.

Die September-Ausgabe von tischtennis erscheint am 10. September, wie immer können Sie die Ausgabe bereits einen Tag früher als E-Paper lesen. Die digitale Version der tischtennis ist angereichert mit zusätzlichen Inhalten wie Fotogalerien, zusätzlichen Texten oder Videos. Jeder Abonnent hat einen Zugang zur elektronischen Version des Magazins, die Sie auf Computer, Smartphone oder Tablet lesen können. Wenn Sie noch kein Abonnent sind, aber Sie die Themen der aktuellen Ausgabe interessieren oder Sie sich einen ersten Eindruck vom führenden deutschsprachigen Tischtennis-Magazin machen möchten, können Sie jede Ausgabe von tischtennis auch einzeln bestellen.

(sue)

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