Riskante Nummer: Teams des SV Union Velbert tauschen Ligen

Es war ein riskantes Vorhaben: Um den Verein in der 2. Liga zu halten, tauschte der SV Union Velbert mit seinen Bundesligen-Teams die Ligen. Wie der Plan aufging, gibt es im Magazin zu lesen.

Die erste Mannschaft des SV Union Velbert hatte bereits zum Ende der Hinrunde als Tabellenletzter der 2. Bundesliga den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze verloren. „Es war absehbar, dass wir mit der ersten Mannschaft die 2. Liga nicht halten können“, sagte Velbert-Manager Michael Hinz. Allerdings: Die Zweitvertretung der Velberter lag zum Jahresende in Schlagdistanz zur Tabellenspitze der 3. Bundesliga Nord.
Damit der Verein weiterhin in der 2. Liga bleibt, fasste der Klub aus Nordrhein-Westfalen den vermeintlich simplen Plan eines Ligentausches: Die Zweite sollte aufsteigen, damit die Erste absteigen kann. Was als Gedankenspiel begann, setzten die Velberter in der Rückrunde um. Es war ein Spiel mit dem Feuer: Wäre die Drittliga-Meisterschaft und der Aufstieg nicht geglückt, hätten beide Teams der Velberter absteigen müssen – trotz einer Top-Platzierung der zweiten Mannschaft.
Wie knapp der Saisonendspurt verlief, wie der SVU fast Leidtragender der Bundesspielordnung geworden wäre und wie der Verein unter anderem mit Neuzugang Borgar Haug für die kommende Saison plant – das lest ihr in der neuen Ausgabe von tischtennis.
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