Regelecke

Regelecke: Ausgedehntes Ballaufticken erlaubt?

Welche Regel gilt im angeführten Beispiel? (©Roscher)

19.01.2015 - Um den eigenen Gegner aus dem Konzept zu bringen, wird so mancher Trick angewandt: Der ein oder andere alte Fuchs lässt sich z.B. beim Schuhezubinden mehr Zeit als er eigentlich bräuchte. Aber auch ausgedehntes Ballaufticken kann dem Spieler auf der anderen Seite schon einmal den letzten Nerv rauben. Ist das überhaupt erlaubt? Dieser Frage widmen wir uns heute in der neuesten Ausgabe unserer Regelecke!

 Vor dem Aufschlag noch einmal in sich gehen, sich auf die Platzierung vorbereiten und das, was möglicherweise vom Gegner zurückkommt: Dabei kann das Ballaufticken auf dem Tisch helfen. Wenn das aber zu sehr in die Länge gezogen und zu häufig zelebriert wird, ist das für den Gegner nicht selten äußerst störend. Daher stellt sich die Frage, ob sehr häufiges Aufticken – bei unserem Beispiel 15 Mal – denn überhaupt erlaubt ist.

Den Regelparagraphen und die richtige Lösung veröffentlichen wir wie immer in zwei Tagen auf der zweiten Seite unseres Artikels. Bis dahin bitten wir Sie, den Wortlaut aus dem Regelwerk noch nicht zu posten, damit alle die Chance haben, ihr Regelwissen zu testen. Sollten bei Ihnen ähnliche Fragen auftreten und Sie Hilfestellung brauchen, schreiben Sie einfach eine Email an regelecke@mytischtennis.de. Sie erhalten möglichst schnell eine Antwort.

Hier finden Sie die Bildergalerie zur Regelecke mit den Zeichnungen unseres Cartoonisten Ulli Laven.




Und so lautet die heutige Frage: 

Spieler A lässt den Ball vor dem Aufschlag 15 Mal auf dem Tisch aufticken, was Spieler B verunsichert. Welche Regel gilt?

a) Keine, aber der Schiedsrichter sollte den Spieler ermahnen und gegebenenfalls auf Spielverzögerung entscheiden
b) Der Ball darf maximal zehnmal aufgetickt werden
c) Der Spieler muss den Aufschlag sofort ausführen und darf den Ball gar nicht auf dem Tisch aufticken
d) Der Spieler darf den Ball so oft, wie er möchte, auf dem Tisch aufticken

(DK)

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