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Materialtest: JOOLA Rhyzer überzeugen durch gute Kontrolle und präzise Topspins

60 myTischtennis-Leser durften den JOOLA Rhyzer in seinen Ausführungen 43 und 48 testen (©JOOLA)

21.02.2018 - Wie schnell sind der JOOLA Rhyzer 43 und JOOLA Rhyzer 48 und wie gut sind die Beläge für das Spiel aus der Halbdistanz, den Gegentopspin oder auch das Aufschlag-/Rückschlagspiel geeignet? Und wie sieht es mit der Kontrolle bei beiden Belägen aus? Das sollten Sie uns wieder nach einer Reihe von Trainingseinheiten oder Wettkämpfen im Rahmen eines Materialtests sagen!

Das Ergebnis: Beide Beläge konnten die insgesamt 60 myTischtennis-Leser im Großen und Ganzen überzeugen und schnitten mit guten Noten ab – und das in allen sieben Kategorien. Während der JOOLA Rhyzer 43 in der Gesamtwertung auf einen Durchschnitt von 7,81 Punkten kommt, bringt es der JOOLA Rhyzer 48 unter dem Strich auf 7,77 Punkte. 

Gute Kontrolle beim Rhyzer 43 – auch Jugendspieler kamen auf Anhieb zurecht
Beim JOOLA Rhyzer 43 war es das Blockverhalten, das den Testern den Zahlen zufolge am besten gefiel: 7,95 Punkte gab es hierfür im Durchschnitt. Mit 7,9 Punkten wurde der Spin, mit 7,85 Punkten die Eignung für das Aufschlag-/Rückschlagspiel und mit 7,8 Punkten im Durchschnitt die Kontrolle bewertet. Die Geschwindigkeit des Belags kam im Durchschnitt mit 7,75 Punkten davon, die Eignung für das Spiel aus der Halbdistanz und den Gegentopspin jeweils mit 7,7 Punkten. 

Die hervorragende Kontrolle des Rhyzer 43 unterstreicht Regionalligaspielerin Ursula Luh-Fleischer in ihren weiteren Ausführung. Sie schreibt: "Sehr gute Kontrolle. Beim Schuss fehlt ein wenig die Durchschlagskraft und in der Halbdistanz ein bisschen die Geschwindigkeit. Dafür sehr gute Kontrolle, besonders beim Blocken und auch beim Passivblock. Nimmt wenig Schnitt bei der Aufschlagannahme an, daher ist ein einfaches Retournieren problemlos möglich. Beim Gegentopspin wird der Ball sehr gut gegriffen, sodass dieser sicher retourniert werden kann." Kreisklassenakteur Ronald Sauer meint: "Die Flugkurve empfinde ich als flach, den Katapult als gut beherrschbar. Insgesamt ist der Belag auf Unterschnitt unempfindlich und gut kontrollierbar. Am Tisch kann druckvoll und kontrolliert gespielt werden. (...). Der Belag macht nichts, was man nicht will. Für Allrounder am Tisch absolut empfehlenswert."

Dass der Belag enormen Spin entwickelt, sich aber doch gefühlvoll und schnell spielen lässt, findet unterdessen Kreisligaspieler Roland Fahning. Er schreibt weiter: "Ich habe den Belag dreimal im Jugendtraining testen lassen, die meisten kamen auf Anhieb damit zurecht, so dass er oft im Einsatz war. Ich werde ihn auf meiner Vorhand belassen und mal nach der Rückrunde schauen, ob sich der positive Eindruck auch im realen Wettkampf bestätigt." Definitiv weiterspielen will Bezirksklassenspieler Paul Kräßke den Rhyzer 43. Er erklärt: "Ich spiele mit dem Rhyzer auf der Vorhand deutlich sicherer als mit meinen aktuellen Belägen und werde den Rhyzer auf jeden Fall drauflassen und die Rückrunde mit ihm bestreiten."

Präzise Topspins zeichnen Rhyzer 48 aus
Die größte Stärke des Rhyzer 48 ist laut der Durchschnittsbewertung der Tester seine Eignung für das Spiel aus der Halbdistanz. 8,13 Punkte wurden hierfür vergeben, während die Geschwindigkeit mit 7,97 Punkten, die Eignung für das Aufschlag-/Rückschlagspiel mit 7,81 Punkten und die Eignung für den Gegentopspin mit im Durchschnitt 7,72 Punkten bewertet wurde. 7,66 Punkte im Durchschnitt vergaben die Tester für die Kontrolle, 7,59 Punkte für den Spin, 7,5 Punkte für das Blockverhalten des Belags. 

Sehr zufrieden mit dem Rhyzer 48 zeigte sich Kreisligaspieler Rolf Eggert: "Top Belag, kaum Streuung beim Topspin. Auch bei vier bis fünf Topspins hintereinander ist der Belag sehr präzise." Auch Bezirksligaspieler Simon Deeken ist vom Belag überzeugt: "Besonders das Blocken auf der Rückhand empfand ich als sehr angenehm. Der Ball flog kontrolliert über die Platte. Der harte Topspin ohne viel Spin gelang oft und schnell." 

Im Bezug auf die Grundeigenschaften kam der Rhyzer 48 manchen Testern ein wenig weicher vor, als es der Härtegrad vermuten lassen würden: "Für den Härtegrad 48 ein weiches Spielgefühl. Bei optimalem Balltreffpunkt sehr hohe Ballbeschleunigung möglich", schreibt beispielsweise Bezirksligaspieler Frank Dörling, während Landesligaspieler Steffen Rathke meint: "Ist ein super Belag aus dem Hause JOOLA. Der hat keine 48 Grad, was aber nicht schlimm ist." Hierzu ergänzt Produktmanager Daniel Pätzold von JOOLA: „Beide Rhyzer wurden bewusst mit schmalen Noppenhälsen ausgestattet, die in größerem Abstand zueinander angeordnet sind. Das Obergummi gewinnt dadurch an Flexibilität und bewirkt in Verbindung mit den großporigen Schwammunterlagen ein weicheres, sehr kontrolliertes Spielgefühl“. Pascal Braut, der genau wie Steffen Rathke in der Landesliga aufschlägt, ist sich sicher: "Eignet sich sehr gut zum weichen Anziehen und zum Druckmachen im Anschluss. Würde diesen Belag auf jeden Fall (wieder) kaufen."

Sie haben Interesse an den beiden Belägen? Hier können Sie den Rhyzer 43 kaufen, hier den Rhyzer 48

Das Bewertungssystem nach Durchschnittspunkten:
10 bis 8,6 Punkte = sehr gut 
8,5 bis 6,6 Punkte = gut 
6,5 bis 4,6 Punkte = befriedigend 
4,5 bis 2,6 Punkte = ausreichend 
2,5 bis 1,1 Punkte = mangelhaft 
1 Punkt oder weniger = ungenügend


(DK)

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