STC-Bundesfinale: Die Siegerteams von 2026 sind gefunden

    In der Leistungsklasse A haben die Favoriten den Titel eingeheimst, in den Leistungsklassen B und C triumphierten zwei nicht-favorisierte Teams. Das sind die Sieger des Bundesfinales des Sommer-Team-Cups powered by TIBHAR.

    Gruppenfoto Sommer-Team-Cup Bundesfinale 2025
    Die Sieger in der Leistungsklasse A: Die „AS Tralkörper“ gewannen den Titel und freuten sich neben dem schönen Pokal über einen 500-Euro-Gutschein von TIBHAR. (© Gorczynski)

    Über den Sommer hinweg haben 1.658 Teams aus ganz Deutschland darum gekämpft, nach Saarbrücken ins Bundesfinale zu kommen. In den drei Leistungsklassen A, B, und C sind nach dem zweitägigen Final-Event die jeweils drei besten Teams gefunden – welche damit die sechste Auflage des Sommer-Team-Cups powered by TIBHAR gewonnen haben. Neben dem begehrten Pokal heimsten die drei Siegerteams auch je einen 500-Euro-Gutschein von TIBHAR ein.

    Am Samstag begann das Bundesfinale mit der Vorrunde mit Vierergruppen im Modus „Jeder gegen jeden“, bevor es am Sonntag im K.-o.-System weiterging. Um sich für das Viertelfinale zu qualifizieren, mussten die Teams in den Leistungsklassen B und C, in denen jeweils 32 Mannschaften im Bundesfinale starteten, Gruppenerster werden. In der Leistungsklasse A mit insgesamt 16 Teams kamen die Erst- und Zweitplatzierten der Vorrundengruppen weiter.

    Favorit gewinnt Leistungsklasse A

    Keine Überraschung war der Titelgewinn in der Leistungsklasse A: „AS Tralkörper“ (TTVN) mit mehreren Über-2.000-TTR-Spielern hatte im Vorfeld als Favorit auf den Titel gegolten. Tatsächlich setzten sich die Niedersachsen im Endspiel deutlich mit 4:0 gegen „Ballermänner-Jetzt erst recht“ durch. Nils Schulze, Jan Fichtner und Felix Wilke hatten sich im umkämpfteren Halbfinale zuvor gegen „TuS Muss“ mit 4:2 durchgesetzt. Im Viertelfinale hatte das „AS Tralkörper“-Trio den ärgsten Titelkonkurrenten „Kebab Konter Kings“ mit 4:1 ausgeschaltet.

    Die „AS Tralkörper“ führten im Vorhinein die Setzliste der stärksten Leistungsklasse an, an der Spitze hatten sie Bergneustädter TTBL-Spieler Cedric Meissner in der Mannschaftsliste gemeldet. Bei den „Kebab Konter Kings“, auf Platz zwei der Setzliste gestartet, hätte Grünwettersbacher Abwehrkünstler Florian Bluhm spielen können. Beide prominente Spieler fehlten jedoch beim STC-Bundesfinale – weil zeitgleich das Pokal Grand Opening in Nürnberg ausgetragen wurde und Bluhm sowie Meissner ihre Teams dort unterstützten.

    Underdogs gewinnen Leistungsklasse B

    In der Leistungsklasse B gewann ein Team mit einer interessanten Konstellation den Titel: Die „Kanten-Monarchen“ (HTTV) hatten mit Dominik Wessel einen Spieler beim Bundesfinale dabei, der exakt 999 TTR-Punkte aufweist. Die beiden anderen im Bunde, Tom Kirchmann und Jeremy Grove, rangieren aktuell jeweils knapp über 1.800 TTR.

    Gruppenfoto Sommer-Team-Cup Bundesfinale 2025
    Die Sieger und die Zweitplatzierten in der Leistungsklasse B: Die „Kanten-Monarchen“ (ersten drei von links) holten den Titel, das Trio namens „Der Blau-Gold(ene) Schnitt“ belegte den zweiten Platz. (© Koch)

    „Wir sind als Underdog in das Match gestartet“, sagte Kirchmann zum Endspiel gegen „Der Blau-Gold(ene) Schnitt“. Mit 4:2 gelang dem royalen Trio überraschend der Sieg. Zuvor hatten sich die „Kanten-Monarchen“ im Halbfinale mit 4:2 gegen „Waldners Erben“ durchgesetzt und im Viertelfinale mit 4:3 gegen „Die süßen 2 ... und Jil“ gewonnen. Bemerkenswert: Von den laut dem Papier nominell stärksten vier Teams der Leistungsklasse B schaffte es keines in die K.-o.-Runde.

