myTT-Saisonausblick: Jagd auf TTR-Höchstwerte
Auch für die myTischtennis-Crew ist die Sommerpause vorbei. Die Saison 2026/27 wartet mit neuen Ligen, (zu) wenigen Einsätzen, der Suche nach einem neuen Verein sowie dem üblichen Kampf um den Klassenerhalt auf – und der Jagd nach neuen TTR-Spitzenwerten.

Nachdem die aktiven Spielerinnen und Spieler aus dem myTischtennis-Team von gelungenen Aufstiegen und dem üblichen Liga-„Wahnsinn“ ihrer vergangenen Saison berichteten, ist es im klassischen myTT-Saisonausblick wieder an der Zeit, auf die kommende Spielzeit 2026/27 zu blicken. Die Stimmen aus dem Team:
Chiara Ullrich, Redakteurin:
Ich bin meinem Heimatverein, der TSG Eislingen aus Baden-Württemberg, trotz einiger Kilometer dazwischen treu geblieben. Auf regelmäßige Ligaspiele muss mein Team allerdings schon seit einigen Jahren verzichten: Wohnortwechsel, Studium und Berufseinstieg sorgten dafür, dass meine Einsätze inzwischen eher Seltenheit geworden sind – und daran wird sich auch diese Saison nicht allzu viel ändern. Aber wenn ein Heimatbesuch zufällig mit einem Spieltag zusammenfällt und personell wirklich Not am Schläger ist, kann es durchaus passieren, dass ich doch mal an den Tisch trete.
Meine Damenmannschaft spielt nach den Bezirksreformen inzwischen in der Bezirksoberliga des Bezirks Neckar-Fils – was ich eigentlich total spannend finde, um endlich auch mal neuen Gesichtern in der Halle gegenüberzustehen. Trotzdem verbringe ich die wenige Zeit zu Hause dann doch lieber mit Familie und Freunden. Aber das ein oder andere Spiel schließe ich nicht aus.
Ganz ins Museum soll mein Schläger also doch noch nicht. Beim Training möchte ich nach längerer Pause wieder deutlich regelmäßiger zum Schläger greifen. Ab und an zu Hause bei der TSG – aber ich plane auch, mir hier in NRW endlich einen Verein zu suchen, bei dem ich regelmäßig trainieren kann.
Michelle Koch, duale Studentin:
Die vergangene Saison lief fast wie erwartet. Ich hatte zwar „nur“ 3 Einsätze und hab insgesamt leider etwas Minus bei meinem TTR-Wert gemacht, aber mein Team und ich konnten wie erhofft die Klasse halten. In der Sommerpause habe ich auch weiter regelmäßig trainiert, hier und da mal eine Pause gemacht und das Wetter oder den Urlaub genossen, aber mein Schläger ist nicht eingestaubt.
Für die kommende Saison wollen wir weiterhin die Liga halten. Ich bin wie in der vergangenen Spielzeit als Ersatz beim TTC Lieblos (Hessen) eingeplant und halte drei bis fünf Einsätze die Saison für realistisch. Aber das kommt darauf an, wie die Spiele terminiert sind. Ansonsten freue ich mich auf die kommende Saison. Ich spiele Ende September mein erstes Spiel in dieser Runde und möchte einfach den Spaß am Tischtennis beibehalten – und gerne auch wieder die 1.500 TTR-Punkte knacken. Außerdem ist meine Schwester mit ihrer gesamten Mannschaft zu mir in den Verein gewechselt. Dort werde ich auch gemeldet sein, aber sehr viel seltener spielen. Nur als Notfall-Option, falls zu viele Spielerinnen ausfallen.
Jochen Lang, Geschäftsführer:
Auch in der vergangenen Saison bin ich wie ein Jahr zuvor mit der ersten Mannschaft des TV Friedeburg (Niedersachsen) aufgestiegen. Dieses Mal in die Oberliga, das ist sportlich nun schon eine große Herausforderung. Einige von uns schielen auf einen weiteren Aufstieg. Dafür müssten wir aber oft komplett antreten, was schwierig wird. Und auch bei den anderen Teams weiß man ja mittlerweile nie, mit welcher Truppe sie hauptsächlich spielen.
