Olympia: IOC beschließt Rückkehr russischer Athleten
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myTischtennis-TeamSeit dem Angriffskrieg auf die Ukraine sind russische Sportlerinnen und Sportler von internationalen Wettkämpfen ausgeschlossen. Am Wochenende verkündete das Internationale Olympische Komitee (IOC), dass Russen und Belarussen für die Olympischen Spiele 2024 in Paris zugelassen werden. Allerdings unter Auflagen. Die Athleten werden unter neutraler Flagge antreten. Es war die erwartete Entscheidung, nachdem einige Verbände, auch der DOSB, ihre Empfehlung ausgesprochen hatten.

Knapp zwei Jahre nach dem Kriegsbeginn in der Ukraine halten die Diskussionen im Sport an. Auch myTischtennis.de-Chefredakteurin Janina Schäbitz hatte in ihrem Blog im Frühjahr ihre Argumente für die Situation im Tischtennis aufgeführt und auf eine einheitliche Lösung gepocht. Nun steht fest, Russen und Belarussen dürfen bei Olympia als neutrale Athleten starten. Voraussetzung dafür: strikte Neutralität und eine klare Haltung gegen den Krieg.
Der DOSB begrüßt diese Entscheidung und die nun „herrschende Klarheit“. Die damit verbundene Aufrechterhaltung der strikten Sportsanktionen sei ebenso wichtig und richtig, sagte Präsident Thomas Weikert der Sportschau. IOC-Präsident Thomas Bach hatte im März 2023 empfohlen, Aktive aus Russland und Belarus nach dem Ausschluss wieder starten zu lassen. Der Weltverband ITTF folgte diesem Vorschlag, hat sich bisher aber noch nicht zur Entscheidung geäußert. Die ETTU hat die Erklärung der strengen Bedingungen des IOC bereits veröffentlicht.
Der DTTB hielt eine Rückkehr russischer und belarussischer Athletinnen und Athleten zu internationalen Wettkämpfen im April noch für falsch. Aus der Sicht des DTTB-Präsidiums hatten sich die Gründe, warum der Weltsport Russland und Belarus vor über einem Jahr ausgeschlossen hat, zum damaligen Zeitpunkt nicht geändert: Russland setzt den Angriffskrieg auf die Ukraine fort.
(FKT)
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