Tränen, Glück, Medaillen: Die große Olympia-Galerie
Am Wochenende wurden die letzten olympischen Titel der Tischtenniswettbewerbe von Paris vergeben und die ‚Spiele‘ offiziell beendet. An 15 Wettkampftagen flossen in der Arena Paris Sud 4 einige Tränen - vor Glück, vor Trauer, vor Schmerzen oder vor Fassungslosigkeit. Wir erzählen die emotionalsten Momente der Olympischen Spiele 2024 mithilfe einer großen Highlight-Galerie noch einmal nach.

Olympia 2024 - Paris 2024 - Die Highlights in Bildern
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Das Publikum in Paris war vom ersten Tag der Olympischen Spiele an in Bestform. Solch eine Stimmung haben die Tischtennisstars bislang selten erlebt (©ITTF) 
Und gleich am ersten Tag wurden die Zuschauer Zeuge einer Überraschung. Das an Position zwei gesetzte Duo Hina Hayata und Tomokazu Harimoto schied direkt im Achtelfinale gegen die noch weitgehend unbekannten Nordkoreaner Ri Jong Sik/Kim Kum Yong aus (©ITTF) 
Das nordkoreanische Duo hatte seine Reise damit noch lange nicht beendet. Ri und Kim schafften es bis ins Endspiel (©ITTF) 
Für das deutsche Duo Nina Mittelham und Dang Qiu war der Mixed-Wettbewerb dagegen früh beendet. Schon im ersten Match trafen sie wegen ihrer schlechten Setzung auf das starke südkoreanische Duo Shin Yubin/Lim Jonghoon - und verloren (©ITTF) 
Die beiden Südkoreaner sahnten dagegen am Ende die Bronzemedaille ab... (©ITTF) 
... der undankbare vierte Platz ging an Doo Hoi Kem und Wong Chun Wing aus Hongkong (©ITTF) 
Mission erfüllt: Wang Chuqin und Sun Yingsha holten den Mixed-Titel zurück nach China. Mit 4:2 setzten sich die Favoriten im Finale gegen die Nordkoreaner durch (©ITTF) 
Ein Bild mit Seltenheitswert: Nord- und südkoreanische Sportler posieren gemeinsam für ein Sieger-Selfie (©ITTF) 
Im Einzel hatte Xia Lian Ni schon in der ersten Runde Grund zum Feiern: Mit ihren 61 Jahren ist sie nun die älteste Spielerin, der bei Olympischen Spielen ein Sieg gelang. Die Luxemburgerin gewann gegen die Türkin Sibel Altinkaya, unterlag dann aber der Weltranglistenersten Sun Yingsha (©ITTF) 
Gut lief es auch für Omar Assar, der zum zweiten Mal in Folge das Viertelfinale erreichte (©ITTF) 
Kanak Jha hatte wegen seiner Sperre eine lange Wettkampfpause verkraften müssen. In Paris meldete sich der US-Amerikaner beeindruckend zurück und scheiterte erst im Achtelfinale an Fan Zhendong (©ITTF) 
Auch Britt Eerland hatte eine längere (Baby-)Pause eingelegt. Die Mutter einer Tochter meisterte das Comeback und schied wie Jha in der Runde der besten 16 gegen die spätere Olympiasiegerin aus (©ITTF) 
Und auch die Polin Natalia Bajor hatte Grund, sich zu feiern. Nach zwei 4:3-Siegen gegen Suthasini Sawettabut und Fu Yu erreichte sie das Achtelfinale (©ITTF) 
Saheed Idowu war der Sensation in der ersten Runde schon ganz nah. Der Kongolese hatte Anton Källberg am Rand einer Niederlage, der Schwede gewann jedoch noch mit 11:9 im siebten Satz (©ITTF) 
Quadri Aruna gelang das nicht. In seinem ersten Match gegen Eduard Ionescu hatte der Nigerianer schon mit 3:0 geführt, als er das Spiel noch aus der Hand gab und ausschied (©ITTF) 
Xiaona Shan erging es nicht besser. Auch sie hatte in ihrem Auftaktmatch mit 3:1 geführt... (©ITTF) 
... Ihre ehemalige Berliner Mannschaftskameradin Georgina Pota aus Ungarn drehte den Spieß aber noch mal um (©ITTF) 
Auch Dang Qiu wäre gerne noch länger im Wettbewerb geblieben. In der zweiten Runde traf er auf Kirill Gerassimenko (©ITTF) 
Der Kasache drehte das Spiel ebenfalls nach 1:3-Rückstand noch und warf den deutschen Penholderspieler aus dem Wettbewerb (©ITTF) 
Die nächste Hiobsbotschaft kam aus dem Damenteam: Bei Nina Mittelham war im zweiten Spiel ein Bandscheibenvorfall wieder aufgebrochen (©ITTF) 
Auch wenn sie gut ins Spiel gestartet war, konnte Mittelham ihre Schmerzen nicht ausblenden und verlor mit 3:4 gegen die Nordkoreanerin Pyon Song Gyong (©ITTF) 
Die letzte Hoffnung aus deutscher Sicht ruhte damit auf Dimitrij Ovtcharov, der es ins Achtelfinale geschafft hatte. Tatsächlich holte Mr. Olympia einen 0:3-Rückstand gegen den französischen Shootingstar Félix Lebrun wieder auf (©ITTF) 