    Die Sieger, die Zweitplatzierten sowie ein dritter Platz in der Leistungsklasse C: Die „Back-to-Back“ (drei in der Mitte) holten den Titel und besiegten „VfL Herrenberg“ (vier von links) im Endspiel. „Two and a half men“ (vier von rechts) wurde Dritter. (© Gorczynski)

    Zwei Favoriten im K.-o.-Feld der Leistungsklasse C

    Mit „Die drei Schmetterlinge“ sowie „Two and a half men“ qualifizierten sich in der Leistungsklasse C zwei der vier topgesetzten Teams für die finale Runde am Sonntag, beide heimsten am Ende jedoch nicht den Titel ein. Stattdessen holte sich „Back-to-Back“ (BTTV) den Titel, dessen Team im Finale „VfL Herrenberg“ mit 4:2 schlugen. Zuvor hatte die bayerische Mannschaft, die am Finaltag mit Simon Schneck, Hannes Schindlatz und Louis Vogl antrat, gegen die „Two and a half men“ im Halbfinale 4:2 gewonnen und „Die echte Schlägertruppe“ im Viertelfinale mit 4:0 besiegt.

    Die „Two and a half men“ hatten beim Finale verletzungsbedingt auf ihren Mannschaftsführer Tobias Krieger verzichten müssen. „Wir haben alles gegeben und am Ende einen guten dritten Platz gemacht, wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, bilanzierte Krieger. Das STC-Bundesfinale fand Krieger sehr gut organisiert: „Die Zeiten wurden eingehalten, man musste nie lange warten.“

    Gelungene Veranstaltung

    „Insgesamt eine rundum gelungene Veranstaltung, alles hat reibungslos funktioniert“, zeigte sich auch Jens Hecking, Organisator und Head of Product Development and Services bei der myTischtennis GmbH, zufrieden. „Alles, was den STC so schön und einzigartig macht, haben wir auch dieses Jahr wieder beim Bundesfinale in Saarbrücken gesehen: bunt zusammengesetzte Teams aus allen Altersspannen, teilweise auch über Vereins- und Verbandsgrenzen hinweg.“ Besonders freute es Hecking, dass die Teams, die am Ende in die Halbfinal- und Finalspiele gelangten, querbeet aus allen möglichen Landesverbänden Deutschlands kamen. „Alle verschiedenen Regionen waren in diesem Jahr gut repräsentiert, auch das macht den STC aus“, sagte Hecking.

    Außerdem funktionierten die Stellschrauben, an denen das Organisationsteam im Vergleich zu den Vorjahren gedreht hatte – etwa, alle Spiele des Bundesfinals nur noch in einer Halle unterzubringen. „Ein ganz großes Dankeschön auch an TIBHAR und ihre Crew“, sagte Hecking. „Sie haben für super Rahmenbedingungen gesorgt, was die Spielhalle und die Verpflegung angeht.“ Gerade die guten Verpflegungsmöglichkeiten seien immer wieder von allen Teilnehmern gelobt worden. Außerdem bedankte Hecking sich bei LEAPMOTOR, die dem myTischtennis-Organisationsteam für die An- und Abreise zwei E-Autos zur Verfügung gestellt hatten.

    „Und ein großes Danke an alle beteiligten Teams beim Bundesfinale“, sagte Hecking. „Einen reibungslosen Ablauf bekommt man natürlich nur hin, wenn auch alle Teams mitmachen – an der Stelle ein großes Lob.“ Für das mit Hecking angereiste Organisationsteam ging es wie für die meisten teilnehmenden Teams am Sonntag zurück in die Heimat. Bei einigen in ihren Vereinen starten bereits wieder die Punktspiele der neuen Saison. Und auch das myTischtennis-Team arbeitet weiter: „Nach einem kurzen Durchatmen freuen wir uns darauf, die Vorbereitungen für den Sommer-Team-Cup im nächsten Jahr zu starten“, sagte Hecking.

    Hier geht es zur Übersicht der Spiele und Ergebnisse des STC-Bundesfinales.

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