Das erwartet Sie in der Juni-Ausgabe von tischtennis.

Lange war es ruhig im Spitzentischtennis. Weil aufgrund der Corona-Pandemie kaum internationale Wettbewerbe stattfinden konnten, war es in den Kalendern vieler Topspieler übersichtlich geworden. Jetzt kehrt wieder Hektik ein: Anfang Juni spielt zunächst die TTBL in Dortmund den Deutschen Mannschaftsmeister aus, nur zwei Wochen später geht es dann für die Nationalspieler zur EM in Polens Hauptstadt Warschau. Und auch die Kontinentalmeisterschaften sind nur eine Zwischenetappe. Der Weltsport ist im Anflug auf die Olympischen Spiele in Tokio. TTBL-Endspiel, Europameisterschaft und Olympische Spiele sind die zentralen Themen in dieser Ausgabe von tischtennis.

Der Architekt der Liga

Seit fast zehn Jahren ist Nico Stehle Geschäftsführer der Tischtennis Bundesliga-Liga (TTBL). Der ehemalige Erstligaspieler hat in dieser Zeit in Deutschlands Elitespielklasse viel verändert und Krisen gemeistert. Kein Jahr aber war so herausfordernd wie das vergangene. Auf der einen Seite die Bedrohungen durch die Corona-Pandemie, auf der anderen Seite die Konkurrenz durch die neue internationale Turnierserie World Table Tennis (WTT). Vor dem Endspiel um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft spricht TTBL-Chef Stehle im Interview über den Interessenskonflikt mit WTT, Fernsehzeiten für Tischtennis und Bundesliga-Spieltage an Weihnachten.

EM-Titel für zwischendurch

Lange war unklar, ob die Europameisterschaften in Warschau stattfinden können. Zu ungünstig schien der Termin wenige Wochen vor dem Start der Olympischen Spiele. Zu unsicher schien die europaweite Corona-Lage. Doch jetzt findet die Individual-WM statt, und in Warschau startet alles, was im europäischen Tischtennis von Rang und Namen ist. Die Spielerinnen und Spieler nutzen die letzte Gelegenheit einer Standortbestimmung vor den Spielen in Tokio. Unter ihnen die Deutschen, die wie gewohnt mit Titelambitionen in allen fünf Einzel- und Doppelwettbewerben antreten. tischtennis beantwortet die wichtigsten Fragen zum Turnier in Warschau.

Raus in den "Tischtennis-Garten"!

Nicht nur bei den Profis nimmt der Spielbetrieb wieder Fahrt auf, auch bei den Amateuren öffnen immer mehr Sporthallen und die Aktiven kehren nach monatelanger Pause an die Tische zurück. Dann könnte auch der Trainingstipp des Verbands Deutscher Tischtennis-Trainer (VDTT) zum Einsatz kommen: Fabiola Haas, Timo Klein-Soetebier und Julian Röttgen haben den beliebten Tischtennis-Garten erweitert und stellen neue alternative Tischaufbauten vor. Die machen nicht nur Spaß, sondern sind für verschiedene Spielniveaus auch effektiv.

(Fotos Startseite: TTBL/Bela Sportfoto, ITTF, privat)

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