Doch der 17-Jährige ließ sich die Butter nicht vom Brot nehmen und machte den Sack im siebten Satz doch noch zu (©ITTF) 
Die Deutschen waren nicht die einzigen, die frühe Niederlagen zu verkraften hatten. Für eine Sensation sorgte Truls Moregardh, der den Weltranglistenersten Wang Chuqin besiegte (©ITTF) 
Die Last der chinesischen Erwartungen lag damit auf Fan Zhendongs Schultern. Und beinahe hätte auch er sich gegen Tomokazu Harimoto im Viertelfinale verabschieden müssen (©ITTF) 
Nach der 3:4-Niederlage war der Japaner untröstlich (©ITTF) 
Auch Félix Lebrun musste eine Enttäuschung einstecken: Der Franzose schaffte es ebenfalls nicht, Fan zu besiegen und verpasste damit das Finale (©ITTF) 
Genau wie Hugo Calderano, der Truls Moregardh den Vortritt ins Finale geben musste und am Ende leer ausging (©ITTF) 
Moregardh feierte den Einzug ins Endspiel und damit die sichere Silbermedaille, womit er auch seinen Trainer Jörgen Persson überflügelte (©ITTF) 
Ein Happy End gab es für das Team Frankreich: Félix Lebrun belohnte sich für seine beeindruckende Vorstellung mit der Bronzemedaille (©ITTF) 
Gold ging dagegen an Fan Zhendong, der damit seinen Grand Slam vervollständigte (©ITTF) 
Gute Laune auf dem Siegertreppchen: Zwei Europäer hatte man da seit 1992 nicht mehr gesehen (©ITTF) 
Tränen bei Hina Hayata, die Mima Itos Nachfolge antrat und sich Bronze im Einzel sicherte (©ITTF) 
Auch die Koreanerin Shin Yubin, die am Ende leer ausging, nahm es sportlich (©ITTF) 
Als beste Spielerin von Paris erwies sich erneut Chen Meng, die ihren Titel von Tokio verteidigte (©ITTF) 
Teamkameradin Sun Yingsha, die die unangefochtene Nummer eins in der Weltrangliste ist, konnte kurz nach der Finalniederlage schon wieder lachen (©ITTF) 
Somit sah das Siegerfoto so ähnlich aus wie 2021 in Tokio (©ITTF) 
Neues Spiel, neues Glück im Teamwettbewerb. Und hier überraschten die Inderinnen gleich zu Beginn mit einem Sieg gegen Rumänien (©ITTF) 
Die Thailänderinnen begruben die Medaillenträume der Gastgeberinnen aus Frankreich gleich im ersten Spiel (©ITTF) 
Und Schweden überraschte mit einem Sieg gegen Hongkong (©ITTF) 
Bei den Herren präsentierte sich Brasilien im Achtelfinale äußerst stark und warf Portugal aus dem Rennen (©ITTF) 
Die deutschen Herren hatten ihr erstes Match gegen Kanada noch ohne Probleme gewonnen, gegen Schweden ging gleich das Doppel verloren (©ITTF) 
Dimitrij Ovtcharov verlor knapp gegen den bestens aufgelegten Truls Moregardh (©ITTF) 
Und so gab Timo Boll im Viertelfinale von Paris seinen letzten Auftritt auf der internationalen Bühne (©ITTF) 
Die Schweden zogen ins Halbfinale ein, wo sonst die Deutschen regelmäßig zu finden waren (©ITTF) 
Die deutschen Damen machten es besser - allen voran die urspr üngliche Ersatzspielerin Annett Kaufmann, die in Paris komplett aufdrehte (©ITTF) 
Sowohl gegen die USA als auch gegen Indien fuhr die 18-Jährige zwei Punkte ein und führte ihr Team so ins Halbfinale (©ITTF) 
Hier landete sie ihren größten Coup: Kaufmann gewann ihr Einzel gegen die Nummer acht der Welt, Miwa Harimoto, mit 3:0 (©ITTF) 
Leider gingen die deutschen Damen nichtsdestotrotz am Ende leer aus (©ITTF) 
Bronze sicherten sich im 'kleinen Finale' die Südkoreanerinnern (©ITTF) 
Und Gold? Na klar, ging wieder an China (©ITTF) 
Die Japanerinnen konnten im Finale zwar kein Match gewinnen, freuten sich aber dennoch über Silber (©ITTF) 
Bei den Herren führte Schweden seinen Siegeszug weiter und spielte sich gegen Japan ins Finale (©ITTF) 
Tomokazu Harimoto, der am Ende ganz ohne Medaille nach Hause fuhr, musste von seinem Team wieder aufgebaut werden (©ITTF) 
Frankreich hingegen erfüllte sich den Traum von der Medaille (©ITTF) 
Vor allem dank Félix Lebrun ließ sich im 'kleinen Finale' auch Japan bezwingen (©ITTF) 
Wang Chuqin konnte sein frühes Aus im Einzel derweil wiedergutmachen und holte im Endspiel gegen Schweden den letzten Punkt (©ITTF) 
Die Schweden hatten sich allerdings teuer verkauft und alle drei Spiele mit 2:3 verloren. Auf dem Siegerpodest konnten alle wieder lächeln (©ITTF)
(JS)
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