Robert Gardos: Ein Spieler auf Weltreise

In seinem Karriere-Herbst spielte Robert Gardos in der vergangenen Saison bei vier Klubs in vier verschiedenen Ländern. Den wilden Ritt über den Globus schaffte der 47-Jährige nur mit einem straffen Plan. Der Spieler des Monats im Porträt im „tischtennis“-Magazin.

Eigentlich, so sagt Robert Gardos, war er immer dagegen, bei mehreren Vereinen gleichzeitig zu spielen. „Es gibt kaum Zeit zum Trainieren, kaum Vorbereitung und auch keine finanzielle Sicherheit, sollte man sich verletzen“, sagt der 47-Jährige. Dennoch heuerte der Österreicher in den USA bei Chigaco Wind an und spielte außerdem in Spanien für Real Priego, in Polen für Balta Gdansk und in Frankreich für den Zweitliga-Klub Amiens Sport-TT.
Was folgte, war eine wahre Tour de Force: Zwischendurch, so berichtet Gardos, machte er in zehn Tagen fünf Spiele. Immer wieder flog er in die USA, nach Polen, nach Frankreich, verbrachte kaum Zeit in seiner Wahlheimat im spanischen Granada. Dass die Saison eine Herausforderung sein würde, war ihm klar gewesen. „Ohne Fitnessprogramm“, sagt er, „hätte ich mich sicher verletzt.“
Wie der gebürtige Ungar im Herbst seiner Karriere auf die Idee kam, in einer Saison gleich für vier Vereine um die Welt zu reisen – das lest ihr in der aktuellen Ausgabe von tischtennis, in der Robert Gardos zum „Spieler des Monats“ gekürt wurde.
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