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Portugal Open: Qiu bester Deutscher - Gold an Hayata und Liang

Dang Qiu schloss die Portugal Open als bester Deutscher ab (©ITTF)

16.02.2019 - Ein Auftritt am letzten Turniertag der Portugal Open war Dang Qiu nicht vergönnt. Der Grünwettersbacher TTBL-Spieler hatte in Lissabon am Samstag zweimal die Chance dazu, musste aber jeweils Vertretern aus dem Reich der Mitte gratulieren - dennoch schloss er das Turnier als bester Deutscher ab. Die Titel gingen am Ende an Hina Hayata, die die topgesetzte Liu Shiwen besiegte, und Liang Jingkun.

Auch wenn es am Ende nicht zum großen Wurf gereicht hat, kann Dang Qiu mit seinem Auftritt bei den Portugal Open sehr zufrieden sein. Der Penholderspieler war der beste Deutsche des Turniers und auch der Einzige im Team, der überhaupt die erste Runde überstand, nachdem er sich bereits in der Vorrunde hatte qualifizieren müssen. Am Samstag stand für ihn in Lissabon zweimal „China“ auf dem Programm - und beide Male zog Qiu den Kürzeren. Im Einzel scheiterte er an Niu Guankai, der zuvor auch schon Paul Drinkhall und Vize-Europameister Ovidiu Ionescu besiegt hatte. Qiu gestaltete die Sätze eng, geriet aber dennoch mit 0:2 in Rückstand. Im dritten Satz hatte er schon drei Satzbälle gegen sich, als er den Durchgang noch auf seine Seite holte und die Hoffnung noch einmal steigen ließ. Der Ausgleich war ihm aber nicht vergönnt. Mit 1:4 musste er sich aus der Konkurrenz verabschieden.

Sehr viel deutlicher verlief das Doppel-Viertelfinale gegen Cao Wei/Xu Yingbin. Die beiden Chinesen ließen Qiu und seinen Doppelpartner Kilian Ort nicht in die Nähe eines Satzgewinns und begruben die Medaillenhoffnung der beiden Deutschen in drei schnellen Durchgängen. Ihre eigenen Titelträume erfüllten sie jedoch: Am Sonntag holten sich Cao/Xu die Goldmedaille, während bei den Damen der Titel an ihre Teamkameradinnen Fan Siqi/Yang Huijing ging.

Im Doppel konnte sich das Reich der Mitte also über die volle Ausbeute freuen - im Einzel musste China eine Goldmedaille an Japan abgeben. Schuld war vor allem Hina Hayata, die die topgesetzte Chinesin Liu Shiwen bereits im Achtelfinale besiegte und sich im Endspiel schließlich auch gegen ihre Landsfrau Honoka Hashimoto durchsetzte. Bei den Herren gewann Liang Jingkun das rein chinesische Finale gegen Lin Gaoyuan relativ deutlich mit 4:1.
 

Die Spiele der Deutschen in der Hauptrunde

Herren-Einzel

Achtelfinale
Dang Qiu - Niu Guankai CHN 1:4 (-8,-10,10,-9,-6)


Herren-Doppel

Viertelfinale
Kilian Ort/Dang Qiu - Cao Wei/Xu Yingbin CHN 0:3 (-6,-5,-2)
 

Die Endspiele im Überblick:

Herren-Einzel
Lin Gaoyuan CHN - Liang Jingkun CHN 1:4 (6,-10,-12,-7,-6)

Damen-Einzel
Hina Hayata JPN - Honoka Hashimoto JPN 4:3 (-9,-8,4,10,3,-8,8)

Herren-Doppel
Shunsuke Togami/Yukiya Uda JPN - Cao Wei/Xu Yingbin CHN 1:3 (5,-5,-6,-7)

Damen-Doppel
Fan Siqi/Yang Huijing CHN - Dora Madarasz/Szandra Pergel HUN 3:2 (-8,-3,6,9,2)


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(JS)

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