WTT Feeder Bangkok: Gold für Cedric Meissner im Doppel

    Cedric Meissner hat beim WTT Feeder Bangkok Gold im Doppel geholt. Mit Amirezza Abbasi aus Malta gewann er im Finale nach einem spannendem Fünf-Satz-Match gegen das topgesetzte Duo aus Saudi-Arabien.

    Cedric Meissner holt Gold im Doppel (©WTT)
    Cedric Meissner holt Gold im Doppel (©WTT)

    Gold für Cedric Meissner beim WTT Feeder Bangkok! Der 26-jährige Bergneustädter spielte sich mit Amirezza Abbasi aus Malta bis ins Endspiel – zuletzt stand Meissner 2024 bei einem Feeder im Doppel-Finale. Gegen das topgesetzte Doppel Abdulaziz Bu Shulaybi und Ali Alkhadrawi aus Saudi-Arabien lieferte sich das deutsch-maltesische Duo ein spannendes Match. Beim Stand von 1:1 gewannen Alkhadrawi und Shulaybi den dritten Satz und gingen mit 2:1 in Führung. Meissner und Abbasi behielten jedoch die Nerven: Im vierten Satz wehrte das Duo gleich zwei Matchbälle ab, erspielte sich beim Stand von 11:11 einen Satzball und nutzte diesen direkt. Auch im Entscheidungssatz blieben Meissner und Abbasi entschlossen: Beim Stand von 5:4 setzten sie sich von ihren Kontrahenten ab, holten Punkt um Punkt und siegten am Ende mit 11:5. 

    Viertelfinal-Aus im Einzel

    Im Einzel reichte es Meissner derweil nicht für einen Podestplatz. Nach einem glatten 3:0-Sieg im Achtelfinale gegen den Thailänder Phakpoom Sanguansin unterlag er im Viertelfinale dem erst 17-jährigen Lin Chin-Ting aus Taiwan. Nach 2:1-Führung Meissners erzwang der junge Taiwaner – der aktuell auf Position 265 der Weltrangliste geführt wird – mit einem Sieg im vierten Durchgang den Entscheidungssatz und setzte sich auch dort äußerst knapp mit 11:9 durch.  

    Das Herren-Einzel-Finale gewann der Japaner Jo Yokotani, der den Portugiesen Joao Monteiro mit 3:1 bezwang. Monteiro, der per Wildcard in das Turnier gestartet war und aktuell auf Position 180 der Weltrangliste steht, überzeugte bis dato mit einer starken Leistung. Im Achtelfinale besiegte er den auf Position drei gesetzten Kanadier Edward Ly, im Halbfinale sorgte er für das Aus des topgesetzten Algeriers und Weltranglisten-71. Mehdi Bouloussa. Auch bei den Damen gab es mit zwei Qualifikantinnen ein Überraschungsfinale. Dort bezwang die Chinesin Li Yihui die Japanerin Chiko Fujita knapp mit 3:2. 

    Die Finalspiele im Überblick 

    Herren-Einzel:

    Finale
    Joao Monteiro POR – Jo Yokotani JPN 1:3 (-11,-7,8,-6)

    Herren-Doppel:

    Finale
    Cedric Meissner/Amirreza Abbasi MLT – Abdulaziz Bu Shulaybi/Ali Alkhadrawi KSA 3:2 (-4,6,-9,11,5)

    Damen-Einzel: 

    Finale
    Chiko Fujita JPN – Li Yihui CHN 2:3 (-4,6,6,-7,-9)

    Damen-Doppel:

    Finale
    Lee Seungeun/Lee Daeun KOR – Lyne Karen/Tee Ai Xin MAS 3:0 (11,3,10)

    Mixed-Doppel:

    Finale
    Edward Ly/Mo Zhand CAN – Thitaphat Preechayan/Kulapassr Vijitviriyagul THA 3:0 (6,7,10)

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