Weltrangliste

Weltrangliste: DTTB-Asse müssen Plätze einbüßen

Ist erstmals seit März 2014 nicht mehr in den Top 100 zu finden: Steffen Mengel (©Fabig)

07.12.2017 - In der Weltrangliste im Monat Dezember, der letzten, bevor sich das Berechnungssystem grundlegend ändert, haben die Spieler des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) überwiegend Plätze einbüßen müssen. Aus den Top 100 verabschieden mussten sich bei den Herren Patrick Baum und Steffen Mengel, bei den Damen Nina Mittelham.

Baum fiel von Platz 80 auf 101, Mengel von 83 auf 102, beide hatten bei den German Open schon in der Qualifikation die Segel streichen müssen. Dimitrij Ovtcharov dagegen konnte durch seinen Sieg in Magdeburg wieder nach Punkten zulegen, ist hinter Ma Long und Fan Zhendong aber weiterhin auf Position drei zu finden. Hinter Ovtcharov kehrte Xu Xin nach seinen Auftritten bei den German Open (Viertelfinal-Aus) und den Swedish Open (Titelgewinn) ins Ranking zurück und schob sich wieder vor Timo Boll. Komplettiert wird die Top 10 von Xus Landsmann Lin Gaoyuan, den Japanern Jun Mizutani und Koki Niwa sowie Ex-Weltmeister Zhang Jike und Lee Sangsu. 

Drittbester Deutscher ist nach wie vor Ruwen Filus, für den es zwei Plätze nach unten ging (jetzt 23.), während Bastian Steger seine Platzierung (30.) halten konnte. Benedikt Duda ist in diesem Monat die Nummer 46 der Welt, Ricardo Walther die 47, Patrick Franziska die 49. Die größten Sprünge in den Top 100 der Herren gelangen Spielern wie den Chinesen Zhou Yu (von 42 auf 20), Xue Fei (frischgebackener Jugend-Weltmeister, von 79 auf 50), dem Inder Sathiyan Gnanasekaran (von 88 auf 68), dem Dänen Zai Yujia (von 124 auf 90) und dem Slowenen Darko Jorgic (von 120 auf 95), der in der Bundesliga für Bad Königshofen spielt. 

Bei den Damen ging es nicht nur für Nina Mittelham (von 90 auf 103), sondern auch für alle anderen DTTB-Spielerinnen in den Top 100 nach unten. Die nach wie vor beste Europäerin im Ranking, Han Ying, fiel von Position 11 auf 13, Shan Xiaona nach ihrem Erstrunden-Aus bei den German Open und Swedish Open von 19 auf 27, die momentan inaktive Petrissa Solja von 35 auf 40 und Sabine Winter von 57 auf 65. Angeführt wird die Weltrangliste auch in diesem Monat von Zhu Yuling, hinter ihr rangiert wie im Vormonat Chen Meng, dann folgt die ins Ranking zurückgekehrte Swedish-Open-Finalistin Ding Ding vor Liu Shiwen, Kasumi Ishikawa, Miu Hirano, Sun Yingsha, Wang Manyu, Mima Ito und Swedish Open-Siegerin Cheng Xingtong aus China, die von 33 auf 10 klettern konnte. Ihren Landsfrauen Chen Ke (von 61 auf 30), Sun Mingyang (von 206 auf 66) und der Japanerin Miyu Nagasaki gelangen mit Blick auf die Top 100 die bemerkenswertesten Sprünge nach oben. 

Ovtcharov nach neuem Berechnungssystem schon jetzt die Nummer eins
Wie eingangs erwähnt greift im Januar das neue Berechnungssystem der Weltrangliste. Hierbei wird häufiges Spielen auf der World Tour belohnt, bei Niederlagen verliert man keine Punkte mehr und nur die Abschlussplatzierungen bei einem Turnier werden bewertet und nicht, wen man auf dem Weg dahin besiegen musste oder gegen wen man sich frühzeitig aus dem Wettbewerb verabschieden musste. In der Weltrangliste nach dem künftigen Berechnungssystem ist Dimitrij Ovtcharov aktuell schon die Nummer eins vor Fan Zhendong, Ma Long, Xu Xin und Timo Boll und könnte sich den Platz an der Spitze, abhängig von seinem Abschneiden bei den Grand Finals in der nächsten Woche, im Januar zum ersten Mal in seiner Karriere offiziell sichern. 

Deutsche Spieler in den Top 100 bzw. Reichweite der Top 100:

Herren: 
Dimitrij Ovtcharov 3. (Vormonat: 3.)
Timo Boll 5. (4.)
Ruwen Filus 23. (21.)
Bastian Steger 30. (30.)
Benedikt Duda 46. (43.)
Ricardo Walther 47. (40.)
Patrick Franziska 49. (54.)
Patrick Baum 101. (80.)
Steffen Mengel 102. (83.)

Damen:
Han Ying 13. (11.)
Shan Xiaona 27. (19.)
Petrissa Solja 40. (35.)
Sabine Winter 65. (57.)
Nina Mittelham 103. (90.)

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(DK)

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