myTT-Saisonrückblick: Gelungene Aufstiege, Vorfreude auf STC
Für die aktiven Tischtennisspielerinnen und -spieler aus dem myTT-Team verlief die vergangene Saison 2025/26 wie erhofft oder auch turbulent: Es gab Aufstiege, Klassenerhalte, den (un-)üblichen Liga-Wahnsinn – und der STC steht auch an.

Fabian Kleintges-Topoll, Redakteur:
Durch großes Verletzungspech in unserem Verein (TuS Borth) mussten mein bester Kumpel und ich neben unseren eigenen Einsätzen auch in der ersten Mannschaft in der Bezirksoberliga aushelfen – drei Klassen höher, ein straffes Programm. Immerhin sprang ein Einzelsieg dabei heraus. Auch mit unserer Zweiten, meinem eigentlichen Team, lief es nicht optimal: In der 1. Bezirksklasse traten wir entsprechend häufig mit Ersatz an und landeten in der Neuner-Gruppe am Ende auf Platz fünf: Mehr Mittelfeld geht kaum. Für die kommende Saison gibt es jedoch Hoffnung: Nach dem Abstieg wird die Erste verstärkt, sodass die bisherige Nummer sechs zu uns in die Zweite rückt. Damit wollen wir wieder im Aufstiegsrennen angreifen. Die Sommerpause nutze ich wie jedes Jahr, inzwischen zum sechsten Mal in Folge, für den Sommer-Team-Cup.
Jan Lüke, Magazin-Redakteur:
Mein Team und ich (erste Mannschaft der DJK Spinfactory Köln) haben unser Saisonziel erreicht und sind aufgestiegen – von der Verbandsliga in die NRW-Liga, in der wir vermutlich ganz gut aufgehoben sein werden. Die Saison hat mal wieder gezeigt: Gewinnen macht mehr Spaß als Verlieren. Hat also in Summe Spaß gemacht und jetzt bin ich aber auch froh, meinen Sommer ohne Tischtennisschläger zu verbringen. Was die nächste Saison betrifft: Mal schauen, ob wir noch neue Leute bekommen und gegen wen wir so spielen.
Michelle Koch, duale Studentin:
Ich habe in der vergangenen Saison für den TTC Lieblos in der Bezirksklasse insgesamt nur drei Spiele gespielt. Sehr gut lief der Start mit meinem ersten Spiel, die anderen liefen dann nicht berauschend. Ich habe mein Ziel, die 1.500 TTR-Punkte wieder zu knacken, leider nicht erreicht, trainiere aber inzwischen wieder regelmäßiger. Das war außerdem meine erste Herren-Saison in einer 4er-Mannschaft, und ich muss sagen: Man ist zwar mit den Spielen schneller durch. Aber die Geselligkeit leidet schon stark darunter, wenn zwei spielen, einer zählt und einer dann allein am Rand sitzt. In der kommenden Saison werde ich nach wie vor nur ersatzweise in der Mannschaft spielen (vier bis sechs Mal). Außerdem wechselt eine ganze Damenmannschaft zu uns – inklusive meiner Schwester – bei der ich gemeldet werde, um vielleicht das eine oder andere Spiel als Ersatz zu bestreiten.
Jochen Lang, Geschäftsführer:
Die Zielsetzung war der Aufstieg in die Oberliga – das haben wir geschafft, auch wenn die Konkurrenz durchaus groß war. Meine eigene Performance war grundsätzlich okay und wir hatten viel Spaß als Team (erste Mannschaft des TV Friedeburg). Fürs nächste Jahr bin ich etwas gespannt. Die Oberliga wird eine ganz andere Hausnummer als die Verbandsliga und vor allem wird der Wechsel zu einer 4er-Mannschaft eine große Veränderung darstellen. Das kenne ich zwar aus der Vergangenheit, aber ich habe zuletzt auch die Vorzüge einer 6er-Mannschaft genossen.
Timo Gotsch, Redaktions-Volontär:
Meine zweite Saison als Abwehrspieler verlief turbulent: In einer verrückt ausgeglichenen Landesklasse-Liga war es lange Zeit fraglich, ob ich mit der zweiten Mannschaft des TTV Gärtringen absteige – gleichzeitig hatten wir bis zuletzt noch Chancen auf die Meisterschaft. Am Ende wurde es weder das eine noch das andere. Aufgrund von viel Pendelei hatte ich unter den Wochen leider oft wenig Zeit zum Trainieren, was sehr schade war, da ich deswegen mein Abwehr-Projekt nicht wie erhofft vorantreiben konnte. Dennoch muss ich noch weiterhin viel Erfahrung sammeln und weitermachen, wenn ich mich verbessern will. Mal schauen, was die nächste Saison bringt und ob sich über den Sommer etwas ergibt.
Lennart Stelzer-Daniels, Marketing-Manager:
Nachdem ich in der dritten Mannschaft des SV Union Kevelaer-Wetten anfangs am vorderen Paarkreuz gemeldet und eigentlich aber auch immer für die zweite Mannschaft eingeplant war, hatte ich für meinen Bedarf sehr viele Spiele diese Saison. Insgesamt machte ich ganze 21 Spiele! Zum Schluss sah es gut aus, dass ich die Marke von 1.500 TTR-Punkten halte, bin dann aber leider am letzten Spieltag wieder auf 1.495 gerutscht. Die dritte Mannschaft ist abgestiegen, da wäre mit Sicherheit der Klassenerhalt drin gewesen, wenn wir öfter ohne Ersatz gespielt hätten. Aber das Aufrücken ist wohl das Leid der unteren Mannschaften. In der Sommerpause werde ich bestimmt das eine oder andere Turnier spielen – leider bin ich nicht beim STC dabei.
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