International

UTT: Bronze für Winters Team in indischer Liga

Sabine Winter verpasste knapp das Finale (©Facebookseite Ultimate Table Tennis)

02.07.2018 - Sabine Winter ist in ihrer zweiten Saison der indischen Liga Ultimate Table Tennis schon einen Schritt weitergekommen als im ersten Jahr. Zum ganz großen Wurf hat es allerdings auch diesmal nicht gereicht. So zog die einzige deutsche Teilnehmerin der innovativen Liga gemeinsam mit ihrem Team RP-SG Mavericks ins Halbfinale ein, scheiterte dort allerdings knapp an Falcons TTC. Den Titel sicherten sich am Ende die Dabang Smashers.

18 Tage intensiver Tischtennissport in drei verschiedenen Städten Indiens sind wieder vorbei. Die zweite Saison von Ultimate Table Tennis ist abgeschlossen und hat mit den Dabang Smashers einen verdienten Sieger gefunden, der nicht nur das Endspiel gewann, sondern auch im sonstigen Saisonverlauf lange Zeit die Nase vorn hatte. Sabine Winters Team, die RP-SG Mavericks, waren dem neuen UTT-Meister lange Zeit dicht auf den Fersen. Zu einem direkten Duell im Endspiel kam es am Ende aber nicht. Bereits im Halbfinale wurden die Mavericks von Falcons TTC aufgehalten - das Ticket fürs Finale ging allerdings denkbar knapp verloren.

Wieder machte Sabine Winter den Anfang und holte ihrem Team einen 2:1-Sieg gegen die Inderin Sutirtha Mukherjee auf die Habenseite. Und auch die folgenden Partien verliefen äußerst knapp, die Falcons schafften es allerdings bis zum letzten Einzel nicht, die Führung auf ihre Seite zu holen. Hier hing es nun an Winters Teamkameradin Ayhika Mukherjee, die mit einer 10:8-Führung im Rücken ins Spiel ging, den Sieg über die Ziellinie zu retten. Doch ihre Gegnerin Matilda Ekholm ließ ihr nicht den Hauch einer Chance. In drei deutlichen Sätzen, in denen die Inderin insgesamt nur elf Punkte holte, drehte Ekholm das Spiel noch und bescherte den Falcons einen 11:10-Sieg und damit das Ticket fürs Finale. Den Mavericks, die sich erstmals für die Play-offs qualifiziert hatten, blieb damit nur die Bronzemedaille.

Auch das andere Halbfinale war mit 11:10 nur sehr knapp an die Dabang Smashers gegangen. Im Endspiel hatte das Team um die beiden indischen Leistungsträger Sathiyan Gnanasekaran und Manika Batra sowie die beiden Japaner Masaki Yoshida und Sakura Mori allerdings klar die Nase vorn. Batra überzeugte direkt im ersten Einzel mit einem 3:0-Sieg gegen Ekholm. Diesen Vorsprung gaben die Dabang Smashers bis zuletzt nicht ab und holten sich den Titel verdient mit einem 11:7-Erfolg. Als bester Spieler der Saison wurde Masaki Yoshida gekürt, der die Einzelwertung vor Elizabeta Samara und Liam Pitchford anführt.

(JS)

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