International

USA startet 'virtuelles' Turnier nach T2-Regeln

Auch in den USA wird unter Hygieneauflagen wieder Tischtennis gespielt (©Facebook/USA Table Tennis)

31.07.2020 - Viele Länder haben sich in den vergangenen Monaten etwas überlegt, um trotz der coronabedingten Spielpause ein wenig Wettkampfpraxis zu bekommen. Nun ziehen die US-Amerikaner nach, die sich dafür mit der alternativen Liga T2 zusammentun. In der Reihe „Thursday Night Live: T2 Challenge“ spielen 22 Spieler an elf aufeinanderfolgenden Donnerstagen in verschiedenen US-Städten gegeneinander. Dabei kommt es auch zu Partien zwischen Männern und Frauen.

In Deutschland spielt man das Düsseldorf Masters, in den USA trifft man sich zur T2 Challenge. Auf diese Weise bleiben die Spieler am Ball und Tischtennis im Gespräch, auch wenn es aktuell keine internationalen Wettbewerbe gibt. Die USA haben sich für ihr ‚virtuelles‘ Turnier einen interessanten Modus ausgesucht. In den kommenden Wochen wird an jedem Donnerstag jeweils nur ein Spiel ausgetragen, das live auf der Verbandswebseite übertragen wird. Der Verlierer des ersten Duells darf sich nach seiner Niederlage aussuchen, welcher der beiden für die nächste Partie festgelegten Spieler zu seinem Team gehören und damit als sein ‚Mannschaftskamerad‘ antreten soll. So geht das Turnier von Woche zu Woche weiter, indem der Verlierer jeweils bestimmt, wer beim nächsten Match für seine Mannschaft spielen soll. Sieger ist am Ende das Team, das zuerst sechs Duelle gewonnen hat.

Eine besondere Würze macht dabei die Auslosung aus. Denn die meisten der Spiele werden zwischen Frauen und Männern ausgetragen. Dabei kommen die Regeln der innovativen Liga T2 zur Anwendung, in der auf Zeit gespielt wird. Die Uhr wird auf 24 Minuten gestellt - hat ein Spieler nach Ablauf dieser Zeit vier Sätze gewonnen, ist er der Sieger. Wenn nicht, geht das Duell im ‚Fast5‘-Modus weiter, in dem derjenige den Satz gewinnt, der zuerst fünf Punkte holt. Eine Satzverlängerung gibt es bei T2 prinzipiell nicht. Das heißt, auch die Durchgänge der normalen Spielzeit enden, sobald ein Spieler elf Punkte auf seinem Konto hat. Das erste Match ging bereits denkbar knapp aus: Kai Zhang besiegte Tom Feng mit 4:3 und 5:4 im entscheidenden siebten Satz. Amerikas bester Spieler Kanak Jha, der in den vergangenen Wochen bereits beim Düsseldorf Masters am Start war, gehört zwar nicht zu den Teilnehmern. Dafür sind neben seinen männlichen Nationalmannschaftskollegen auch weibliche Topspielerinnen wie Lily Zhang oder Amy Wang dabei.

Infos gibt es auf der T2-Webseite und auch der Homepage des US-Verbands

(JS)

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