Pokal

Acht Gründe, sich auf das Final Four zu freuen

Timo Boll ist einer der guten Gründe, warum man sich das Pokalfinale anschauen sollte (©BeLa Sportfoto)

29.12.2017 - Noch eine gute Woche, dann ist es so weit: Am 6. Januar kämpfen in der ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm die vier besten Teams, also Borussia Düsseldorf, der 1. FC Saarbrücken TT, SV Werder Bremen und die TTF Liebherr Ochsenhausen, um den Deutschen Tischtennis-Pokal. Gründe, sich auf das Liebherr Pokal-Finale 2017/18 zu freuen, gibt es wie immer genug. Hier haben wir schon einmal acht für Sie.

Die Arena
Die hochmoderne ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm ist in dieser Saison bereits zum dritten Mal Schauplatz des Liebherr Pokal-Finales und bietet die ideale Kulisse für das Final Four. Über 3.500 Zuschauer sorgen am 6. Januar für eine Gänsehautatmosphäre und machen die Arena zum Hexenkessel.

Der Modus
Vier Top-Teams, zwei Halbfinals und ein packendes Finale – das ist das Final Four um den Deutschen Tischtennis-Pokal. Der wiedererstarkte SV Werder Bremen fordert Titelverteidiger Borussia Düsseldorf, im Parallelspiel trifft der 1. FC Saarbrücken TT auf die Lokalmatadore der TTF Liebherr Ochsenhausen. Das Team, das weiterkommen will, braucht drei Punkte, gespielt werden pro Begegnung maximal fünf Einzel. Ein Rückspiel gibt es nicht.

Timo Boll
Team-Europameister geworden, zahlreiche Top-Chinesen geschlagen, die Erstauflage der asiatisch-pazifischen Liga T2 APAC gewonnen und bei den World Tour Grand Finals in Astana zum besten Spieler des Jahres gewählt: was für ein Jahr für Düsseldorfs Timo Boll! Klar, dass der ehemalige Weltranglistenerste auch beim Final Four 2018 Publikumsmagnet Nummer eins ist.

Die Stars
Auch hinter Topstar Timo Boll hat das Final Four 2018 einiges zu bieten. Zum Beispiel Ochsenhausens Simon Gauzy, der das erfolgreichste Jahr seiner Karriere hinter sich hat und in der November-Weltrangliste auf Platz acht geführt wurde. Für spektakuläres Tischtennis steht außerdem Bremens ägyptischer Neuzugang Omar Assar, Saarbrücken kann mit Doppel-Europameister Patrick Franziska aufwarten.

Der Lokalmatador
Zweimal sind sie gescheitert, im dritten Anlauf hat es geklappt. Die Erleichterung, so Spitzenspieler Simon Gauzy, sei riesengroß gewesen. Nun wollen die TTF Liebherr Ochsenhausen am 6. Januar rund 40 Kilometer von Ochsenhausen entfernt für Furore sorgen und dürfen sich dabei der lautstarken Unterstützung ihres Anhangs sicher sein.

Der Topfavorit
Auch in diesem Jahr ist Titelverteidiger Borussia Düsseldorf wieder der große Favorit auf den Titel. Denn auch hinter Timo Boll kann Trainer Danny Heister auf eine hochklassige Mannschaft zurückgreifen. Der Schwede Anton Källberg beispielsweise spielt eine überragende Saison und ist mit einer Bilanz von 10:2 hinter Mühlhausens Ovidiu Ionescu der derzeit zweitbeste Spieler der Tischtennis Bundesliga (TTBL).

Das Rahmenprogramm
In der Pause vor dem großen Finale sorgen die Nachwuchsturnerinnen der TSG Söflingen für Begeisterung auf den Zuschauerrängen. Im Leistungszentrum des Ulmer Stadtteils wachsen unter den Augen von Cheftrainerin Magdalena Brzeska immerhin die Stars von morgen heran. Darüber hinaus lädt die TTBL-Torwand, der JOOLA-Funpark oder die Fotobox im Foyer der Arena zum Mitmachen ein.

Die Übertragung
Für alle Daheimgebliebenen bietet die Live-Übertragung im TTBL-TV alles, was das Tischtennis-Herz begehrt. HD-Qualität, fünf Kameras, Slow-Motion-Aufnahmen und DTTB-Sportdirektor Richard Prause als fachkundigen Kommentator. Dazu gibt es immer wieder Interviews und Reaktionen zu den Geschehnissen an den Tischen. Im Anschluss an das Endspiel zeigen Das Erste (ca. 18 Uhr) sowie der Saarländische Rundfunk (ab 17.30 Uhr) die Highlights der Veranstaltung.


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(TTBL)

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