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TTVWH stimmt Ulm auf Pokalfinale ein

Im Ulmer Blautalcenter konnten viele Einkäufer der Tischtennisversuchung nicht widerstehen (©TTVWH)

11.01.2017 - Im Endspurt zum TTBL-Pokalfinale am Sonntag in Neu-Ulm sind die Bälle am Wochenende erst einmal durch die Einkaufspassage geflogen. Das Organisatorenteam der TTVWH-Geschäftsstelle rüstete sich mit einer letzten Werbeaktion für das erste ganz große Tischtennis-Highlight des Jahres. Mit Minitischen, Plakaten und Flyern machten sie sich auf in das Ulmer Blautalcenter, um die Menschen nochmals über das anstehende Spitzensportevent zu informieren.

Anders als im vergangenen Jahr sollte die Werbung für das Pokalfinale im Vordergrund stehen. Eine Aktion wie „Tischtennis ohne Grenzen“ gibt es in diesem Jahr nicht. So ergab sich ein anderes Hauptziel: die Menschen auf den Tischtennissport aufmerksam machen. Und das nicht nur im Hinblick auf das Spitzensportevent am Sonntag. „Allein diese Minitische in der Einkaufshalle stehen zu sehen, ruft bei den Menschen den Sport in das Gedächtnis. Ob sie dann auch zum Schläger greifen oder nicht“, erläuterte der TTVWH-Geschäftsführer Thomas Walter. Die Aktion fiel unter die Serie „TTVWH on Tour“. 

„Die Kinder bekomme ich nun kaum wieder hier weg“

Günstig gestaltete sich auch der Veranstaltungstermin der Breitensportaktion. Kurz nach den Feiertagen wollten viele Menschen noch einmal die letzten freien Tage am Wochenende genießen. Das schnelle Einkaufen stand bei vielen Menschen gar nicht im Vordergrund. Sie schlenderten gemütlich durch die Hallen des Blautalcenters. Viele fanden dadurch auch etwas Zeit, sich an den Minitischen auszuprobieren, berichtete Sportreferent Wolfgang Laur: „Die Tische waren besonders am frühen Nachmittag immer alle besetzt. Es war interessant, zu beobachten, wie sich einige Besucher erst an die Platte trauten, nachdem sie zwei oder drei Mal verwundert hingeschaut hatten.“ 

Auch Nuray Dogan wäre eigentlich nicht lange bei der Aktion hängen geblieben. Wäre da nicht Sohn Eren gewesen. Der wollte sich unbedingt einmal im Tischtennis versuchen, erzählte er. Er komme nur in der Schule mit Tischtennis in Berührung, aber besitze selbst keinen Schläger. „Die müssten wir selbst mitbringen, in der Schule gibt es nur die Platten“, erzählt der muntere Zweitklässler. Im Blautalcenter nutzte er also die Chance, vom Zuseher endlich einmal selbst zum Spieler zu werden. Und das möglichst lange: „Die Kinder bekomme ich nun kaum wieder hier weg“, ergänzte Mutter Muray Dogan schmunzelnd. Denn auch Tochter Dilara kam schnell auf den Tischtennisgeschmack. 

Auch Timo Boll ist nicht überall bekannt

Als „Breitensportler“ bezeichnen sich die Freunde Benny Hodzic und Cem Ünal. Deshalb war für sie schnell klar, dass man sich die Gelegenheit zum gemeinsamen Minitischtennismatch nicht entgehen lassen sollte. „Tischtennis kennen wir vor allem aus dem Jugendhaus“, berichtete Ünal. Im Fernsehen habe er die Spiele nur ganz selten einmal gesehen. Der Name Timo Boll ist den Freunden zwar ein Begriff. Mit Tischtennis konnten sie ihn aber nicht verbinden. Ein Phänomen, das auch Wolfgang Laur bei einigen Besuchern beobachtete. An mehreren Orten in Ulm und Neu-Ulm bewirbt die TTBL das Pokalfinale mit einem Plakat des deutschen Vorzeigespielers. „Allgemein machen wir lieber selbst Sport, als zuzuschauen“, ergänzte Benny Hodzic, der in seiner Kindheit sogar ein Jahr lang aktiv Tischtennis spielte. Auf einem Minitisch schlug aber auch er das erste Mal auf. „Besonders beim Aufschlag hatte ich anfangs Probleme. Das Spiel ist schon etwas anders als auf den großen Platten.“ 

Bewusst legte der TTVWH die Veranstaltung anders als im vergangenen Jahr eine Woche vor das Pokalfinale. Wenige Karten gibt es nämlich noch zu kaufen. „Menschen, die durch unsere Aktion auf das Event aufmerksam werden, sollen schließlich noch die Chance auf Karten haben“, erklärte Wolfgang Laur. Für die Ulmer Tischtennisregion ist es das zweite Mal hintereinander, dass die Bundesliga-Spitzenspieler ihren Pokalsieger in der Ratiopharm-Arena ausspielen. Ein Grund, warum sich die TTBL wieder für diesen Austragungsort entschieden hat, liege auch an der Stärke der Tischtennisregion, vermutet Laur. Und wahrscheinlich nicht zuletzt auch an der Arbeit des TTVWH-Teams im Vorfeld der Veranstaltungen. 

(TTVWH/JS)

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