Weltrangliste: Kaufmann erreicht neue Bestmarke

    Der Europe Smash in Malmö hat für viel Bewegung in der Weltrangliste gesorgt. Viele Spieler erreichten neue Bestmarken - unter anderem auch Annett Kaufmann, die erstmals 41. der Welt ist.

    Für Annett Kaufmann ging es nach dem Europe Smash nach oben (©ITTF)

    Bei WTT Grand Smashes gibt es so viele Weltranglistenpunkte zu gewinnen wie bei Olympischen Spielen. Kein Wunder also, dass nach dem Europe Smash in Malmö, der am Sonntag zu Ende gegangen ist, das internationale Ranking ordentlich durcheinandergewirbelt wurde. Unter anderem konnte sich Turniersieger Felix Lebrun um drei Plätze verbessern, was ihn erstmals in seiner Karriere auf Rang zwei hinter Wang Chuqin katapultiert. Überraschungsviertelfinalist Elias Ranefur kletterte sogar um 28 Plätze nach oben und ist nun 36. der Welt. Bei den Damen sorgte die Taiwanerin Peng Yu-Han für Aufsehen, die 39 Plätze gewann und nun Weltranglisten-30. ist. Die 18-Jährige hatte als Qualifikantin überraschend das Viertelfinale von Malmö erreicht, scheiterte dort aber an der späteren Gesamtsiegerin Wang Manyu.

    Auch aus deutscher Sicht hat sich in der Weltrangliste einiges bewegt. Bei den Damen konnte Sabine Winter ihren achten Platz halten, während es für Ying Han (17.) leicht nach oben ging. Dahinter machte Nina Mittelham einen großen Zwölf-Plätze-Sprung nach vorne und ist nun 29. der Welt. Über eine neue persönliche Bestmarke darf sich derweil Annett Kaufmann freuen, die sich sogar um 17 Plätze verbessern konnte. Die 20-Jährige, die in Malmö mit Zhu Yuling eine Top-10-Spielerin besiegte, ist nun 41. und übertrifft damit ihre bisherige Bestmarke, Platz 43, die sie im November 2025 erreicht hatte. Für Xiaona Shan (67.) ging es derweil ein paar Plätze nach unten.

    Bei den Herren konnte sich Dimitrij Ovtcharov im internen Teamranking auf Platz drei hinter Dang Qiu (11.) und Patrick Franziska (19.) schieben. Er verbesserte sich um fünf Plätze und steht nun auf dem 24. Platz - und damit genau einen Rang vor Benedikt Duda (25.), für den es zwei Plätze nach unten ging. Wim Verdonschot (61.) und Andre Bertelsmeier (66.) rückten einen Rang nach hinten, während sich Ricardo Walther (92.) leicht verbesserte.

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