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Warum Tischtennis auch im digitalen Zeitalter beliebt ist

Es gibt viele gute Gründe, Tischtennis zu spielen (©Fabig)

01.11.2019 - Früher sah die Welt noch so aus: Als Kind spielte man Gummitwist oder Tischtennis in den Pausen auf dem Schulhof oder sammelte und tauschte Sticker. Das war lange bevor jedes Grundschulkind sein eigenes Smartphone hatte und sich über die Likes unter einem Instagram-Post sorgte. Und doch bleibt die Faszination für analoge Spiele bestehen. Hier kommen vier Gründe, warum sich ausgerechnet Tischtennis nach wie vor so großer Beliebtheit erfreut.

Heute im digitalen Zeitalter sind die Unterhaltungsmöglichkeiten für Klein und Groß endlos. Dank günstiger Abonnements erlauben Anbieter wie Netflix stundenlanges Streaming unterschiedlichster Serien oder Dokumentationen. Spielkonsolen wie Nintendo, PlayStation oder Xbox sorgen für eine abendfüllende Beschäftigung. Nicht zuletzt sind auch Automatenspiele wie das legendäre Book of Ra online verfügbar und ermöglichen Spielfreunden kostenlose Unterhaltung vom heimischen Sofa aus. Um sich mit seinen Freunden über den neuesten Klatsch auszutauschen, muss man sich nicht mehr im Eiscafé treffen, sondern kann bequem über diverse Chatprogramme kommunizieren. Warum dennoch die Faszination für analoge Spiele wie Tischtennis bestehen bleibt? Hier kommen vier Gründe!

Tischtennis hält fit

Eine offensichtliche Begründung für die Freude an Tischtennis liegt in der Fitness-Komponente. Um sich körperlich gesund zu halten, muss man keineswegs teure Fitnessstudios aufsuchen oder stundenlang joggen. Auch Tischtennis fördert nachgewiesenermaßen die Fitness. Der auch als Pingpong bezeichnete Sport ermöglicht es, bis zu 250 Kalorien pro Stunde zu verbrennen, und bietet damit ein echtes Herz-Kreislauf-Training. Zusätzlicher Vorteil daran ist, dass es nicht nur einzelne Muskelgruppen, sondern den ganzen Körper trainiert. Tischtennis fördert zudem durch die unterschiedlichen Bewegungsabläufe die Beweglichkeit und Flexibilität.

Tischtennis ist für alle

Gleichzeitig erfordert Tischtennis kein großes Vorwissen. Die Grundregeln sind einfach und mit einem Mal googeln für jeden verständlich. Auch setzt Tischtennis auf niedrigem Level keine Sportlichkeit voraus, denn es ist ein Spiel, dass jeder schnell beherrscht - egal, ob jung oder alt. Im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten hat Tischtennis keine feste Klassenzugehörigkeit. Während Fußball historisch der Sport der Arbeiterschicht war und Golf den Wohlhabenden vorbehalten war, spielen die unterschiedlichsten Menschen aus allerlei Kulturen und sozialen Klassen Tischtennis. Egal, ob auf Klassenfahrt, im Pausenraum auf der Arbeit oder im Hobbykeller zu Hause - Tischtennis ist überall.

Tischtennis ist ein sozialer Sport

Selbstverständlich hat Tischtennis wie jede andere Sportart ein kompetitives Element. Schließlich messen sich die besten Tischtennisspieler jährlich bei der Weltmeisterschaft. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten wie Turnen oder Reiten ist es nicht möglich, Tischtennis allein zu spielen. Man braucht zumindest einen Gegenspieler. Ein großer Vorteil an Tischtennis ist, dass unterschiedliche Personenanzahlen miteinander spielen können. Ist es eine Gruppe von vier Personen, so spielen sie ein Doppel. Sind es noch mehr, so spielt die Gruppe Rundlauf, bis die zwei Finalisten feststehen. Es ist somit ein interaktiver und integrativer Sport.

Tischtennis fördert den Geist

Tischtennis hält nicht nur den Körper fit, sondern auch den Geist. Tatsächlich gehen Wissenschaftler davon aus, dass der Sport die Konzentration und Selbstständigkeit fördert. Wer regelmäßig Tischtennis spielt, hat eine bessere Durchblutung und kann in der Folge konzentrierter und präziser Aufgaben lösen. Zudem trägt der Sport zu einer ausgeglichenen Stimmung bei und kann die Schlafqualität nachweislich steigern. Dies sind nur vier der guten Gründe, um auch und gerade im digitalen Zeitalter den beliebten Sport rund um den rechteckigen Tisch beizubehalten.

 

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