Galerie: Verrückte und außergewöhnliche Spielorte

    Sporthalle kann jeder. Ob im Fachwerkhaus, Schützenhaus, Pfarrsaal unter Kirche, alten Kraftwerk, Schafstall oder in einer ehemaligen Gastankstelle. Wir waren seit Ende 2022 auf der Suche nach den verrücktesten und außergewöhnlichsten Spielorten des Landes. In den vergangenen Wochen haben uns über unsere Social-Media-Kanäle viele Fotos mit urigen Spiellokalen erreicht. Die 26 besten können Sie sich in unserer Bildergalerie anschauen. 
    Bild: Kraftwerk, Parkett, Schützenhaus - hier sehen Sie die kuriosesten Spielstätten Deutschlands. (©Vereine)
    Kraftwerk, Parkett, Schützenhaus - hier sehen Sie die kuriosesten Spielstätten Deutschlands. (©Vereine)

    Buntes - Verrückte und außergewöhnlichste Spielorte

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    • Grüner Boden, gelbe Wände, wenig Platz. Den Anfang macht die Halle der DJK Augsburg-Nord (BTTV). Wir nähern uns dann im Laufe der Galerie von den Innenräumen nach draußen. (©Verein)
    • Viel Raum bis zur Bande bleibt auch beim TuS Rheydt-Wetschewell (WTTV) nicht. (©Verein)
    • Wohnzimmer-Atmosphäre herrscht beim Brandenburger Verein SG Blau-Weiß Pessin. (©Verein)
    • Beim TSV Wending (BTTV) ist die Decke extrem niedrig, hinten an der Wand hängen unzählige Urkunden in Bilderrahmen. (©Verein)
    • Der TTC Rheindahlen (WTTV) nennt seine Kellerhalle
    • Grün (und gelb) sind auch die Vereinsfarben des ESV Großenbaum aus Duisburg (WTTV), besonders auffällig: die Holzgiebel, Gitterfenster und braunen Vorhänge sowie eine Theke. (©Verein)
    • Urig sieht's auch beim SV Saxonia Freiberg (STTV) aus, hier beim Punktspiel im alten Gymnastikraum mit nur zwei Metern Abstand bis zur Rückwand (Deckenhöhe: 2,40 Meter) und zwei Säulen direkt im Raum neben den Tischen. In einer zweiten Halle nebenan steht in der Mitte ein großer Kamin, eingelassen als Verbindung zum Sitzungsraum und zur Umkleide. (©Verein)
    • Einen schönen Holzboden hat die Halle des SV Menne (WTTV). (©Verein)
    • Beim SV Töttelstädt aus Thüringen gleicht der Boden dem Parkett in Omas Wohnzimmer. (©Verein)
    • So auch beim TV Leiselheim (RTTVR), dessen erste Herren-Mannschaft in der zweiten Bundesliga den zweiten Tabellenplatz belegt. Die Zuschauertribüne könnte auch eine Theaterbühne sein. (©Verein)
    • Deutlich dunkler wird's beim TTC Gellinghausen (WTTV). (©Verein)
    • Spezielles Licht brennt auch beim TTC Mersch-Pattern (WTTV). (©Verein)
    • Beim TTC Mühringen im Schwarzwald sind Vorhänge im Hintergrund zu sehen, auch die Wandbemalung ist sicher speziell. (©Verein)
    • Durch die Glastür auf den gefliesten Boden, so ist es Routine im Spiellokal 1, der Dorfhalle des TTV Kneblingshausen (WTTV). (©Verein)
    • Noch spektakulärer ist das Spiellokal 2, die Schützenhalle Meiste, wo der TTV ebenfalls seine Heimspiele austrägt. (©Verein)
    • Die Turnhalle der alten Schule wird vom SV Blau-Weiß Eickelborn (WTTV) genutzt, die Umkleiden sind durch Gittertüren zu begehen, ähnlich wie in einem Forensik-Saal. (©Verein)
    • Der TV Brilon (WTTV) setzt dagegen auf eine geschichtsträchtige Anzeigetafel. (©Verein)
    • Einen ganz besonderen Charme macht die vereinseigene Helmut-Niedermann-Halle des TTC Oberderdingen (TTBW) aus, wo der Klub seit 1979 aufschlägt. Die Halle ist mit 15 Metern Länge und 9,95 Metern Breite im Vergleich mit anderen sehr klein. "Aufgrund dieser Maße besitzen wir schon seit Jahrzehnten eine Ausnahmegenehmigung des TTBW, um von der Mindestgröße einer Box abweichen zu dürfen", erklärt Oberderdingens zweiter Vorsitzender Tobias Beckel. (©Verein)
