Leer vs. Unterschnitt: Sieht gleich aus, ist es aber nicht!

    In seinem neuesten Basictipp geht B-Lizenztrainer Ingo Hansens auf das Aufschlagtraining ein und zeigt, wie man leere und Unterschnittaufschläge mit möglichst ähnlicher Bewegung ausführt, um den Gegner hinters Licht zu führen.

    Ingo Hansens erklärt, worauf man bei der Ausführung des leeren und Unterschnittaufschlags achten muss (©Hansens)

    1. Die Bewegung sollte man möglichst gleich ausführen. Je mehr sich die Bewegungen ähneln, desto schwerer ist zu erkennen, wieviel Schnitt sich im Aufschlag befindet.

    2. Beim leeren Aufschlag sollte man das Handgelenk während des Balltreffpunkts steif halten und nach Möglichkeit keine "aktive" Bewegung mit dem Handgelenk durchführen.

    3. Das Ziel sollte es sein, den leeren Aufschlag möglichst flach über das Netz zu spielen. Das gilt prinzipiell natürlich auch für alle anderen Aufschläge.

    Der Autor
    Ingo Hansens ist hauptberuflicher Tischtennistrainer und Inhaber der Kindertrainer- und B-Lizenz. Er gehört zum Trainerteam der andro Tischtennisschule in Düsseldorf. Der Westerwälder bietet Training und Lehrgänge für Gruppen und Einzelpersonen aller Leistungsstufen an. Zudem ist er Mitinhaber der tabletennis-academy Hansens-Zimmermann. Im myTischtennis.de-Trainingsbereich übernimmt er die Basictipps und gibt Ratschläge für das Training mit Kindern und Jugendlichen.