Weltrangliste

Weltrangliste: China hat das Treppchen wieder für sich

Nach seinem Triumph in Ungarn konnte sich Lin Gaoyuan auch in der Weltrangliste verbessern (©ITTF)

30.01.2019 - Es ist zwar noch nicht ganz Februar, die neue Weltrangliste hat die ITTF trotzdem schon veröffentlicht. Besonders erfreulich verliefen die letzten Entwicklungen für China, das nun sowohl bei den Damen als auch bei den Herren wieder die drei besten Spieler der Welt stellt. Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov hielten dagegen ihren fünften bzw. 14. Platz, während es für die beste Deutsche, Petrissa Solja, leicht nach oben ging.

Würden die besten Spieler in der Weltrangliste wie bei einem Turnier mit einer Ehrung auf dem Treppchen belohnt, hätte China dieses nun wieder für sich allein. Tomokazu Harimoto und Kasumi Ishikawa hatten dieser imaginären Siegerehrung zuvor einen japanischen Touch verliehen, beide mussten im Februar-Ranking mit den beiden Hungarian-Open-Siegern Lin Gaoyuan und Chen Meng jedoch Spieler aus China vorbeilassen und sich mit dem vierten Platz begnügen. Angeführt wird die Weltrangliste nach wie vor von Fan Zhendong und Ding Ning. 

Timo Boll nimmt auch in diesem Monat die Spitzenposition im innerdeutschen Ranking ein. Der Rekordeuropameister rangiert wie Anfang Januar auf dem fünften Platz. Auch bei Dimitrij Ovtcharov und Patrick Franziska hat sich nichts verändert. ‚Dima‘ hat die Nase auf dem 14. Platz noch leicht vorne, während ‚Franz‘ auf Rang 15 lauert. Für Ovtcharov, der am Wochenende in Montreux beim Europe Top 16 startet, bedeutet sein Verweilen auf dem 14. Platz, dass er dort hinter Boll und dem Schweden Mattias Falck, der im Ranking direkt vor ihm steht, an Position drei gesetzt sein wird. Ruwen Filus und Ricardo Walther sind inzwischen ebenfalls Ranglistennachbarn. Für den Abwehrspezialisten ging es sieben Plätzen nach unten, so dass er nun direkt vor Walther auf dem 34. Platz zu finden ist. Benedikt Duda (42.) und Bastian Steger (50.) rücken außerdem wieder etwas näher an sie heran, so dass nun wieder sieben Deutsche unter den 50 besten Spielern der Welt zu finden sind.

Bei den Damen fällt die Ausbeute da etwas geringer aus, allerdings konnten Deutschlands Top-50-Spielerinnen Petrissa Solja und Han Ying sich im vergangenen Monat beide etwas verbessern. Solja rückt von Rang 29 auf 26 vor, während Han zwei Plätze gutmacht und nun 39. der Welt ist. Nina Mittelham fällt dagegen aus den Top 50 und ist nun nur noch 53., während auch Sabine Winter (59.) vier Plätze einbüßt. Gute Neuigkeiten gab es derweil für Kristin Lang, die sich in den Top 100 zurückmeldet. Die Mutter einer einjährigen Tochter klettert auf einen Schlag zwölf Plätze nach oben und ist nun 97..

Die Weltranglisten finden Sie hier!

(JS)

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