Weltrangliste: Annett Kaufmann so gut wie nie

Annett Kaufmann hat durch den Gewinn der Silbermedaille bei der EM in Ljubljana eine neue Bestmarke in der Weltrangliste erreicht. Die 20-Jährige ist nun 35. des internationalen Rankings.

In den obersten Bereichen der Weltrangliste hat sich in dieser Woche, in der die WTT-Tour pausierte, zwar nichts getan. Dahinter sorgten jedoch die bei der Europameisterschaft in Ljubljana errungenen Ergebnisse für Bewegung. Europameisterin Elizabet Abraamian etwa machte zwölf Plätze gut und ist nun 27. der Welt. Und auch für ihre Finalgegnerin Annett Kaufmann ging es ordentlich nach oben: Die 20-Jährige verbesserte sich um acht Plätze und rangiert nun erstmals auf Platz 35. Seit Mitte August lag Kaufmanns Bestmarke bei Rang 41, in den Top 40 stand sie bislang noch nie.
An der internen Rangliste des deutschen Teams änderte ihr Vorstoß jedoch nichts: Sabine Winter (9.) bleibt beste Deutsche vor Ying Han (16.) und Nina Mittelham (29.). Hinter Kaufmann klafft ein größeres Loch, bevor Xiaona Shan (72.) das deutsche Top-100-Quintett komplettiert.
Bei den Herren hat der Weltranglistenerste Sora Matsushima einen zu großen Vorsprung, als dass der Europameistertitel seines Verfolgers Félix Lebrun ihn gefährden würde. Und auch Dang Qius (11.) Bronzemedaille führte nicht zu einem Wiedereinzug des Deutschen in die Top 10. Hinter ihm blieben auch Patrick Franziska (18.), Dimitrij Ovtcharov (21.), Benedikt Duda (37.), Wim Verdonschot (40.), Andre Bertelsmeier (54.) und Kay Stumper (96.) konstant. Von der EM profitieren konnte in den Top 100 vor allem der Franzose Leo de Nodrest, der Bronze gewann und sich um 16 Plätze auf Rang 64 verbesserte. Norwegens Borgar Haug, der mit einem Sieg gegen Truls Moregard überraschte, kletterte sogar 66 Plätze nach oben und ist nun 147. der Welt.
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