Pokal

Final Four der Damen: Berlin das gejagte Team – erstmals Livestream

Berlin um Shan Xiaona will am Sonntag seinen Titel verteidigen (©Roscher)

11.01.2018 - Bei den Herren fiel am letzten Wochenende die Entscheidung über den Pokalsieger der Saison 2017/2018, bei den Damen ist es an diesem Wochenende so weit: Am Sonntag kämpfen der ttc berlin eastside, die TTG Bingen-Münster/Sarmsheim, der TuS Bad Driburg und der Zweitligist TSV 1909 Langstadt beim Lotto Final Four in Hannover um den begehrten 'Pott'.

Als gejagte Mannschaft wird hierbei der Titelverteidiger ttc berlin eastside ins Rennen gehen. In einem vielleicht schon vorweggenommenen Finale treffen die Hauptstädterinnen in der Vorschlussrunde auf die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim. Dreimal standen sich beide Mannschaften im Pokal seit 2014 gegenüber, dreimal im Endspiel, dreimal siegte Berlin. Trotz massiver Personalprobleme und 'nur' vier Siegen aus sieben Bundesligaspielen gibt sich die Vereinsführung kämpferisch. Präsident Alexander Teichmann erklärte vor der Partie gegen Bingen, gegen das man in der Bundesliga mit 2:6 unterlag: "Das Spiel fängt dann wieder von vorne an und ich denke, wir haben gute Chancen zu bestehen. Unser Ziel muss es sein, den Pokal zu verteidigen, sonst könnten wir gleich zu Hause bleiben."

Im zweiten Halbfinale gibt es zwar mit der TuS Bad Driburg einen klaren Favoriten, ein Selbstläufer gegen den Zweitligisten TSV Langstadt 1909 ist das aber keineswegs. Immerhin hatte das junge hessische Team um Alena Lemmer, Janina Kämmerer und Monika Pietkiewicz in der Pokal-Qualifikation mit Böblingen und Kolbermoor zwei Bundesligisten geschlagen. "Allein mit der Qualifikation haben wir schon den größten Erfolg unserer Vereinsgeschichte gefeiert", freut sich Teammanager Manfred Kämmerer. Man sei zwar der krasse Außenseiter gegen Driburg, würde jedoch versuchen, dem Bundesligisten alles abzuverlangen. "Wir freuen uns einfach auf die ganze Atmosphäre in Hannover." Der Einsatz der der indischen Spitzenspielerin Archana Kamath ist laut Kämmerer noch ungewiss. Aber auch die Bad Driburger sind zum ersten Mal beim Final Four dabei und stellen mit Nina Mittelham, Sarah de Nutte und Sophia Klee ebenfalls ein junges Team auf: "Wir wollen natürlich das Endspiel erreichen, wissen aber um die Stärke der Langstädter. Wir müssen alles geben", warnt der Teambetreuer Franz-Josef Lingens. Zumindest auf zahlreiche Unterstützung sollten die Ostwestfalen hoffen können – Hannover ist nur 100 Kilometer von Bad Driburg entfernt.

Eintrittskarten ab 4 Euro – Turnier erstmals im Livestream
Tickets für das Final Four gibt es im Vorverkauf für 8,- Euro. Jugendliche zahlen 4,- Euro, Rentner und Schwerbehinderte 6,- Euro. Wer an der Tageskasse kauft, zahlt einen Aufschlag in Höhe von 2,- Euro auf die Vorverkaufspreise. Einen besonderen Rabatt gibt's für Gruppen: Wer zehn Karten bestellt, die auch aus den drei Kategorien zusammengesetzt sein können, zahlt nur acht. (Zur Online-Vorverkaufsstelle)

Zum ersten Mal wird es auch einen Livestream der Veranstaltung geben. Sowohl das Halbfinale zwischen Berlin und Bingen als auch das Finale werden bei Sportdeutschland.TV, auf www.tischtennis.de und der Facebookseite "Tischtennis in Deutschland" zu sehen sein. 

Halbfinale (10 Uhr)
TTG Bingen/Münster-Sarmsheim - ttc berlin eastside, Tisch 1, zum Livestream
TuS Bad Driburg - TSV 1909 Langstadt, Tisch 2

Finale (ab ca. 13.30 Uhr) zum Livestream

(DK/DTTB)

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