Buntes

Turniere, Lehrgänge und Co.: Schweden und Rumänien starten Kooperation

Zu Duellen zwischen Rumänen und Schweden wird es in der nächsten Zeit häufiger kommen (©ITTF)

11.09.2020 - Zwei Top-Nationen Europas wollen in Zukunft enger zusammenarbeiten: Wie die ETTU berichtet, haben der rumänische und schwedische Tischtennis-Verband eine Partnerschaft unterzeichnet, die sich auf den Hochleistungssport bezieht und sowohl den Erwachsenen- als auch den Jugendbereich umfasst. Schon Ende September sollen Rumäniens Jugendnationalspieler zu der Sweden Tour nach Helsingborg reisen.

Auch danach sollen rumänische Spieler regelmäßig an Turnieren der Sweden Tour teilnehmen, die das Herren-Einzel, Damen-Einzel und Konkurrenzen in der U21-, U18- und U15-Alterklasse umfasst. Zusätzliche Events sind geplant, bei denen im Herbst Spieler aus dem Jugend- und Schülerbereich aus beiden Ländern im jeweils anderen Land bei noch weiteren Turnieren mitmischen – wohl ein Lichtblick in einer Zeit, in der angesichts der Coronapandemie das internationale Tischtennisgeschehen fast komplett auf Eis liegt. Auch gemeinsame Lehrgänge sind geplant. 

Mikael Andersson vom schwedischen Tischtennis-Verband zur Idee: "Wir dürfen einige der besten Jugendspieler in Schweden zur Sweden Tour begrüßen. Unser Ziel war es, den Wettbewerb dadurch zu stärken, dass internationale Spieler teilnehmen, insbesondere im Jugendbereich. Es wird für unsere jungen Spieler und ihre Trainer eine schwere, aber auch interessante Herausforderung werden, sich mit den jungen Talenten Rumäniens zu messen." 

Vor der Mannschafts-EM im kommenden Jahr, die Ende September 2021 im rumänischen Cluj stattfinden soll, will man einen gemeinsamen Lehrgang durchführen. Zudem sollen gemeinsame Projekte im Trainerwesen angegangen werden, genau wie in der PR- und Pressearbeit. Dabei will man sich auf die jüngeren Spieler konzentrieren, denen man zu größerer Bekanntheit und Anerkennung verhelfen möchte. 

"Tischtennis in den internationalen Sportkalender bekommen"
Die Präsidentin des schwedischen Tischtennis-Verbands, Petra Sörling, erklärt: "Das sind tolle Neuigkeiten nicht nur für unsere zwei Verbände, sondern für die gesamte Tischtennisfamilie in Europa und auf der Welt. Ich hatte die Möglichkeit, Cluj im Rahmen der Jugend-EM 2018 zu besuchen und das Interesse am Sport in dieser Region war beeindruckend. Wir haben damals mit den Gesprächen begonnen und sind nun übereingekommen – in einer Zeit, in der Initiative gefragter denn je ist. Wenn wir diesen Weg gehen und Tischtennis in den internationalen Sportkalender bekommen können, haben wir viel erreicht und andere vielleicht inspiriert."

Cristinel Romanescu, Präsident des rumänischen Tischtennisverbands, sagt: "Ich bin froh und stolz, dass sich diese zwei leistungsstarken Nationen zusammentun und ein so wichtiges Projekt für künftige Generationen erschaffen. (...) Wir möchten, dass unsere jungen Spieler ihren Horizont erweitern können, die Trainer ihre Expertise vergrößern und die neuesten Trainingsmethoden anwenden können. Ich hoffe, dass es nur der Beginn zukünftiger Kooperationen ist und nicht nur für uns, sondern die gesamte europäische Tischtennisfamilie interessant ist." 

(DK)

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