Ich selbst möchte fit bleiben und meine Leistung bringen. Dann kann ich auch in den wichtigen Spielen hoffentlich Punkte beitragen. Ich wünsche mir ein ausgeglichenes Punktekonto – das hängt aber auch davon ab, gegen wen ich eingesetzt werde, da ich nicht jedes Spiel mitmache. Über die Sommerpause habe ich meinen Tischtennisschläger nach den Senioren-Mannschaftsmeisterschaften für drei Monate komplett zur Seite gelegt. Stattdessen habe ich mich mit vielen anderen Sportarten, insbesondere mit Padel, fit gehalten.
Tim Heimlich, Community-Manager:
Spitze – so lief die vergangene Spielzeit für mich beim TSV Kareth-Lappersdorf in Bayern. Mit 14 Siegen und keiner Niederlage sind wir Erster geworden und damit in die Bezirksklasse A aufgestiegen. Ich selbst habe eine Bilanz von 25:1 gespielt. Für die kommende Saison ändert sich, dass ich nun für meinen neuen Job bei myTischtennis nach Düsseldorf gezogen bin. Ich hoffe, viele Einsätze für meinen aktuellen Verein machen zu können. Ansonsten gibt es starke Neuzugänge, die meine Mannschaft super unterstützen können, sollte es bei mir eng werden.
Über die Sommerpause habe ich leider etwas wenig trainiert und nicht so viele Turniere gespielt, wie ich gern gemacht hätte. Außerdem habe ich bei den Turnieren TTR-mäßig so stark abgebaut wie lange nicht mehr – ein totaler Widerspruch zur vergangenen Saison! Jetzt wird in der neuen Wahlheimat wieder angegriffen. In Düsseldorf möchte ich einen neuen Verein finden, in dem ich mich für das Training wohlfühle. Spätestens im kommenden Jahr will ich wieder richtig viele Turniere spielen. Einen neuen TTR-Höchstwert gilt es noch zu erreichen!
Lennart Stelzer-Daniels, Marketing-Manager:
Ich habe in der vergangenen Saison viele Spiele gemacht, sowohl in der 3. als auch in der 2. Mannschaft des SV Union Kevelaer-Wetten in NRW. Mit der 3. Mannschaft sind wir leider in die 1. Bezirksklasse abgestiegen. Dort geht es in neuer Form weiter: Mit 4er-Mannschaften anstelle der 6er. Ich bin für diese Saison der Mannschaftsführer und hoffe, mit der „Dritten“ oben mitzuspielen. Auch in der „Zweiten“ werde ich viel spielen, mit ihr wollen wir die 1. Bezirksliga halten. Über die Sommerpause habe ich fleißig ein- bis zweimal die Woche trainiert. Prompt konnte ich am ersten Hinrunden-Spieltag wieder die 1.500-Marke knacken. Jetzt greife ich meinen persönlichen maximalen TTR-Wert von 1.555 nochmal an.
Jan Lüke, Magazin-Redakteur:
Wir sind in der vergangenen Saison aufgestiegen. In dieser Saison will ich mit der ersten Mannschaft der DJK Spinfactory Köln nicht wieder absteigen. Das könnte auch klappen. Am ersten Spieltag haben wir zumindest schon mal gewonnen. Mit der Mannschaft ist es überragend gerade, wir haben eine schöne Gemeinschaft nur mit Leuten aus Köln. Im Sommer habe ich, wie immer, drei Monate keinen Ball gespielt. Danach war's beschwerlich, auch wie immer. Mittlerweile geht es aber wieder. Ansonsten bleibt alles beim Alten: Ich gehe einmal die Woche ins Training und mache viele Spiele, aber nicht alle.
Timo Gotsch, Redaktions-Volontär:
Mein seit zwei Jahren laufendes Abwehr-Projekt ist noch lange nicht am Ende. Im vergangenen Jahr konnte ich aber kaum trainieren, weil ich viel zwischen Düsseldorf und meinem Heimatverein in Baden-Württemberg pendele. Auch über die Sommerpause kam das Training leider zu kurz. Für die neue Saison werde ich meine Einsätze zurückfahren, um nicht jedes Wochenende eine lange Fahrt auf mich zu nehmen. Ich hoffe, dennoch weiter Spielpraxis zu sammeln und neben den Details vor allem meine Basis zu verbessern. Wer die Blogs gelesen hat, weiß, dass mein Umstieg auf Abwehr viel Zeit in Anspruch genommen hat – und ich gefühlt noch immer am Anfang stehe.
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