Trainingstipp

Tipp: Bessere Beweglichkeit durch Hartschaumrolle

Mit Massagerolle, -ball oder zwei mit Klebeband verbundenen Tennisbällen lässt sich die Beweglichkeit leicht verbessern (©JOOLA TT-Schule Grenzau)

02.09.2014 - Steif am Tisch stehen können Sie an der Steinplatte auf dem Spielplatz - wer ernsthaft Tischtennis spielen will, sollte eine gewisse Beweglichkeit mitbringen. Leider ist diese oft eingeschränkt, weil man z.B. im Beruf den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt und so regelrecht 'einrostet'. Unser Partner, die JOOLA Tischtennisschule Grenzau, erklärt heute, wie man mit einfachen Hilfsmitteln die eigene Beweglichkeit wiederherstellen kann.

Die Beweglichkeit eines Sportlers hängt nicht nur von der individuellen Beweglichkeit der Gelenke und der Dehnfähigkeit ab, sondern auch von der Gleitfähigkeit seiner Körpergewebe. So sollte die Haut über Muskeln, Sehnen und Knochen, die Nerven in den Nerventunneln und die Gewebe um die Gelenke herum gleiten. Sehr gut kann man dies am eigenen Handrücken testen. Hier sollte sich die Haut leicht hin und her schieben lassen.

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Durch lange, einseitige Belastungen, wie z.B. tägliches, andauerndes Sitzen, kann es passieren, dass die Gewebe in sich oder mit anderen Strukturen „verkleben“. Die Funktion dieser Gewebe kann dadurch stark eingeschränkt werden. So kann es passieren, dass ein Muskel nicht mehr richtig kontrahieren kann. Mit Hilfe einer Hartschaumrolle (oder einem harten Massageball) kann man nun versuchen, die Gleitfähigkeit der Körpergewebe zu verbessern bzw. wieder herzustellen. Hierzu wird eine Art Selbstmassage durchgeführt. Diese Anwendungen sind in den letzten Jahren immer populärer geworden. Leider ist immer wieder festzustellen, dass oftmals nur ein stumpfes Rollen über die einzelnen Muskeln stattfindet. Deshalb soll hier nun eine Methode vorgestellt werden, die etwas zielgerichteter ist.

 

Zunächst einmal müssen Sie den zu behandelnden Muskel auf der Hartschaumrolle (oder dem Massageball) ablegen. Die Muskulatur sollte dabei so entspannt wie möglich sein, um ein Einsinken des Massagegeräts in die tiefsten Schichten zu ermöglichen. Belasten Sie nun den zu behandelnden Muskel mit Ihrem Körpergewicht, und bewegen  Sie sich langsam über die Rolle hinweg. Die Bewegung muss immer quer zum Muskelverlauf stattfinden. Wenn Sie nun einen schmerzhaften Punkt in Ihrer Muskulatur erreichen, verweilen Sie an diesem Punkt, bis sich eine Besserung einstellt und rollen anschließend weiter. Je langsamer Sie über den Muskel gehen, desto mehr Druck können Sie ausüben und desto besser wird die Wirkung auf das Gewebe sein.

 

Es kann immer wieder vorkommen, dass eine verhärtete Struktur nicht unter dem Druck nachgeben will, den Sie ausüben. In so einem Fall können Sie die Muskeln an den betreffenden Stellen für ca. 5- 10 Sekunden anspannen und direkt im Anschluss wieder entspannen. So kann das betroffene Gewebe besser unter dem Druck nachgeben.

 

Eine weitere Möglichkeit die Verklebungen in Ihren Armen und Beinen zu lösen: Üben Sie auf die schmerzhaften und verhärteten Strukturen, mit der Rolle oder dem Ball, einen möglichst großen Druck aus. Anschließend bewegen Sie das zu behandelnde Bein oder den Arm im gesamten möglichen Bewegungsradius. 

 

Ob Sie für die Massage eine Rolle oder einen Ball verwenden, sollten Sie immer individuell für jede Struktur, die sie behandeln wollen, neu entscheiden. Mit Hilfe einer Rolle lässt sich ein großflächiger Druck aufbauen, während Sie mit einem Ball eher punktgenau arbeiten können. Um eine Behandlung entlang der Wirbelsäule durchzuführen, empfiehlt es sich, zwei Massagebälle (oder auch Tennisbälle) mit etwas Klebeband zu verbinden, um keinen Druck auf die Wirbelsäule auszuüben. 

 

Machen Sie sich diese Technik zur Mobilisation auch bei Schmerzen in den Gelenken zu nutze. Oftmals lassen sich Schmerzen in z.B. Knie und Hüftgelenken gut selbst beheben, indem Sie die unter und über dem Gelenk liegenden Strukturen mit Massagerolle und Massageball behandeln. 

 

(JOOLA Tischtennisschule Grenzau)

 

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