Tischtennis-Schulen

Grenzau: Zwischen Playoffs und Tischtennis-Schule

renzaus Cheftrainer Anton Stefko leitet auch die Tischtennis-Schule (© Roscher)

19.05.2011 - Mit dem Sprung in die Playoff-Halbfinals hat Grenzau die Erwartungen übertroffen - und obendrein auch noch Düsseldorf die einzige Saison-Niederlage beigebracht. Neben den Profis kümmert sich Trainer Anton Stefko als Leiter der Tischtennis-Schule auch um ambitionierte Amateure jeden Alters.

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Obwohl es letztlich nicht zum Einzug in die DM-Finals gegen Ochsenhausen gereicht hat, wird Stefko das 3:2 im Halbfinal-Hinspiel immer in guter Erinnerung behalten. „Der Sieg gegen Düsseldorf war natürlich der Höhepunkt der Saison und auch meiner Trainerkarriere“, sagt der Coach der Westerwälder.

Die Arbeit mit Robert Gardos (Österreich), Kenji Matsudaira (Japan), Thomas Pavelka (Tschechien) und dem Polen Lucjan Blazczyk hat Stefko in jeder Hinsicht als positiv empfunden. „Die Spieler waren über die ganze Saison im Training willig und haben zugehört“, lobt er. „Wenn es Probleme gab, haben sie sich gegenseitig geholfen. Und auch wenn mal ein Spieler psychisch nicht ganz auf der Höhe war, gab es Unterstützung vom gesamten Team.“ 

In Zoltan Fejer-Konnerth kehrt zur nächsten Saison ein alter Bekannter zurück. Der Nationalspieler hatte auch während der vergangenen beiden Spielzeiten in der ersten französischen Liga stets zur Grenzauer Trainingsgruppe gehört. „Seine Erfahrung ist ein großer Pluspunkt“, sagt Stefko und scherzt über den 32-Jährigen: „Auch wenn ihm schon die Haare ausfallen – zwei Einzel in einem Bundesligaspiel schafft er noch locker. Es gibt ja genügend Beispiele in der Bundesliga, dass auch ältere Spieler noch tolle Leistungen bringen.“

Verlängert haben die Westerwälder nur mit Pavelka, die weiteren Neuzugänge stehen noch nicht fest. „Sobald dann die Mannschaft komplett ist, werden wir uns zusammensetzen und besprechen, wann wir mit der Vorbereitung auf die neue Saison beginnen“, erläutert der Coach. 

Jetzt zurücklehnen kann sich Stefko deshalb nicht. Er leitet auch die Tischtennis-Schule in Grenzau – eine Doppelbelastung, die phasenweise ordentlich Stress bedeutet. „Das ist manchmal nicht so einfach, vor allem wenn Schulferien sind, dann ist viel los in der Tischtennis-Schule“, berichtet er. „Aber Trainer zu sein, war schon früher mein Hobby, jetzt ist es mein Beruf – mein Traumberuf. Ich habe mich mein Leben lang mit Tischtennis beschäftigt, und das hat mir immer Spaß gemacht. Und wo Spaß ist, kommt auch der Erfolg.“

Das Umschalten vom Profi- in den Amateurtrainer-Modus sei dabei wichtig und auch eine Herausforderung. „Man muss sich immer klar machen, wen man vor sich hat. Mit den Amateuren muss ich etwas diplomatischer sprechen, und sie sind natürlich nicht so belastbar“, erklärt Stefko. „Bei den Profis muss ich meine Vorstellungen mehr durchsetzen, manche brauchen Strenge, andere weniger. Bei einem 32-Jährigen muss ich das Training auch anders dosieren als bei einem 22-Jährigen.“

Ob Profis oder Amateure – es sei entscheidend, dass die Spieler das in ihr Spiel integrieren, was im Training eingeübt worden ist. „Wenn ich sehe, dass die Leute in der Tischtennis-Schule zuhören und das umsetzen, was wir Trainer erklären, bin ich zufrieden.“ Die Fehler würden gründlich analysiert, damit sie im nächsten Spiel möglichst nicht wieder passierten. 

„Neben gutem Training bekommen unsere Gäste ein schönes Hotel, gutes Essen, können Wellness machen und die Umgebung genießen“, sagt der Chef, der die Schule mit aufgebaut hat. „Das ist vor allem wichtig, wenn Eltern oder Partner mit nach Grenzau kommen. Während die Kinder trainieren, können die Eltern Urlaub machen.“

Oder alle schauen sich gemeinsam ein Bundesligaspiel des TTC an. Aber auch wenn dies nicht mit einem Aufenthalt in Grenzau zusammenfällt, verspricht Stefko: „Bei uns geht es sehr familiär zu. Das schließt den Kontakt der Trainingsgäste zum Bundesliga-Team ein. Da wird immer mal wieder nach dem Training ein bisschen geplaudert.“ Kern der Schule sei aber natürlich „das hohe Niveau der Kurse.“

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Telefon: 0 26 24 / 10 50
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(RA/KO)

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