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Benedikts DM-Blog: "Titel im Doppel zählt für mich wie einer im Einzel"

Im Doppel gewannen Benedikt Duda und Dang Qiu zusammen den Titel (©Thomas)

05.03.2018 - Benedikt Duda durfte bei den deutschen Meisterschaften am Sonntag den Titelgewinn im Doppel bejubeln an der Seite von Dang Qiu, mit dem er in Düsseldorf zusammen mit Nils Hohmeier in in einer WG wohnt. Im Finale bezwangen Duda/Qiu die Titelverteidiger Ricardo Walther/Ruwen Filus. Im Einzel kam für den 23-Jährigen im Viertelfinale das Aus nach einer 0:4-Niederlage gegen Patrick Franziska. In seinem Blog lässt der VICTAS-Spieler Duda die deutschen Meisterschaften Revue passieren.

Die deutschen Meisterschaften 2018 sind Geschichte. Los ging die Vorbereitung darauf mit einem Lehrgang in Frankfurt, bei dem einige Fitnesstests gemacht wurden und der Leistungsstand gecheckt wurde. Wenn ich jetzt nach dem Turnier zurückblicke, kann ich insgesamt sagen: Ich bin zufrieden mit meinem Abschneiden. Klar hätte ich gerne im Doppel und Einzel auf dem Podest gestanden. Aber "Franz" war im Viertelfinale einfach eine Macht. Ich habe bislang nur einmal gegen ihn gewonnen, sonst immer verloren. Er spielt einfach sehr druckvoll gegen mich, mein Aufschlag-Rückschlagspiel war nicht aggressiv genug und das hat er konsequent ausgenutzt. Nach dem Spiel war ich schon sehr enttäuscht, weil ich eben auch eine Medaille im Einzel holen wollte, aber dafür greife ich nächstes Jahr wieder an!

Welche Rituale ich vor Spielen habe? Kurz vorher höre ich über Kopfhörer Musik, um voll auf mich selbst konzentriert zu sein. Eingespielt habe ich mich in Berlin immer mit Dang Qiu, durch den ich zum nächsten Punkt komme: Gold im Doppel bedeutet mir sehr viel, weil man halt nicht jeden Tag deutscher Meister wird und der Titel im Doppel für mich genauso viel zählt wie einer im Einzel. Mit Dang spiele ich noch nicht so lange zusammen. Wir hatten ein paar gemeinsame Einsätze bei internationalen Turnieren, den letzten bei den German Open im November. Zwei Wochen vor den deutschen Meisterschaften haben wir noch einmal zusammen trainiert, danach ging es für mich zum Team World Cup. Mit Dang verstehe ich mich wirklich gut, mit Nils ebenso. Es ist natürlich super wichtig, dass man sich auch abseits des Tisches gut versteht und das tun wir. 

Die Veranstaltung selbst war übrigens gut organisiert. Schade war, dass der Spielertreff nicht etwas länger offen bleiben konnte. Gestern Abend schon ging es für uns kurz nach den deutschen Meisterschaften gleich weiter hier nach Doha zu den Qatar Open. Es ist schön, mit einem Titel im Gepäck zum nächsten Turnier gereist zu sein, aber im nächsten Jahr darf es gerne eine Medaille im Doppel und Einzel sein! 

(Benedikt Duda)

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