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Sandpapier-WM: Shmyrev zum dritten Mal Weltmeister!

Eine der Boxen im Alexandra Palace in London (©Leu)

05.01.2014 - Maxim Shmyrev hat zum dritten Mal nacheinander die World Championships of Ping Pong gewonnen. Im Finale setzte sich der mehrfache russische Tischtennis-Meister im Alexandra Palace in London gegen den US-Amerikaner Ilija Lupulesku durch und darf sich über eine Siegprämie von 20.000 US-Dollar freuen. Als bester deutscher Teilnehmer erreichte Alexander Flemming das Achtelfinale des Wettbewerbs.

Er hat es erneut geschafft: Zum dritten Mal in Folge hat Maxim Shmyrev die World Championships of Ping Pong gewonnen. Im Finale besiegte der mehrfache russische Tischtennis-Meister und Vize-Präsident des russischen Verbandes den US-Amerikaner Ilija Lupulesku glatt in drei Sätzen. Lupulesku, der in seiner Tischtennis-Karriere vor allem im Doppel mit Zoran Primorac (Vizeweltmeister 1987, Olympia-Silber 1988) und der damaligen jugoslawischen Nationalmannschaft (Vizeweltmeister 1991) große Erfolge feierte, hatte im Viertelfinale Plüderhausens Bundesligaspieler Andrew Baggeley aus dem Wettbewerb gekegelt. Maxim Shmyrev sagte nach seinem Erfolg über Ilija Lupulesku: "Das ist ein unglaubliches Gefühl. Ein großer Dank geht an die Veranstalter, die wieder ein tolles Turnier auf die Beine gestellt haben. Es hat Spaß gemacht, vor dieser Kulisse zu spielen. Sandpapier-Tischtennis kann mit seinem Eventcharakter das normale Tischtennis auf ein neues Level bringen. Das Spielniveau hier ist in jedem Jahr gestiegen. Ich hoffe dennoch, dass ich im nächsten Jahr meinen Titel noch einmal verteidigen kann." 

"Unser Fazit fällt sehr sehr positiv aus"
Alexander Flemming, Deutscher Meister im Doppel und Zweitligaspieler in Hilpoltstein, war am Finaltag als bester deutscher Teilnehmer im Achtelfinale ausgeschieden. In der Runde der letzten 16 war der 26-Jährige dem Philippinen Ricardo Gonzales erst im Sudden Death des Entscheidungssatzes unterlegen. Am Vortag war Verbandsligaspieler Robert Roß als zweitbester Deutscher in der Runde der letzten 32 am Chinesen Qing Wang gescheitert. Jürgen Leu und Bernd Ahrens hatte das Aus in der Vorrunde ereilt. Mit jeweils einem Sieg konnten die beiden dennoch eine Prämie von 500 Dollar einstreichen. Jürgen Leu zum Abschneiden des 'Teams Deutschland': "Unser Fazit fällt sehr sehr positiv aus. Man hat gesehen, dass man mit ein bisschen Vorbereitung hier doch einige Spiele gewinnen kann. Bei Alex ging es sogar noch einen Schritt weiter. Insgesamt waren alle sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie sie abgeschnitten haben."

Zur Aufmachung der World Championships of Ping Pong, die auch in diesem Jahr wieder mit Lichteffekten und wahrem Showcharakter glänzen konnten, merkte Leu an: "Im Vergleich zum letzten Jahr wurde ein bisschen was verändert. Z.B. wurde ein zweiter TV-Tisch eingeführt. Während sich der Besucherandrang gestern in Grenzen hielt, war es heute am Finaltag doch voller als noch vor einem Jahr. Man sieht, dass das Event auf einem guten Weg ist." Wie es mit dem Sandpapier-Tischtennis in Deutschland weitergeht? "Wir wollen uns nach ein, zwei Wochen Nachbereitung mit den Organisatoren der World Championships of Ping Pong in Verbindung setzen, wie man in Deutschland weiter vorgehen könnte. Gerne würden wir wieder in Erfurt ein finales Qualifikationsturnier veranstalten. Diesem sollen nach Möglichkeit vier regionale Qualifikationsturniere vorausgehen, die von Partnervereinen veranstalten werden sollen", so Leu. 

Alle Ergebnisse können Sie hier nachlesen

Im Youtube-Kanal von Clickball finden Sie schon erste Videos zu den Spielen der Deutschen!

(DK)

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