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Für ambitionierte Spieler top: Omega VII Pro überzeugt im Test

Im größten Materialtest auf myTischtennis.de nahmen die Tester den XIOM Omega VII Pro unter die Lupe (©XIOM)

02.04.2019 - Welches Tempo lässt sich mit dem XIOM Omega VII Pro erzeugen? Wie gut ist der Belag für das Spiel aus der Halbdistanz und wie gut für den Gegentopspin geeignet? Im größten Belagtest aller Zeiten auf myTischtennis.de durften 400 Leser den XIOM Omega VII Pro auf Herz und Nieren prüfen. Auch dieser Belag konnte die Mehrheit der Leser überzeugen, mit 7,9 Punkten im Durchschnitt erreichte er eine gute Note.

Fast mit einer sehr guten Note schnitt er in der Kategorie "Geschwindigkeit" ab, hier vergaben die Tester im Schnitt 8,5 Punkte. Auf 8,3 Punkte im Durchschnitt brachte es der Belag in der Kategorie "Eignung für den Gegentopspin", 8,2 Punkte erreichte der Omega VII Pro beim "Spin", 8,1 Punkte bei der "Eignung für das Spiel aus der Halbdistanz". 7,9 Punkte vergaben die Tester für das "Blockverhalten" des Belags, 7,7 Punkte für seine "Eignung für das Aufschlag-/Rückschlag-Spiel", während im Schnitt 7,4 Punkte auf das "akustische Feedback" und 7,3 Punkte auf die "Kontrolle" entfielen. 

Die weit über 200 angehängten Kommentare gingen zum Teil wieder in durchaus unterschiedliche Richtungen, eine gewisse allgemeine Tendenz lies sich aber ablesen: So nahm die Mehrheit der Tester den XIOM Omega VII Pro als guten, eher harten Belag wahr. Er sei gut für das Spiel mit dem Plastikball geeignet, habe ein geringes Gewicht und erzeuge eine flache Flugkurve. Mit dem Omega VII Pro kämen ambitionierte Spieler besser als schwächere Spieler zurecht, seine ganzen Stärken entfalte der Belag bei gutem Armzug. Bei der Montage sei etwas Geschick erforderlich, bis der Belag richtig fest sitze. 

"Der Pro ist wie erwartet ein Hochleistungsbelag neuester Generation. Besonders das geringere Gewicht im Vergleich zu den schweren ESN-Pendants überzeugt. Die Flugkurve könnte für das Halbdistanzspiel etwas höher sein. Ansonsten sehr schnell, sehr spinnig", schreibt beispielsweise Jürgen Mast. Manuel Pulci findet: "Ein qualitativ sehr hochwertiger Belag, der den Anforderungen des Plastikballs absolut gerecht wird. Durch seinen durchaus hohen Härtegrad stellt der Belag vor allem im offensiven Spiel (bei guter Armbeschleunigung) seine Stärken heraus." Michael Ripp meint: "Der Belag kompensiert Tempo- und Rotationsnachteile des Plastikballs. Er ist trotzdem sehr kontrolliert und ausgewogen. Seine absoluten Stärken liegen beim Topspin und Aufschlag-Rückschlag-Spiel. Schupfbälle, Blocks und Schüsse lassen sich gut platzieren."

„Sehr gut für die neuen Plastikbälle geeignet“
Philipp Lutzeier wiederum nahm den Belag so wahr: "Der Belag ist sehr gut für die neuen Plastikbälle geeignet. Er überzeugt in jeglicher Hinsicht. Jedoch sollte man darauf achten, den Belag im Aufschlag-Rückschlag-Spiel aktiv zu spielen, da bei passiver Annahme der Ball nur schwer kurz zu spielen ist." Den Vergleich zwischen aktivem und passivem Spiel stellt auch Ralf Sutzki an: "Vom ersten Moment an ein Belag zum Wohlfühlen. Will aber aktiv gespielt werden, passiv hat er doch ein ziemliches Eigenleben. Ich fand Konter und Schuss sehr einfach, der aktive Block war gut, der passive Block sehr schwer, da sprang der Ball doch sehr hoch raus.“

Nicht ganz zufrieden mit dem Omega VII Pro war dagegen z. B. Nils Schaper: "Für Anfänger nicht sehr geeignet, nur für geübte Spieler. Der Belag ist auf Perfektion aus, kleinste Fehler wirken sich direkt auf den Ball aus (wenig Karenz bei Fehlern). Auch Frank Riedel meint: "Für mich persönlich war der Belag nicht gut geeignet. Ich fand ihn zu schnell und tat mich sehr schwer, den Belag zu kontrollieren. Der Spin im Aufschlag war sehr gut, der Rückschlag fiel mir persönlich sehr schwer. Positiv war das Gewicht."

„Sehr schnell und kompromisslos im Angriff“
Dass der Belag sein Potential erst nach ausgiebigem Training entfalte und er eher für ambitionierte Spieler geeignet sei, finden Kevin Klemm und Christian Strathausen. Klemm erklärt: "Absoluter Topbelag! Erfordert gute Beinarbeit und viel Training! Hat man den Belag einmal in Griff, gibt man ihn nicht mehr her!" "Insgesamt ein toller Belag. Sehr schnell und kompromisslos im Angriff. Es braucht schon etwas Training, um diesen Belag gut zu beherrschen. Hat man sich allerdings an ihn gewöhnt, macht diese Rakete richtig Spaß", ist sich wiederum Strathausen sicher. Renè Wutzke ergänzt: "Insgesamt ist der Belag anspruchsvoll, aber auch für Spieler tieferer Klassen gut spielbar, obwohl sein volles Potential wohl erst bei sehr guter Technik ausgeschöpft wird."

Begeistert vom Belag waren David Zivku und Marc Zimmermann. Zivku schreibt: "Ich habe gedacht, dass so langsam die technischen Möglichkeiten ausgereizt wären, aber scheinbar gibt es noch Luft nach oben. Der Belag spielt sich sehr überzeugend, wie mein Rhyzer 50. Wenn jetzt noch die Haltbarkeit den Preis rechtfertigt..." "In allen Bereichen absolute Topwerte! Sicher gibt es einige Beläge die in den einzelnen Kategorien ‚besser’ sind, aber in der Kombination aller habe ich selten einen so guten Offensiv-Belag gespielt", sind dagegen die Worte, die Zimmermann in seinem Fazit wählt.

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Das Bewertungssystem nach Durchschnittspunkten:

10 bis 8,6 Punkte = sehr gut 
8,5 bis 6,6 Punkte = gut 
6,5 bis 4,6 Punkte = befriedigend 
4,5 bis 2,6 Punkte = ausreichend 
2,5 bis 1,1 Punkte = mangelhaft 
1 Punkt oder weniger = ungenügend


(DK)

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