Buntes

Ryu Seung Min neuer Mann an Koreas Spitze

Ryu Seung Min ist ab jetzt koreanischer Verbandspräsident (©ITTF)

03.06.2019 - Er ist der Mann, der Chinas Dominanz bei Olympischen Spielen das letzte Mal durchbrechen konnte: Ryu Seung Min, der vor 15 Jahren in Athen zum Olympiasieger im Einzel gekrönt wurde. Der Koreaner und ehemalige Ochsenhausener Bundesligaspieler blieb dem Sport auch nach seinem Karriereende treu und übernimmt nun einen weiteren wichtigen Posten. Ryu ist neuer Präsident des koreanischen Tischtennisverbands.

Ryu Seung Min ist der neue Mann an der Spitze des koreanischen Tischtennissports. Am Freitag wurde der 36-Jährige zum neuen Präsidenten des koreanischen Tischtennisverbands gewählt, nachdem sein Vorgänger Cho Yang-ho vorigen Monat verstorben war. Ryu wird den Verband nun bis zum Ende von Chos Amtsperiode leiten, was bedeutet, dass er nun auch für die Ausrichtung der Team-WM 2020 in Busan und das Abschneiden des koreanischen Teams bei den Olympischen Spielen in Tokio mitverantwortlich ist. 

Sportpolitische Ämter sind Ryu nicht fremd. Seine aktive Karriere auf internationaler Ebene beendete er 2013, bis 2014 war er im Trikot der TTF Liebherr Ochsenhausen noch in der TTBL aktiv. Danach übernahm er das Amt des koreanischen Nationaltrainers, wurde 2016 in die IOC-Athletenkommission gewählt und unterstützte den koreanischen Verband bereits vor seiner Wahl zum Verbandschef als Vize-Präsident. In seinem Land, wo er als letzter nicht-chinesischer Olympiasieger ein gefeiertes Vorbild ist, setzte er sich für die diversen gemeinsamen Auftritte von nord- und südkoreanischen Spielern bei internationalen Turnieren wie der WM 2018 in Halmstad ein. Seit vorigem Monat ist er zudem Mitglied des Exekutivkomitees der ITTF. 

„Ich werde mein Bestes geben, um zu gewährleisten, dass wir nächstes Jahr eine sehr erfolgreiche WM in Busan ausrichten werden“, sagte Ryu gegenüber der ITTF. „Ich werde sicherstellen, dass die Verbindung zwischen dem koreanischen Verband und der ITTF durch eine bessere Kommunikation gestärkt wird, so dass dies eine Win-Win-Situation für beide Seiten wird.“ Sein Vorgänger Cho Yang-ho hatte das Amt des Verbandspräsidenten seit 2008 bekleidet.

(JS)

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