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Gutes tun mit Hoodies und Co. – ein Jahr PING PONG PEOPLE

Seit einem Jahr sind die Produkte von PING PONG PEOPLE auf dem Markt (©Ping Pong People)

07.11.2021 - Zugegeben – das Image unserer geliebten Sportart wirkt hier und da ein wenig eingestaubt. Und genau an diesem Punkt setzt das Hamburger Start-Up PING PONG PEOPLE seit einem Jahr erfolgreich an. Mit dem neuen Slogan „OUT OF THE BOX. INTO THE WORLD.” zeigen die Norddeutschen, worauf sie abzielen: Tischtennis soll raus aus der Halle – rein in die Welt. „Warum „tragen“ wir unseren Sport nicht mehr nach außen?“ Das Tragen ist hierbei wörtlich zu verstehen, denn die Hamburger stellen nachhaltig und fair produzierte Klamotten mit Bezug zum Tischtennis in einer eigenen Stickerei her.


Die Gründer Tessa Meimerstorf und Ole Markscheffel bleiben sich nach dem ersten Produktionsjahr weiterhin treu. Gewinnmaximierung steht hinten an, fair und nachhaltig produzierte Produkte zu verhältnismäßigen Preisen stehen im Vordergrund. Die Designs stammen von Tessa, während sich Ole um das Sticken kümmert – fair und nachhaltig zertifiziert, versteht sich. Die Produktion beginnt erst nach der Bestellung, sodass auch wirklich nur Bestelltes hergestellt wird. Der Versand erfolgt klimaneutral und mit jeder Bestellung geht 1,- € an den PingPongParkinson Deutschland e.V.. 

PingPongParkinson Deutschland e.V. & PING PONG PEOPLE – It’s a match
250,- € habe das Start-Up letztes Jahr an den Verein PingPongParkinson gespendet. Laut Ole Markscheffel soll es dieses Jahr mindestens doppelt so viel werden. „Die finanzielle Hilfe ist nur ein Teil der Unterstützung. Uns geht es vor allem um Aufmerksamkeit. Überall da, wo wir auftauchen, haben wir Flyer von PingPongParkinson dabei und in den sozialen Medien greifen wir unsere Freunde immer wieder auf.“ Es gehe darum, mehr „Parkis“, wie Markscheffel Menschen mit Parkinson liebevoll nennt, an Deutschlands Tischtennisplatten zu bekommen. „Als ich im September bei der ITTF Parkinson Weltmeisterschaft die Halle verlassen habe, war ich so gerührt, dass ich Tränen in den Augen hatte. Unser Sport gibt Parkis so viel Stabilität, Hoffnung und Freude. Das ist überwältigend und bestätigt uns in unserem Tun. PING PONG PEOPLE (zum Shop) wird PingPongParkinson Deutschland e.V. weiterhin nach allen Möglichkeiten unterstützen.“ 

Kleidung, die Gutes tut – von Vereinen gefordert
PING PONG PEOPLE hat sich im Gründungsjahr in eine Richtung entwickelt, die für Ole Markscheffel nicht vorstellbar gewesen sei. „Die Leute wussten, dass ich jedes Teil in der Stickerei meiner Eltern selbst herstelle. Da kamen plötzlich einige Vereine auf die Idee, dass ich doch auch deren Vereinslogo umsetzen könnte“. So kam eines zum anderen. Die Hamburger richteten sich bewusst auf Vereine aus. „Andere bringen Logos auf Shirts. Wir stärken die Vereinsidentität und Mitgliederidentifikation. Unsere Produkte stehen für das Wir-Gefühl“. Dabei baut das Start-Up für Vereine eigene Shops auf, in denen jedes Vereinsmitglied unkompliziert shoppen kann – im Design der Vereinsfarben übrigens. Im Angebot sind Turnbeutel, Handtücher, Shirts, Pullover, Jogginghosen und vieles mehr für klein und groß. In Markscheffels Mannschaft haben alle einen Vereinshoodie. „Wir zeigen so auch außerhalb der Halle, dass wir ein Team sind. Das schweißt uns nochmal mehr zusammen“. Namhafte Vereine sind schon an Bord, allen voran der Rekordmeister aus Düsseldorf. „Das ist aber erst der Anfang. Interessierte Vereine können sich sehr gerne bei uns melden“. 

Ideen und Weiterentwicklungen – auf allen Ebenen
„Wir haben in diesem Jahr viel gelernt und verbessert. Seit einem Zuliefererwechsel Anfang des Jahres geben wir noch mehr Geld für Qualität, soziale Verantwortung und Umweltverträglichkeit aus“. Das habe jedoch seinen Preis. „Bei herkömmlichen Bekleidungsmarken liegt der Anteil der Produktions- und Logistikkosten bei etwa 20-25%. Wir geben hierfür 60-70% aus. Wir wollen nicht mit Marketingfloskeln überzeugen, sondern mit unseren Produkten.“ Die Marketingausgaben seien sehr überschaubar. Vieles laufe über organische Reichweite, hauptsächlich über Instagram oder zufriedene Käufer, die PING PONG PEOPLE ihren Freunden empfehlen. „Feedback von unseren Kunden steht immer im Mittelpunkt.“ Das Start-Up pflegt vor allem über Instagram ständigen Kontakt zur Community, nimmt Verbesserungsvorschläge und Wünsche auf. Besonders für die Produktentwicklung sei das wichtig. Die Hamburger haben beispielsweise die „Food Pong Collection“ Mitte des Jahres aus dem Sortiment genommen. Nach sanften Protesten der Kunden kommt die Kollektion jetzt zu Weihnachten in etwas veränderter Form zurück. Neben der „Food Pong Collection“ kommt mit der „Touch Collection“ etwas Neues auf den Markt. Bei der Kollektion wird die Vielfalt der Schlägerhaltungen aufgegriffen. So können sich Spieler bei „Shakehand“, „Penholder“ oder „Old-fashioned Penholder“ wiederfinden. Ein weiteres Logo verbindet alle Schlägerhaltungen. „Tischtennis ist so vielfältig. Das wollen wir aufzeigen.“ Neu sind auch die Socken. Gleich zu Beginn hätten erste Kunden nach Socken gefragt. Diese könne das Start-Up jedoch nicht selbst herstellen. Auf der Suche nach dem perfekten Produkt verging nun fast ein Jahr. „Wir wollten die perfekte Socke, die sowohl am Tisch als auch im Alltag gut getragen werden kann. Bei einem deutschen Hersteller sind wir schlussendlich fündig geworden“. Natürlich ist die Socke aus Bio-Baumwolle. Die Hamburger zeigen einmal mehr, wie erfrischend anders sie sind.

Faire Klamotten als Geschenk unterm Weihnachtsbaum – nicht zu lange warten
Da das Start-Up nur auf Bestellung produziert, liegt die Lieferzeit bei etwa zwei Wochen. Kurzfristig Entschlossenen könne man kurz vor Weihnachten noch Gutscheine anbieten. „Wir wissen, dass wir damit einen Teil des Weihnachtsgeschäfts verpassen. Das nehmen wir aber in Kauf. Wer das Weihnachtsgeschenk sicher unter dem Baum liegen haben möchte, bestellt bestenfalls im November oder Anfang Dezember“, sagt Markscheffel mit einem Augenzwinkern – und schielt auf seinen Hoodie, der von der Qualität her einfach der Beste im Schrank sei. 

Zur Website von PING PONG PEOPLE

(Heinemann)

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