Weltrangliste

Weltrangliste: Solja beste Europäerin, Fan zurück auf dem Thron!

Petrissa Solja kletterte auf Position 15 (©ITTF)

04.11.2019 - Zum ersten Mal in ihrer Karriere ist Petrissa Solja die höchstnotierte Europäerin und Nicht-Asiatin der Weltrangliste. Das geht aus dem Ranking hervor, das der Weltverband ITTF am heutigen Montag veröffentlicht hat. Bei den Herren eroberte Fan Zhendong die Spitze von seinem Landsmann Xu Xin zurück, während große Veränderungen aus deutscher Sicht eher die Ausnahme bildeten.

Petrissa Solja konnte im Vergleich zum Vormonat sechs Positionen gutmachen und findet sich im November auf dem 15. Platz wieder. Damit ist sie zur zwei Positionen von ihrer Spitzenmarke, dem 13. Platz, entfernt, den sie im März, April und Juni 2016 sowie März 2017 innehatte. Solja löste die Österreicherin Sofia Polcanova als beste Europäerin des Rankings ab. Zweitbeste Deutsche ist nach wie vor Han Ying auf Platz 31, für sie ging es vier Positionen hoch. Drei Plätze einbüßen musste dagegen Nina Mittelham, die aktuell die Nummer 49 der Welt ist. Wieder auf dem Vormarsch nach ihrem Viertelfinaleinzug als Qualifikantin bei den German Open ist Shan Xiaona. Sie kletterte von Platz 89 auf 65. Sechs Positionen hoch ging es für Sabine Winter (84.). Angeführt wird die Weltrangliste bei den Damen weiterhin von einem chinesischen Sextett, das die Plätze in diesem Monat untereinander größtenteils tauschte. Immer noch die Nummer eins ist Chen Meng, dahinter folgen Weltmeisterin Liu Shiwen, Sun Yingsha, Zhu Yuling, Wang Manyu und Ding Ning. Als beste Nicht-Chinesin belegt die Japanerin Mima Ito den siebten Platz, ihre Landsfrau Kasumi Ishikawa den achten Platz. Komplettiert werden die Top Ten von Feng Tianwei aus Singapur und einer weiteren Japanerin, nämlich Miu Hirano. 

Leichte Einbußen für Großteil der deutschen Herren
Nachdem er seine Spitzenposition nach 15-monatiger Vorherrschaft im Juli an Xu Xin abgeben musste, ist German-Open-Sieger Fan Zhendong zurück auf dem Thron. Im November-Ranking verwies Fan seinen Landsmann Xu auf den zweiten Platz. Lin Gaoyuan und Ma Long (beide China), Tomokazu Harimoto (Japan), Hugo Calderano (Brasilien) und Liang Jingkun (China) finden sich auf den Positionen drei bis sieben wieder. Eine Position herunter ging es somit für Timo Boll, die Nummer acht der Welt. Seinen zwölften Platz bestätigen konnte Dimitrij Ovtcharov, eine Position gutmachen dagegen Patrick Franziska (16.). Viertbester Deutscher in der Weltrangliste ist Ruwen Filus, der von Platz 38 auf 40 fiel. Auch Benedikt Duda musste zwei Positionen einbüßen und ist jetzt Weltranglisten-46. Ricardo Walther findet sich auf Position 56 (vorher 53) wieder, Dang Qiu auf 93 (vorher 80). Bastian Steger ist nach wie vor die Nummer 101 der Welt. Nah an die Top 100 ist auch wieder Steffen Mengel gerückt, der nun Weltranglisten-137. (vorher 150.) ist. 

Auffällig in der Weltrangliste im Vergleich zum Vormonat sind die großen Sprünge von Chinesen aus der zweiten Reihe,  die zum Teil bei den Swedish und German Open im Oktober Erfolge feierten. So verbesserten sich bei den Herren beispielsweise Zhou Qihao von Position 71 auf 37, Liu Dingshuo von 94 auf 51, Yu Ziyang von 118 auf 68, Su Wen von 145 auf 107 und Xu Yingbin von 201 auf 143. Bei den Damen machten Qian Tianyi (von 149 auf 71) und Zhang Rui (von 122 auf 73) die größten Sprünge. 

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(DK)

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