    • Die Spieler müssen aufgrund der gesamten genutzten Hallenbreite auf eine Spielunterbrechung warten, um durch die Box laufen zu können. Der positive Nebeneffekt der geringen Hallengröße kommt bei den Verbandsspielen auch stets wieder zum Tragen. Beckel: "Bereits bei ein paar Zuschauern, die lautstark anfeuern und klatschen, kommt in unserer Halle eine Stimmung wie im Stadion auf. Oder für die Gastmannschaft entsprechend wie im Hexenkessel." Ein richtiger Heimvorteil eben. (©Verein)
    • Zum bevorstehenden 50-jährigen Jubiläum hat der TTC noch einmal auf die besondere Geschichte hinter der Halle geblickt: 1977 kaufte der Verein ein altes Sporthäuschen, bestehend aus Umkleiden und einer Gaststätte für damals 35.000 D-Mark. Die Halle wurde anschließend dort angebaut und in den folgenden Jahren, maßgeblich in Eigenleistung von Helmut Niedermann, ausgebaut. (©Verein)
    • Die Optik: Gemeindeeigene Hallen werden regelmäßig renoviert oder gleich durch einen kompletten Neubau ersetzt. "Das können wir bei unserer Helmut-Niedermann-Halle nicht leisten. Wir renovieren punktuell, um unseren Mitgliedern und Gästen keine Zumutungen zu bieten. Das betrifft dann insbesondere die Umkleiden und Duschen oder den Hallenboden. Im Gesamten ist der Charme der Achtzigerjahre in der Halle jedoch noch sehr präsent", sagt Beckel. (©Verein)
    • Die Gaststätte ist für viele ist das Schönste, nämlich das dortige gemütliche Beisammensein nach dem Sport. "Bei uns ist beides unmittelbar verbunden. Unsere Vereinsgaststätte
    • "Nicht selten hören wir, wenn wir nach dem Spiel in der Wirtschaft zusammensitzen, von den anderen Gästen: ,Das ist ja richtiger Sport, den ihr da macht.‘ Auch sonst führt es zu einem regen Kommen und Gehen zwischen Halle und Gastwirtschaft", scherzt Beckel. (©Verein)
    • Der zweite Vorsitzende weiter: "In unserem Bezirk ist die Halle mittlerweile bekannt und jeder weiß, was auf ihn zukommt, wenn er zu Gast in ‚Derdingen‘ ist. Aber insbesondere während der vergangenen beiden Saisons, in der unsere erste Herrenmannschaft in der Landesliga spielte, waren einige Teams doch recht überrascht, worauf sie sich da einlassen durften. Wir als Verein sind stolz, dass wir einen Schatz wie die Helmut-Niedermann-Halle unser Eigen nennen können." (©Verein)
    • Ab nach draußen: Die Mitglieder des TSV Löwenstein (TTBW) genießen aus dem heimischen Fachwerkhaus eine wunderschöne Aussicht. (©Verein)
    • Die Spielstätte des TSV Ebermergen hat etwas von einer Kapelle. (©Verein)
    • Der
    • Die SSG Redderse (TTVN) schlägt im Dorfgemeinschaftshaus auf, ... (©Verein)
    • ..., die DJK Niedersteinbach (BTTV) im Pfarrsaal unter der Kirche. (©Verein)
    • Das Spiellokal des TSV Chemie Premnitz (TTVB) war früher mal eine Gastankstelle. (©Verein)
    • Zum Abschluss ein Gebäude, bei dem man von außen wohl am wenigsten an Tischtennis denkt. Der BSV KMW Mainz (RTTVR) spielt in einem denkmalgeschützten Haus, das um 1900 auf einem alten Kraftwerksgelände gebaut wurde. (©Verein)
    • Der TTC Bern ist der einzige Verein in der Schweiz, der seine Heimspiele in einem Fußballstadion austrägt. Die Halle befindet sich im Innenraum der Arena des BSC Young Boys. (©Keystone/Peter Klaunzer - Verein)
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    (FKT)

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