Universiade

Universiade: Endstation Viertelfinale für Florian Bluhm

Über eine Einzelmedaille durfte sich Florian Bluhm zwar nicht freuen, dennoch zeigte er in Neapel eine starke Leistung (©Steinbrenner)

11.07.2019 - Die Individualwettbewerbe der Universiade in Neapel hielten für Deutschland keine weiteren Medaillen bereit. Florian Bluhm schaffte es zwar bis ins Viertelfinale, wo er allerdings am starken Chinesen Zhu Linfeng scheiterte. Janina Kämmerer, Alena Lemmer, Nils Hohmeier und Liang Qiu konnten die Runde der letzten 32 erreichen. Die restlichen Athleten schieden bereits eine Runde zuvor aus. So konnte das deutsche Tischtennisteam bei der kompletten Titelausbeute der Chinesen am Ende nur zuschauen.

Abwehrspezialist Florian Bluhm hielt sich bei der Universiade in Neapel unter den deutschen Spielern am längsten im Einzelwettbewerb. Im Viertelfinale war jedoch auch für ihn Schluss. Zuvor hatte er souveräne Siege gegen den Rumänen Alin Spelbus (4:1), Martin Allegro aus Belgien (4:1) und den Franzosen Esteban Dorr (4:0) feiern dürfen. Der Chinese Zhu Linfeng war dann aber schlicht unüberwindbar für den Hohenheimer Studenten. Im ersten Satz konnte Bluhm aufgrund seiner sehr guten Defensivkünste noch den einen oder anderen sehenswerten Punkt erkämpfen, aber dann machte sein Gegner kurzen Prozess und schoss ihn mit 4:0 aus der Halle. Florian Bluhm schied somit mit insgesamt starker Leistung als letzter deutscher Tischtennis-Athlet bei der diesjährigen Universiade aus.

Seine männlichen Teamkameraden waren schon ein paar Runden zuvor gescheitert. Unter die besten 32 schaffte es Liang Qiu, wo er mit dem Weltranglisten-127. Zhao Zihao allerdings auf einen starken Gegner traf. Obwohl er anfangs noch gut mithalten konnte, musste Qiu die Dominanz seines Gegners bei der 0:4-Niederlage anerkennen. Nils Hohmeier war gegen Alexandru Manole deutlich näher an einem Sieg, verlor letztendlich dennoch 2:4. Mit Gianluca Walther hatte es das Losglück nicht gut gemeint: Er musste direkt in der ersten Runde gegen den topgesetzten Chinesen Yu Ziyang (WRL-89.) antreten. Walther versuchte alles und wehrte sich stark, konnte aber keinen Satz gewinnen (-9,-7,-6,-7). Zumindest kann er sich damit trösten, gegen den späteren Universiadesieger verloren zu haben: Im Finale gewann Yu ohne Satzverlust gegen seinen Teamkameraden Zhao Zihao.

Für die deutschen Damen ging es in Neapel bis in die Runde der letzten 32. Alena Lemmer verlor hier mit 0:4 gegen die Italienerin Colantoni (WRL 142) und Janina Kämmerer musste der Russin Noskova (WRL 58) zum 4:1-Sieg gratulieren. Zuvor hatten sie beide in der Runde der besten 64 keinen Satz abgegeben. Luisa Säger bekam es hier hingegen direkt mit der Japanerin Sasao zu tun, mit deren Aufschlägen sie nicht zurechtkam und dementsprechend 0:4 verlor. Parallel dazu kämpfte Vivien Scholz gegen die Russin Shcherbatykh (WRL 143) um den Einzug in die Runde der letzten 32. Sie konnte nach einem 0:3-Satzrückstand noch zurückkommen und den Ausgleich zum 3:3 schaffen. Leider musste sie den Entscheidungssatz dann aber 7:11 abgeben und ihrer Gegnerin zum Sieg gratulieren. Auch bei den Damen machten die Chinesinnen den Titelgewinn am Ende unter sich aus. Wang Yidi krönte sich gegen Zhang Rui zur Siegerin von Neapel.

Im Doppel hatten es Hohmeier/Walther bis ins Achtelfinale geschafft. Hier mussten sie anerkennen, dass die Taiwanesen Wang/Liao (WRL 211/134) in einer anderen Liga unterwegs sind, und hatten bei bei der 0:3-Niederlage wenige Chancen. Der Titel ging am Ende jedoch an die Chinesen Yu Ziyang/Zhao Zihao, die im Finale ihre Teamkameraden Kong Lingxuan/Zhu Linfeng mit 4:1 besiegten. Auch bei den Damen kam es zu einem rein chinesischen Finale. Hier triumphierten am Ende Fan Siqi/Wang Yidi.

Weitere Infos finden Sie auf der offiziellen Universiade-Webseite!

(Oliver Jetter/adh/JS)

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