Doppel statt Einzel: Alexis Lebrun gibt auf
Alexis Lebrun hat sein zweites Spiel im Einzelwettbewerb der Individual-WM in Doha abgeschenkt, um sich auf die Doppelkonkurrenz konzentrieren zu können. Schon vor dem WM-Start war wegen einer Handverletzung unklar, ob er überhaupt in Katar würde starten können. Da er nicht zwei Spiele an einem Tag bestreiten dürfe, entschied sich der Franzose nun dazu, den Doppelwettbewerb mit seinem Bruder Félix in den Fokus zu nehmen.

Voller Fokus auf den Doppelwettbewerb, heißt es ab jetzt für Alexis Lebrun, den amtierenden Europameister im Einzel und Doppel. Der 21-jährige Franzose hatte längere Zeit um seinen WM-Start bangen müssen, weil er noch eine Handverletzung auskurierte. Kurz vor Beginn des Wettbewerbs in Doha gab er auf seiner Instagramseite bekannt, dass er grünes Licht von seinen Ärzten bekommen habe, zu starten, aber von Tag zu Tag schauen müsse. Am vierten Turniertag zog er nun die Reißleine und gab den Einzelwettbewerb zu Gunsten der Doppelkonkurrenz auf. „Ich habe keine ärztliche Freigabe erhalten, zwei Spiele an einem Tag zu spielen“, lautete seine Erklärung bei Instagram.
Sein erstes Einzel hatte Lebrun am Samstag mit 4:0 gegen Kokon Fanny aus Togo gewonnen, am Dienstag hätte das Zweitrundenmatch gegen den Taiwaner Lin Yen-Chun stattgefunden, das er jedoch abschenkte. Denn im Erfolgsfall hätte er am Mittwoch sowohl im Einzel als auch im Doppel antreten müssen, was er seiner Hand noch nicht zumuten sollte. Im Einzel-Achtelfinale wäre er womöglich auf seinen Bruder Félix gestoßen, ein Topchinese hätte frühestens im Halbfinale auf ihn warten können. Im Doppel steht er dagegen bereits im Achtelfinale. Gemeinsam mit Bruder Félix stehen die Topgesetzten dieser Konkurrenz als nächstes den Schweden Anton Källberg/Truls Moregardh gegenüber.
(JS)
0 Kommentare
Um einen Kommentar abzugeben, musst du mit deinem myTischtennis.de-Account eingeloggt sein.
