Regelecke

Regelecke: Ausnahme in der Pause für Para-Sportler?

Gelten Sonderregeln, wenn der Schläger festgebunden ist? (©ITTF)

05.09.2016 - Pünktlich zu den paralympischen Spielen, die in dieser Woche eröffnet werden, widmen wir uns in der Regelecke noch einmal den Sportlern mit einer Behinderung. Normalerweise ist es selbstverständlich, den Schläger während des Time-Outs und der Satzpausen auf dem Tisch liegen zu lassen. Was passiert aber in dem Fall, dass ein Spieler seinen Schläger wegen einer Behinderung an der Hand festgebunden hat? Wird hier eine Ausnahme gemacht?

Zwei Schläger liegen auf dem Tisch, zwei Spieler stehen bei ihren Coaches und lassen sich noch ein paar Tipps geben. Dieses Bild sehen wir häufig während Satzpausen oder Time-Outs in Tischtennishallen. Bietet sich uns bei Wettkämpfen von Sportlern mit Behinderung ein anderes Bild, wenn ein Athlet sein Spielgerät an der Hand festgebunden hat? Oder muss auch dieser Athlet seinen Schläger losbinden und auf dem Tisch liegen lassen? Ein klarer Fall für unsere Regelecke!

Wenn Sie eine Ahnung haben, wie die richtige Antwort lauten könnte, nehmen Sie doch an unserer Abstimmung teil. Alternativ oder zusätzlich dazu können Sie sich auch gerne noch in unserer Kommentarzeile äußern. Das Ergebnis der Abstimmung, die richtige Lösung und der dazu passende Paragraph werden in zwei Tagen auf der zweiten Seite dieses Artikels veröffentlicht. Wenn Sie noch eine andere Regelfrage beschäftigt, schreiben Sie einfach eine Email an regelecke@mytischtennis.de. Sie erhalten möglichst schnell eine Antwort.

Hier finden Sie die Bildergalerie zur Regelecke mit den Zeichnungen unseres Cartoonisten Ulli Laven.

 

Und dies ist unsere aktuelle Regelfrage:

Ein Spieler bindet sich wegen einer Behinderung den Schläger an der Hand fest. Was passiert in der Satzpause?
a) Der Spieler muss den Schläger auf dem Tisch liegen lassen.
b) Der Spieler darf den Schläger während der Pause an der Hand lassen.
c) Der Spieler darf den Schläger während der Pause zwar an der Hand lassen, wird aber von einem Schiedsrichter begleitet und beaufsichtigt.
d) Dies liegt im Ermessen des Schiedsrichters.

(JS)

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