Pokal

Pokal-Quali der Damen: Favoriten im Final Four

Langstadt um Chantal Mantz gewann Gruppe B (©Roscher)

08.01.2022 - Die Favoriten haben sich in der Qualifikationsphase bei den Deutschen Pokalmeisterschaften der Damen am Samstag in Hannover keine Blöße gegeben: Der ttc berlin eastside, der SV DJK Kolbermoor, der TSV Langstadt und der SV Böblingen gewannen ihre Gruppen und zogen ins Final Four ein. Im Halbfinale am Sonntag um 11 Uhr treffen Berlin und Langstadt sowie Kolbermoor und Böblingen aufeinander. Das ergab die Auslosung durch DTTB-Präsidentin Claudia Herweg.

Den kürzesten Arbeitstag hatten die Spielerinnen des SV Böblingen und der Leutzscher Füchse, weil der TTC Weinheim in Gruppe D aufgrund von personellen Problemen nicht antreten konnte. So entschied direkt die Partie zwischen Böblingen und den Leutzscher Füchsen über das Weiterkommen. Hier ließ der Bundesligist aus Baden-Württemberg nur einen Satzgewinn gegen den Zweitligisten aus Leipzig zu, doch auch Annett Kaufmanns 3:1-Erfolg gegen Huong Tho Do Thi war unter dem Strich nur wenig gefährdet. 

In Gruppe A wurde Titelverteidiger ttc berlin eastside seiner Favoritenrolle gerecht. Zunächst bezwangen die Hauptstädterinnen, die heute in der Besetzung Shan Xiaona, Nina Mittelham und Sabina Surjan antraten, den Drittligisten NSU Neckarsulm souverän mit 3:0, später dann mit dem gleichen Ergebnis die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim, wenn auch in den Einzeln etwas knapper: Sowohl Mittelham als auch Shan verloren in ihren Partien gegen Katerina Tomanovska und Karolina Mynarova jeweils einen Satz. Einen 1:2-Satzrückstand drehte danach Surjan gegen Anastasia Bondareva. 

Schwabhausen ohne Winter angetreten
In Gruppe B behielt der TSV Langstadt die Oberhand. Im Auftaktspiel hatte Zweitligist MTV Tostedt sich mit 0:3 dem TSV Schwabhausen geschlagen geben müssen – Mia Griesel unterlag hier nur knapp Mercedesz Nagyvaradi –, im zweiten Match war den Niedersachsen dann auch gegen Langstadt kein Punktgewinn vergönnt. So ging es zwischen Langstadt und Schwabhausen um den Einzug ins Final Four. Alina Nikitchanka brachte die Oberbayern, bei denen Nationalspielerin Sabine Winter fehlte, durch einen 3:2-Erfolg gegen Tanja Krämer zwar mit 3:2 in Führung. Doch alle weiteren Spiele entschieden die Hessinen für sich: Petrissa Solja behauptete sich in den beiden Einzeln gegen Orsolya Feher und Mateja Jeger, Chantal Mantz schlug an Position drei Mercedesz Nagyvaradi, sodass das Schlussdoppel ausblieb. 

Gruppe D gewann erwartungsgemäß der SV DJK Kolbermoor. Ohne Satzverlust bezwang das Team aus Bayern, das mit Georgina Pota, Svetlana Ganina und Kristin Lang antrat, zunächst den Drittligisten Füchse Berlin. Gegen den ESV Weil im abschließenden und entscheidenden Gruppenspiel musste sich Kolbermoor dann zumindest ein wenig mehr strecken: Pota wurde nach 2:0-Satzführung von Hana Arapovic noch in den fünften Satz gezwungen, gewann diesen aber mit 11:5. Nach einem ungefährdeten Erfolg von Lang gegen Izabela Lupulesku geriet Ganina im dritten Einzel gegen Polina Trifonova mit 0:1 in Rückstand, machte mit den drei folgenden Satzgewinnen aber den Einzug ins Halbfinale perfekt. Dort spielt Kolbermoor am Sonntag um 11 Uhr gegen Böblingen, während am Nebentisch Berlin auf Langstadt trifft.

Die Spiele am Samstag in der Übersicht:

Gruppe A
NSU Neckarsulm - ttc berlin eastside 0:3
NSU Neckarsulm - TTG Bingen/Münster-Sarmsheim 0:3 
TTG Bingen/Münster-Sarmsheim - ttc berlin eastside 0:3

Gruppe B
TSV Schwabhausen - MTV Tostedt 3:0
MTV Tostedt - TSV Langstadt 0:3
TSV Langstadt - TSV Schwabhausen 3:1

Gruppe C
SV DJK Kolbermoor - Füchse Berlin 3:0 
Füchse Berlin - ESV Weil 0:3
ESV Weil -  SV DJK Kolbermoor 0:3 

Gruppe D
SV Böblingen – Leutzscher Füchse 3:0

Die Spiele am Sonntag:

Halbfinale
ttc berlin eastside - TSV Langstadt, 11 Uhr
SV DJK Kolbermoor - SV Böblingen, 11 Uhr

Finale, 14.30 Uhr

(DK)
 

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