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TT-Stammtisch: Übervolle Turnierklassen

Von zwei Turnieren mit unterschiedlich großem Spaßfaktor erzählt Raketen-Rudi (©Laven)

04.01.2018 - Eigentlich wollte Raketen-Rudi den Schläger in den letzten Dezemberwochen mal beiseitelegen. So ganz ablassen konnte der Spieler der 3. Mannschaft des TTC Bad Falzsuflen dann aber doch nicht. Zwischen den Feiertagen nahm er an ein zwei Turnieren teil. Welche Erfahrungen Rudi dort gemacht hat, erzählt er Noppen-Norbert nach dem ersten Training im Jahr 2018.

Die Charakterisierungen von Noppen-Norbert und Raketen-Rudi finden Sie hier!

Nach dem Training des TTC Bad Falzsuflen in der Falzsuflener Eckkneipe "Zum Köbes"

Noppen-Norbert: Das war doch schon mal ein gutes Training heute, fandest du nicht? 

Raketen-Rudi: Ja, heute kann ich nicht klagen. Heute lief schon so manches zusammen.

Noppen-Norbert: Allerdings. Immerhin haben wir auch drei Wochen nicht gespielt. 

Raketen-Rudi: Stimmt nicht ganz in meinem Fall. Ich habe mich auf Turniere gewagt...zwei Stück zwischen den Feiertagen gespielt. 

Noppen-Norbert: Ach was, wolltest du nicht auch 'ne Pause einlegen? 

Raketen-Rudi: Hatte ich ursprünglich schon vor. Aber dann über Weihnachten wieder nur rumgesessen und gegessen. Daher brauchte ich nach Weihnachten Bewegung...

Noppen-Norbert: Das kann ich nachvollziehen...welche Turniere hast du denn gespielt und wie lief es für dich? 

Raketen-Rudi: Das vom TTV in Rheininghausen und das beim RSV 07. Ich war eigentlich gar nicht mal so unerfolgreich. Beim ersten Turnier bin ich im Viertelfinale ausgeschieden, beim zweiten im Achtelfinale. Aber beide Turniere haben unterschiedlich viel Spaß gemacht. 

Noppen-Norbert: Inwiefern?  

Raketen-Rudi: Na beim TTV hab' ich fünf Spiele in drei Stunden gemacht, beim RSV vier Spiele in sieben Stunden. 

Noppen-Norbert: Das ist schon ein Unterschied...wie kam's? 

Raketen-Rudi: Beim Einladungsturnier des TTV war das Teilnehmerfeld wesentlich kleiner, das hatte man wohl bewusst beschränkt, wie ich gehört habe. 32 Leute nahmen teil und acht Tische passen da ja in die Halle. Man war also recht häufig dran, hatte keine großen Wartezeiten. Beim RSV standen auch acht Tische zur Verfügung, aber es haben fast 80 Leute mitgespielt. Da kannst du dir denken, wie lange ich auf meine Einzel gewartet habe...

Noppen-Norbert: Ohja...

Raketen-Rudi: Zwei Stunden auf mein erstes alleine. Ich hatte mich zwar eingespielt, war dann aber wieder kalt nach der Zeit. 

Noppen-Norbert: Dafür wäre mir dann die Zeit zu schade gewesen. 

Raketen-Rudi: Mir auch. Deshalb hatte ich schon überlegt, wieder nach Hause zu fahren nach einer guten Stunde. Ich bin dann aber doch da geblieben. 

Noppen-Norbert: Naja, ich war sowieso nie der große Turnierspieler...

Raketen-Rudi: Ich hatte jetzt durch die Turnierserie wieder Lust bekommen. Durch das Turnier beim TTV ist sie mir aber fast wieder vergangen.

Noppen-Norbert: Das glaub' ich dir gern. Das mit dieser Teilnehmerbeschränkung, was du eben erzählt hattest, hörte sich aber doch nicht schlecht an. 

Raketen-Rudi
: Ja. Natürlich wollen die Vereine Geld verdienen mit den Turnieren. Aber das sollten sie nicht tun, indem die Turnierklassen vollgestopft werden, die Spieler ewig rumsitzen und warten. So eine Beschränkung der Teilnehmerzahlen verpflichtend einzuführen, würde ich für sinnvoll halten. Da würde es sicherlich verschiedenste Ansätze geben, aber meiner Meinung nach sollte immer mindestens ein Drittel der Teilnehmer gerade spielen können...

Welche Erfahrungen haben Sie bei Turnieren in den letzten Jahren gemacht? Berichten Sie davon!

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