Feeder: Herren-Trio greift nach Einzelmedaille
Mit Ricardo Walther, Andre Bertelsmeier und Steffen Mengel haben drei deutsche Spieler das Viertelfinale des WTT Feeders in Düsseldorf erreicht. Für Wim Verdonschot/Cedric Meissner geht es im Doppel bereits um den Einzug ins Endspiel.

Drei deutsche Spieler haben beim Heim-Feeder in Düsseldorf noch die Chance, sich einen Platz auf dem Einzel-Siegertreppchen zu sichern. Ricardo Walther, Andre Bertelsmeier und Steffen Mengel gehören zu den besten acht Spielern des Turniers und sind damit kurz davor, sich auch noch einen Medaillenrang zu sichern. Walther erspielte sich sein Viertelfinalticket im internen Duell gegen Kay Stumper, der einen 0:2-Rückstand aufholte und sich in den fünften Satz rettete. Hier blieb Walther jedoch souverän und machte mit 11:3 den Sack ohne Probleme zu. Fast hätte dem Grünwettersbacher im Viertelfinale das nächste deutsche Duell bevorstehen können, Cedric Meissner musste dem Franzosen Leo de Nodrest hingegen mit 3:0 den Vortritt lassen. Zwei der drei Sätze wurden dabei erst in der Verlängerung entschieden. Walthers nächster Gegner heißt damit de Nodrest.
Andre Bertelsmeiers Match gegen Andrei Putuntica aus Moldawien verlief ähnlich wie Walthers. Auch Bertelsmeier hatte schon mit 2:0 geführt, als sein Gegner den Spieß umzudrehen drohte. Doch auch der Bad Königshofer behielt die Nerven und holte sich mit 11:8 im Entscheidungssatz den Sieg. Auf ihn wartet als nächstes der Belgier Adrien Rassenfosse. Der Dritte im Bunde ist schließlich Steffen Mengel, der Kirill Gerassimenko in Schach hielt. Der Kasache hatte zwar den ersten Satz gewonnen, musste das Ruder nach knappem zweiten Durchgang dann aber Mengel übergeben. Für den Mühlhäuser führt der Weg aufs Siegertreppchen über den Kroaten Filip Zeljko.
Verdonschot/Meissner im Doppel-Halbfinale
Einen Schritt weiter sind derweil schon Wim Verdonschot und Cedric Meissner, die im Herren-Doppel-Halbfinale stehen. In einem nervenaufreibenden Match gegen die Kroaten Ivor Ban/Filip Zeljko machten sie einen 0:2-Rückstand wett, wehrten zwei Matchbälle ab und triumphierten selbst in der Verlängerung des fünften Satzes. In der Vorschlussrunde warten nun die Japaner Sota Noda/Tomoki Omoda auf sie.
Für die deutschen Damen ist der Wettbewerb hingegen beendet. Xiaona Shan war gegen die Taiwanerin Li Yu-Jhun zwar ganz nah dran, führte im fünften Satz mit 10:8, konnte ihre Matchbälle aber nicht nutzen. Stattdessen machte Li vier Punkte in Folge und sicherte sich so das Ticket fürs Viertelfinale. Franziska Schreiners Match gegen Lis Landsfrau Yeh Yi-Tian verlief dagegen deutlicher. Die Deutsche konnte im ersten Satz noch gut mithalten und verlor erst in der Verlängerung. Danach musste sie aber abreißen lassen und ging am Ende mit einer 0:3-Niederlage vom Tisch.
Die Spiele der Deutschen in der Hauptrunde:
Herren-Einzel
Achtelfinale
Cedric Meissner - Leo de Nodrest FRA 0:3 (-10,-8,-10)
Ricardo Walther - Kay Stumper 3:2 (9,5,-9,-5,3)
Andre Bertelsmeier - Andrei Putuntica MDA 3:2 (5,8,-9,-7,8)
Steffen Mengel - Kirill Gerassimenko KAZ 3:1 (-7,11,8,9)
Viertelfinale
Ricardo Walther - Leo de Nodrest FRA 3:1 (-2,5,7,10)
Andre Bertelsmeier - Adrien Rassenfosse BEL 0:3 (-9,-9,-7)
Steffen Mengel - Filip Zeljko CRO 0:3 (-9,-7,-7)
Damen-Einzel
Achtelfinale
Xiaona Shan - Li Yu-Jhun TPE 2:3 (2,-6,-5,8,-10)
Franziska Schreiner - Yeh Yi-Tian TPE 0:3 (-11,-4,-2)
Herren-Doppel
Viertelfinale
Wim Verdonschot/Cedric Meisser - Ivor Ban/Filip Zeljko CRO 3:2 (-9,-7,6,12,10)
Halbfinale
Wim Verdonschot/Cedric Meisser - Sota Noda/Tomoki Omoda JPN 0:3 (-9,-7,-8)
Alle Spiele und Ergebnisse gibt’s auf der WTT-Turnierseite, einen Livestream im WTT-YouTube-Account.
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