Weltrangliste

Weltrangliste: Solja erstmals beste Deutsche

Petrissa Solja verbesserte sich von Platz 44 auf Platz 28 (©ITTF)

03.12.2018 - Im November nahm die World Tour zum Abschluss noch einmal ein bisschen Fahrt auf. Gespielt wurde in Stockholm bei den Swedish Open und in Linz bei den Austrian Open, zudem fand in Minsk mit den Belarus Open ein Challenge-Turnier statt. Bei allen drei Veranstaltungen waren Deutsche vertreten, den größten Sprung in der Weltrangliste konnte Petrissa Solja mit ihrem Abschneiden in Schweden und Österreich machen.

Die 24-Jährige erreichte als Qualifikantin bei den Swedish Open das Achtelfinale der Hauptrunde, nachdem sie sich in Runde eins gegen die ehemalige World-Cup-Siegerin Miu Hirano durchgesetzt hatte. Bei den Austrian Open kämpfte sich Solja ebenfalls als Qualifikantin in die erste Hauptrunde. Durch diese Leistungen ging es für die Bundesligaspielerin des TSV Langstadt in der Weltrangliste hoch von Platz 44 auf Platz 28. Solja ist damit zum ersten Mal beste Deutsche im Ranking. Direkt hinter ihr folgt auf Rang 29 Han Ying, die im Vergleich zum Vormonat (34.) auch Plätze gutmachen konnte. Unverändert auf Position 49 liegt Nina Mittelham als drittbeste Deutsche. Dadurch qualifiziert sich die 22-Jährige erstmals für das Europe Top 16-Turnier im Februar in Montreux, für das nur noch zwei Teilnehmer pro Nation zugelassen sind – neben Solja ist das dann eben Mittelham, weil Han Ying grundsätzlich nicht startberechtigt ist. Fünf Ränge konnte derweil Sabine Winter nach oben klettern (von 61 auf 56) und ist aktuell Deutschlands Nummer vier. In Reichweite der Top 100 befindet sich zudem Kristin Lang, die sich von Platz 113 auf 110 verbesserte. Platz 160 (vorher 155) nimmt Yuan Wan ein, Chantal Mantz wiederum Platz 175 (vorher 217). Fast unverändert ist die Aufteilung in den Top 10: Die Chinesin Zhu Yuling führt das Ranking vor ihrer Landsfrau Ding Ning, der Japanerin Kasumi Ishikawa und den weiteren Chinesinnen Chen Meng, Wang Manyu und Liu Shiwen an. Beste Europäerin ist weiterhin die Österreicherin Sofia Polcanova auf Platz 15. 

Ovtcharov fällt auf Rang neun
Schaut man sich die Top 10 der Herren an, so fällt am stärksten das Abrutschen von Dimitrij Ovtcharov auf. Aus der Liste der besten acht Turnier-Ergebnisse des 30-Jährigen innerhalb der letzten zwölf Monate fiel mit dem Übergang zum Dezember der Triumph bei den German Open im November 2017 heraus und wurde ersetzt durch den Viertelfinaleinzug bei den Swedish Open, einem Turnier der 'normalen' World-Tour-Kategorie, im November 2018. Deshalb geht es für Ovtcharov von Platz fünf runter auf Rang neun, der Orenburger liegt nun knapp hinter dem Hongkonger Wong Chun Ting. Timo Boll dagegen konnte Platz drei verteidigen, er rangiert dort knapp vor dem Chinesen Lin Gaoyuan. Dessen Landsmann Fan Zhendong führt die Weltrangliste mit großem Abstand vor Xu Xin an. Platz fünf nimmt derweil Wunderkind Tomokazu Harimoto ein, Weltmeister und Olympiasieger Ma Long findet sich auf Platz elf wieder. Drittbester Deutscher in der Weltrangliste ist nach wie vor Patrick Franziska auf Platz 14 (vorher 13), unverändert auf Position 27 liegt Ruwen Filus, von Platz 42 auf 37 ging es für Ricardo Walther hoch. Benedikt Duda findet sich auf Rang 45 (vorher 44) wieder, Bastian Steger auf Rang 55 (vorher 47). In Reichweite der Top 100 mit Platz 134 (vorher 131) taucht zudem noch Dang Qiu auf. 

Hier geht's zu allen Weltranglisten!

(DK)

Ähnliche Artikel

Kommentar schreiben

* Pflichtfeld

Sicherheitsabfrage Bitte geben Sie die untenstehende Zeichenfolge im Feld darunter ein.

Copyright © 2018 myTischtennis GmbH. Alle Rechte vorbehalten.