Weltrangliste: US Smash führt zu neuen Bestmarken

Nach dem hochkarätig besetzten US Smash vorige Woche wurde die Weltrangliste ordentlich durcheinandergewirbelt. Einige Spieler durften sich sogar über eine neue Bestmarke freuen.

Bei Turnieren der höchsten WTT-Kategorie, den Grand Smashes, wird nicht nur eine Menge Preisgeld verteilt. Es gibt auch einige Weltranglistenpunkte zu gewinnen. Somit ist es kein Wunder, dass nach dem US Smash vorige Woche viel Bewegung in das internationale Ranking gekommen ist. Wang Chuqin und Sun Yingsha bleiben zwar nach wie vor die Spitzenreiter, hinter ihnen hat sich jedoch auch in den Top 10 einiges getan.
Bei den Herren schob sich etwa Truls Moregard an Tomokazu Harimoto vorbei und ist nun Zweiter der Rangliste. Auf Platz vier folgt Smash-Gewinner Sora Matsushima, der sowohl Lin Shidong als auch Felix Lebrun überholte. Am hinteren Ende der Top 10 musste derweil Dang Qiu einen Platz einbüßen und ist nun Zehnter, aber immer noch bester Deutscher vor Benedikt Duda (17.), Patrick Franziska (19.) und Dimitrij Ovtcharov (24.), die sich ebenfalls leicht verschlechterten. Mit etwas Abstand folgt aus deutscher Sicht dann nach wie vor Wim Verdonschot (62.), der nun aber Andre Bertelsmeier (66.) wieder auf den Fersen hat. Der Bad Königshöfer konnte sich durch seinen Auftritt in den USA um 13 Plätze verbessern. Ricardo Walther (73.) ist weiterhin der siebte Deutsche im internen Ranking.
Neuer Rekord für Sidorenko, Matsushima und Lind
Über neue Karriere-Bestmarken durften sich dagegen die beiden Finalisten des US Smashs freuen: Sora Matsushima gewann als Turniersieger 2000 Weltranglistenpunkte und ergatterte dadurch erstmals einen Top-5-Platz. Vladimir Sidorenko machte durch seine Siege gegen Benedikt Duda, Tomokazu Harimoto und Truls Moregard 21 Plätze gut und steht nun zum ersten Mal in seiner Karriere auf Rang 16. Vier Plätze weiter vorne ist der Däne Anders Lind zu finden, der sich durch seinen Viertelfinaleinzug ebenfalls eine neue Bestmarke sicherte.
Auch auf das Ranking der Damen hatte der US Smash seinen Einfluss. So gerieten auch hier die Top 10 in Bewegung, was unter anderem dazu führte, dass Sabine Winter von Platz neun auf zehn fiel. Für Ying Han (18.) und Nina Mittelham (44.) ging es derweil nach oben, während Annett Kaufmann (61.) drei Plätze einbüßte. Über einen größeren Sprung nach vorne durfte sich Xiaona Shan freuen, die sich um 15 Ränge verbesserte und nun 68. der Welt ist.
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