International

WTT Feeder: Ovtcharov wackelt zum Auftakt

Dimitrij Ovtcharov kämpfte sich mit Mühe ins Achtelfinale (©ITTF)

24.11.2022 - Dimitrij Ovtcharov geht als großer Titelfavorit im WTT Feeder in Düsseldorf an den Start. Nichtsdestotrotz wäre sein Heimspiel im Deutschen Tischtenniszentrum beinahe nach dem Auftaktspiel schon wieder vorbei gewesen. Gegen die Nummer 271 der Welt, Vladislav Ursu aus Moldawien, siegte Ovtcharov erst in der Verlängerung des siebten Satzes. Neben ihm stehen weitere neun DTTB-Asse im Einzel-Achtelfinale.

Sein erstes Spiel wäre fast auch sein letztes gewesen: Völlig überraschend geriet Dimitrij Ovtcharov, der beim WTT Feeder in Düsseldorf topgesetzt ist, gegen Vladislav Ursu ins Straucheln, der aktuell auf Platz 271 der Weltrangliste zu finden ist. So preschte der Moldawier zur 3:1-Führung voraus und setzte die Nummer neun der Welt damit gehörig unter Druck. Ovtcharov kämpfte sich mit Mühe in den siebten Satz, wo er schließlich in der Verlängerung doch noch triumphieren konnte. Nach diesem ersten Schreck wird er als nächstes von Fanbo Meng herausgefordert, der nicht nur gegen Chen Chien-An eine gute Leistung zeigte, sondern auch den Algerier Mehdi Bouloussa bezwang. 

Weitere deutsche Duelle im Achtelfinale

Zu einem weiteren deutschen Duell kommt es im Achtelfinale zwischen Kilian Ort und Ricardo Walther, die ihre Auftakteinzel erfolgreich absolvierten. Ort hatte gegen Maciej Kubik seine Probleme, den Schlussstrich zu ziehen, nachdem er bereits mit 3:0 in Front gelegen hatte, machte den Sack dann aber im siebten Satz zu. Walther hatte gegen Landsmann Cedric Meissner weniger Probleme und tütete einen 4:1-Sieg ein. Sogar ohne Satzverlust schaffen Benedikt Duda, Ruwen Filus und Kay Stumper den Sprung ins Achtelfinale. Während der Bergneustädter als nächstes auf den Taiwaner Laio Cheng-Ting trifft, misst sich der Abwehrspezialist mit dem Franzosen Can Akkuzu. Für Stumper geht es nach seinem Sieg gegen Filip Zeljko als nächstes gegen den Ägypter Omar Assar.

Das deutsche Damenteam hat sich derweil auf drei Spielerinnen reduziert, die in der Runde der besten 16 noch im Rennen sind. Allen voran hatte Nina Mittelham keine Probleme mit ihrer Auftaktgegnerin Aikaterini Toliou aus Griechenland und hat nun mit der Taiwanerin Liu Hsing-Yin eine höhere Hürde zu überwinden. Auch Yuan Wan verlor gegen die Slowakin Tatiana Kukulkova keinen Satz und fordert nun Shan Xiaona heraus, die gegen Sofia-Xuan Zhang trotz eines kleinen Zwischenspurts der Spanierin mit 4:2 gewann. Ausgeschieden sind hingegen Sabine Winter und Chantal Mantz. Winter verlor mit 2:4 gegen die Italienerin Debora Vivarelli, während Mantz gegen Christina Källberg aus Schweden nur einen Satz gewann.

Fünf Medaillenchancen im Doppel

In den Doppelwettbewerben haben allerdings beide noch Chancen auf Medaillen. Winter kämpft gemeinsam mit Benedikt Duda im Mixed um Bronze, während Mantz mit Yuan Wan im Damen-Doppel ins Halbfinale einziehen will. Für Sophia Klee/Franziska Schreiner war hingegen im Achtelfinale die Endstation erreicht: Sie scheiterten mit 0:3 am französisch-australischen Duo Leili Mostafavi/Liu Yangzi. Im Herren-Doppel stehen mit Cedric Meissner/Kilian Ort, Tobias Hippler/Benno Oehme und Ricardo Walther/Deni Kozul sogar drei Duos mit deutscher Beteiligung im Viertelfinale.

Die Spiele und Ergebnisse der deutschen Starter finden Sie auf Seite zwei!

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