TT-Stammtisch

Neue Serie: Lauschangriff am Amateur-Stammtisch

Nehmen kein Blatt vor den Mund: "Noppen-Norbert" und "Raketen-Rudi" (©Laven)

24.01.2014 - Unsere beiden Protagonisten heißen "Noppen-Norbert" und "Raketen-Rudi". Sie spielen in der 3. Mannschaft des TTC Bad Falzsuflen und sind dort Woche für Woche dem Wahnsinn der 2. Tischtennis-Kreisklasse ausgesetzt. Nicht selten geht es nach dem Training oder Spiel noch auf ein Bier in die Stammkneipe an der Ecke. Was sich dort hinter den Kulissen abspielt und worüber die beiden disktutieren, das erfahren Sie ab heute bei myTischtennnis.de!

Ob es um nervige Gastspieler beim Training, die anstehende Spielerversammlung oder um ein wieder mal "unglücklich" verlorenes Spiel des TTC Bad Falzsuflen geht: In unserer neuen Stammtisch-Reihe wollen wir mit zwei nicht ganz ernst gemeinten Charakter diverse Amateur-Themen mal von einer anderen Seite beleuchten. 

Noppen-Norbert: Erfahrung schlägt Aerodynamik
Unser erster Hauptdarsteller heißt Noppen-Norbert, ist 56 Jahre jung und spielt im unteren Paarkreuz der dritten Mannschaft des TTC Bad Falzsuflen. Zwar mangelt es seinem Körper aufgrund unübersehbarer Rundungen an Aerodynamik. Das weiß er allerdings durch Abgeklärtheit und Erfahrung wettzumachen. Desöfteren treibt er mit seinen Rückhand-Noppen der Marke "Anno Tobak" so manchen (Jugend-)Spieler zur Weißglut. Zu allem Überfluss darf das zweiminütige Schuhe-Zubinden vor einem wichtigen Ballwechsel natürlich nicht fehlen. Auch für einen Aufschlag aus der Hand ist er immer wieder gut. Eine Einladung auf ein Bier nach dem Spiel, womöglich samt einer Runde Skat, würde Noppen-Norbert im Leben nicht ausschlagen.

Raketen-Rudi: Die Gazelle mit dünnem Nervenkostüm
Als komplettes Gegenteil darf Raketen-Rudi bezeichnet werden. Der 32-jährige Spitzenspieler der 2. Kreisklasse ist von hagerer Gestallt und am Tisch ein sehr beweglicher, gazellenartiger Typ. Mit fast übertriebenen Hechtsprüngen zaubert er ab und an einen Weltklasse-Ball aus dem Hut – um die drei darauffolgenden Bälle mit allzu großer Hektik drei Meter hinter den Tisch zu setzen. Bei jedem dritten Training muss er wieder einen neuen Belag ausprobieren, weil der letzte zu schnell oder zu langsam war. Dass er im letzten Meisterschaftsspiel einfach schlecht gespielt hat oder sein dünnes Nervenkostüm ihm wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, würde er niemals zugeben. Tipps während des Spiels braucht er auch nicht, er selbst weiß immer alles besser. Mit Kritik an Norbert, gegen den er im direkten Duell schon mal gerne Niederlagen einstecken muss, spart er nicht. Ein Dorn im Auge ist Rudi vor allem Norberts Schläger, denn „Materialspieler können einfach kein Tischtennis spielen".

Auf Seite zwei geht's zum ersten Stammtisch-Gespräch!

Ähnliche Artikel

Kommentar schreiben

* Pflichtfeld

Sicherheitsabfrage Bitte geben Sie die untenstehende Zeichenfolge im Feld darunter ein.

Copyright © 2019 myTischtennis GmbH. Alle Rechte vorbehalten.