EM: Jorgic und Moregard scheitern im Achtelfinale

    Der slowenische Lokalmatador Darko Jorgic und der schwedische Olympia-Zweite Truls Moregard sind bei der Tischtennis-Europameisterschaft in Ljubljana im Achtelfinale ausgeschieden.

    Truls Moregard unterlag im Achtelfinale dem Norweger Borgar Haug (© ETTU)
    Truls Moregard unterlag im Achtelfinale dem Norweger Borgar Haug (© ETTU)

    Für das wohl hitzigste Spiel des Abends sorgte das Duell zwischen dem Norweger Borgar Haug und der Nummer vier der Welt, Truls Moregard. Der Norweger ging nach starkem Spiel mit 3:0 nach Sätzen (zwei Durchgänge wurden in der Verlängerung entschieden) in Führung, ehe sich der Schwede zurückkämpfte und mit zwei Satzgewinnen, ebenfalls in der Verlängerung, auf 2:3 verkürzte.

    Die Wende kam nach einer Schiedsrichterentscheidung im sechsten Durchgang: Beim Stand von 2:1 für Moregard wurde dem Schweden ein Aufschlag wegen zu geringer Wurfhöhe aberkannt. Es folgte eine hitzige Diskussion mit dem Schiedsrichter, nach der Moregard zunehmend den Faden verlor. Haug nutzte die Unruhe seines Gegners, zog auf 8:2 davon und erspielte sich mit starken Rallyes beim Stand von 10:6 vier Matchbälle. Den zweiten nutzte der Norweger schließlich zum 11:7 und machte damit den überraschenden 4:2-Erfolg perfekt.

    Borgar Haug nach seinem Sieg gegen die Nummer vier der Welt. (© ETTU)
    Borgar Haug nach seinem Sieg gegen die Nummer vier der Welt. (© ETTU)

    Lokalheld Jorgic scheitert an De Nodrest

    Auch der slowenische Lokalmatador Darko Jorgic scheiterte an seiner Achtelfinal-Hürde. Gegen den Franzosen Leo De Nodrest unterlag der an Position vier gesetzte Slowene im Achtelfinale mit 3:4.

    Dabei entwickelte sich vor lautstarker, heimischer Kulisse ein packender Schlagabtausch. Jorgic gewann den ersten Satz mit 11:9, musste anschließend aber den Ausgleich hinnehmen. Nach wechselnden Satzgewinnen – De Nodrest hatte mit 2:1 und 3:2 stets die Nase vorne – ging es in den Entscheidungssatz, in dem der Franzose mit 11:9 am Ende die Oberhand behielt. Für den Lokalmatador endete damit der Traum von einer EM-Medaille im eigenen Land.

    Schon der Weg ins Achtelfinale hatte dem Slowenen einiges abverlangt. Der Weltranglisten-12. setzte sich zunächst mit 4:3 gegen den Spanier Diego Lillo durch. Anschließend bezwang er auch den Polen Milosz Redzimski nach einem 0:2-Satzrückstand erst nach sieben Sätzen mit 4:3. Beide Male musste der Slowene also über die volle Distanz gehen, ehe gegen De Nodrest die dritte Sieben-Satz-Partie folgte, diesmal mit dem schlechteren Ende für den 28-jährigen Slowenen. Für De Nodrest geht es nun im Viertelfinale gegen den Deutschen Benedikt Duda weiter.

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