EM 2018

Die EM-Pressekonferenz: „In jedem Wettbewerb aufs Treppchen“

Bei den deutschen Herren sind nicht alle in Topform, trotzdem sind Ambitionen vorhanden (©Leib)

12.09.2018 - Bei der Pressekonferenz, die am Mittwochmittag im Deutschen Tischtenniszentrum (DTTZ) in Düsseldorf zur EM in Alicante abgehalten wurde, war die Nominierung der Spielerinnen und Spieler natürlich ein zentrales Thema. Aber auch die aktuelle Form und Verfassung sowie Zielsetzungen und Chancen wurden behandelt. Wir haben die wichtigsten Statements von Bundestrainer Jörg Roßkopf, Sportdirektor Richard Prause und natürlich der Spieler für Sie zusammengefasst.

Pressekonferenz der Damen-Nationalmannschaft

Richard Prause zu den Chancen: „Wir haben eine sehr schlagkräftige Truppe, die in den einzelnen Bereichen über sich hinauswachsen kann. Es wäre natürlich schön, wenn wir auch Medaillen gewinnen könnten. Viele unserer Spielerinnen gehören zu dem erweiterten Kreis, die bei den Europameisterschaften über sich hinauswachsen können.“

Darüber, dass das amtierende Europameisterdoppel Lang/Winter nicht zusammenspielt: „Wir haben uns hier zwischen zwei Europameisterduos entscheiden müssen - Winter/Solja 2013 und Winter/Lang 2016. Wir haben uns dann schließlich für Peti und Sabine entschieden, weil wir in der Vorplanung nicht wussten, in welche Richtung sich das mit Kristin entwickelt.“ 

Han Ying über ihren Sieg im internen Qualifikationsturnier: „Ich hatte den Vorteil, dass ich die China Open gut gespielt habe und da viele Punkte gesammelt habe. So hatte ich im internen Turnier weniger Druck.“

Über ihre aktuelle Position in Europa: „Meine Position in der Weltrangliste ist nicht so ganz aussagekräftig, denn hier habe ich den Nachteil, bei Weltmeisterschaften und beim World Cup keine Punkte sammeln zu können. Aber auch damals, als ich noch in den Top 10 war, hatte ich schon das Gefühl, dass wir Europäerinnen eigentlich sehr eng beieinander sind. Und nun, nach der Einführung der neuen Weltrangliste, habe ich nicht das Gefühl, dass sich das groß verändert hat.“

Sabine Winter zur Motivation nach ihren erfolgreichen Czech Open: „Es ist gut, noch mal so ein Erfolgserlebnis vor der EM gehabt zu haben. Ich habe schon im Training gemerkt, dass ich wieder besser spiele. Ich fahre positiv zur EM und hoffe, dass es da genau so gut läuft.“

Petrissa Solja über ihre Dreifachbelastung in Einzel, Doppel und Mixed: „Es sind natürlich viele Spiele in kurzer Zeit, die ich in den drei Wettbewerben spielen werde. Aber ich traue mir das auf jeden Fall zu. In dieser Zeit liegt der Fokus voll auf Tischtennis und die freien Minuten werde ich nutzen, um mich auszuruhen. In dieser Woche möchte ich mich daher auch möglichst nicht auspowern, damit ich in Alicante genug Kraft habe. Ich hoffe, dass ich viele Spiele machen darf. Und es wäre schön, wieder mit einer Medaille nach Hause zu kommen.“

Nina Mittelham über ihre Ziele: „Über das Doppel haben Kristin und ich noch nicht wirklich gesprochen. Bei der WM in Düsseldorf haben wir schon mal zusammen gespielt, aber das ist jetzt auch schon was her - von daher schauen wir mal. Im Einzel habe ich mir auch noch nichts vorgenommen. Ich will einfach gut spielen und am Ende mit meiner Leistung zufrieden sein.“

Kristin Lang über ihre guten Leistungen trotz reduzierter Trainingszeit: „Ich teile meine Zeit jetzt anders ein und nutze das Training effektiver. Daher habe ich letztlich nicht viel weniger Trainingseinheiten als vor der Geburt meiner Tochter. Meine guten Leistungen in letzter Zeit zeigen auch, dass ich die Sache nach wie vor ernst nehme und wieder angreifen will. Durch die Czech Open habe ich noch mal einen Schub bekommen und ich weiß, dass ich das Potenzial habe, auch bei der EM vorne mitzuspielen.“

Darüber, dass sie nicht wieder mit Sabine Winter zusammenspielt: „Ich habe mir das vorher schon gedacht, von daher war das keine große Überraschung für mich. Ich habe ja aber auch vorher schon mit anderen Doppelpartnerinnen zweimal Bronze geholt und Nina und ich passen vom Spielsystem her gut zusammen. Daher glaube ich, dass wenn wir gut spielen und harmonieren, auch gute Chancen haben. Wir haben natürlich schon einen Nachteil gegenüber Doppeln, die schon seit Jahren zusammenspielen. Aber ich bin trotzdem zuversichtlich, dass wir vorne mitmischen werden.“

Die Statements der Herren finden Sie auf der zweiten Seite!

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