TTBL

Helmut Hampl verstärkt TTC OE Bad Homburg

Helmut Hampl gibt künftig Talenten aus Bad Homburg Tipps (©Gohlke)

26.01.2021 - Am 31. Dezember hat Helmut Hampl seinen letzten Arbeitstag als Cheftrainer des Deutschen Tischtennis-Internats in Düsseldorf bestritten und sich in den Ruhestand verabschiedet. Schon damals sagte er im myTischtennis.de-Interview, dass er dem Sport dennoch erhalten bleiben möchte. Knapp einen Monat später wissen wir, was die nächste Station der Trainerlegende sein wird: Hampl verstärkt TTBL-Tabellenschlusslicht TTC OE Bad Homburg ab der Saison 2021/22 als Sportvorstand.

„Ich werde etwas kürzertreten, mich mehr um die Familie kümmern, möchte dem Sport aber erhalten bleiben, solange ich gesund bin“, sagte Helmut Hampl zum Jahresende im myTischtennis.de-Interview. Wohin ihn der Wind treibt und ob der DTTB auch sein künftiger Arbeitgeber sein wird, ließ die Trainerlegende damals allerdings noch offen. Der TTC OE Bad Homburg verriet am Montag, wo es für Hampl weitergehen wird: im Sportvorstand des TTBL-Tabellenschlusslichts. „Ab der Saison 21/22 wird Helmut Hampl zusammen mit Sven Rehde die ehrenamtliche Position des Sportvorstandes übernehmen“, schrieb der Verein auf seiner Facebookseite. Dabei solle sich der 68-Jährige primär um die Entwicklung von Tischtennistalenten kümmern und in den nächsten fünf Jahren zusammen mit der Sportstadt Bad Homburg ein Leistungszentrum aufbauen.

Die Arbeit mit Talenten ist Hampl wohl vertraut. Jörg Roßkopf, Timo Boll und Patrick Franziska sind nur drei Beispiele von Topathleten, die ‚der Schleifer‘ in seiner Karriere geformt hat. Zuletzt war er für den DTTB als Cheftrainer im Deutschen Tischtennis-Internat tätig und kümmerte sich dort unter anderem um den Aufbau eines U23-Kaders, der die Lücke zwischen dem Jugend- und Erwachsenenbereich schließen soll. Auch in Bad Homburg wird die Nachwuchsarbeit das Hauptaufgabengebiet des Hessen sein, während sich Sven Rehde auf die Bundesligamannschaft konzentrieren wird. „Mit Helmut Hampl an seiner Seite hat Rehde einen kongenialen Partner, um sich über mögliche Spieler, talentierten Nachwuchs und strategische Maßnahmen für die 1. und 2. Mannschaft auszutauschen“, freut sich der Verein, künftig langfristig und zielorientiert planen zu können. 

(JS)

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