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TT-Spieler Kepser nach DSDS-Aus: "Gerne anderen Song gewählt"

Lukas Kepser (Q-TTR-Wert: 1564) schaffte es bei "Deutschland sucht den Superstar" unter die letzten Zehn (©Jens Heuser)

11.04.2019 - Bei "Deutschland sucht den Superstar" sorgte Lukas Kepser, Spieler von WRW Kleve, für Furore und schaffte es sogar bis in die Top 10. Schluss war für den 24-Jährigen am Samstag nach der ersten Liveshow, bei der er zwar von 60 Klevern tatkräftig angefeuert wurde, am Ende aber zu wenige Anrufe von den Zuschauern erhielt. Mit uns sprach Kepser über sein DSDS-Aus, die Unterstützung von Boll und Ovtcharov und seine weiteren Pläne.

myTischtennis.de: Seit Ende Dezember wusstest du, dass du unter den letzten Zehn stehst und in der ersten Liveshow auftreten wirst. Wie schwierig war es, das geheimzuhalten? Und wie ging es dann bis zur ersten Mottoshow weiter?

Lukas Kepser: Nach dem Casting haben das schon viele vermutet, ich habe aber nie etwas dazu gesagt. Jeden Samstag wurde dann natürlich etwas ausgestrahlt, das war schon komisch. Aber das Leben nahm ab Januar wieder seinen gewohnten Lauf. 

myTischtennis.de: ...bis ihr vor kurzem für eine Woche in die "DSDS-WG" eingezogen seid...

Lukas Kepser: Genau, wir waren dann den ganzen Tag im Studio, hatten viele Termine, mussten abends aber auch wieder zu einer bestimmten Zeit in der WG sein. 

myTischtennis.de: Am vergangenen Samstag folgte dann der große Auftritt in Köln. Wie war es, vor solch einer Kulisse zu singen?

Lukas Kepser: Das Erlebnis an sich war super und unvergleichbar. Man weiß, dass vor dem Fernseher vier bis fünf Millionen Zuschauer sitzen. Vor Ort haben mich 60 Personen aus meiner Familie, meinem Freundeskreis und meinen Vereinen unterstützt. Wenn man vertraute Leute um sich herum hat, ist das ein schönes Gefühl. 

myTischtennis.de: Mit welchen Erwartungen bist du in die Mottoshow gegangen? 

Lukas Kepser: Ich bin die Sache ohne große Erwartungen angegangen, es konnte alles passieren. 

myTischtennis.de: Mit der Songauswahl für dich – das Motto der Show war "Chartbreaker" – sollst du nicht so zufrieden gewesen sein...

Lukas Kepser: Nein, "Happier" von Marshmello ft. Bastille war nicht mein favorisierter Song. Aber ich wollte natürlich zeigen, dass ich alles singen kann, nicht nur Balladen. Insgesamt wollte ich aber einfach Spaß haben.  

myTischtennis.de: Wer hat den Song denn ausgewählt, wenn nicht du selbst?

Lukas Kepser: Das findet in Zusammenarbeit statt, das letzte Wort dabei hat dann Dieter Bohlen. Die Macher müssen ja auch eine Show hinbekommen, die unterhaltsam ist. Ich hätte aber gerne ein Lied gesungen, bei dem ich am Klavier gesessen hätte – eben eines, bei dem ich meine Stärken besser hätte ausspielen können. 

myTischtennis.de: Was waren deiner Meinung nach weitere Faktoren, die zu deinem Ausscheiden geführt haben?

Lukas Kepser: Mir haben im Vergleich zu anderen Teilnehmern schon ein wenig die Follower in den sozialen Medien gefehlt. Neben Angelina, die ebenfalls ausgeschieden ist, hatte ich die wenigsten Follower. Mir folgen jetzt zwar über 20.000 Menschen auf Instagram, aber die anderen haben deutlich mehr Follower, bis zu 200.000. Ich habe später angefangen, in den sozialen Medien richtig aktiv zu sein, und diesen Teil etwas unterschätzt. Musikalisch gesehen – das war auch die Rückmeldung der Juroren – war meine Leistung nicht so, dass ich hätte ausscheiden müssen. 

myTischtennis.de: Was kannst du zu deiner Gefühlslage kurz nach dem Ausscheiden sagen und wie fühlst du dich jetzt?

Lukas Kepser: Ich habe die Entscheidung relativ gefasst aufgenommen. Um die Show zu gewinnen, hätte ich mich wohl auf den Kopf stellen müssen. Es waren Teilnehmer mit einer deutlich größeren Reichweite dabei, da hätte ich keine Chance gehabt. Natürlich hätte ich nichts dagegen gehabt, noch ein, zwei Runden weiterzukommen. Jetzt fühle ich mich frei, sehe das Ganze rational. 

myTischtennis.de: Wie kam es zur Unterstützung von Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov auf Facebook? 

Lukas Kepser: Über einen gemeinsamen Freund, der die beiden darum gebeten hatte. Die haben sich dann angeschaut, wie ich singe, fanden es gut und haben einen Aufruf gepostet, mich zu unterstützen. 

myTischtennis.de: Du hast bei "DSDS" mitgemacht, um noch bekannter zu werden, deine Reichweite zu steigern. Wie zufrieden bist du in dieser Hinsicht? 

Lukas Kepser: Sehr zufrieden, das hat super geklappt. Vor allem in der Region bin ich viel bekannter geworden, alle kennen jetzt meine Stimme. Was ich erreichen wollte, habe ich erreicht. 

myTischtennis.de: Wie fällt grundsätzlich dein Fazit zur Sendung aus?

Lukas Kepser: Um DSDS zu gewinnen, muss man schon sehr präsent sein. Man muss viel in seine Social-Media-Kanäle investieren, schauen, dass man sich gut verkauft. Ich bin eher im Hintergrund geblieben, das wurde von meinen Fans aber positiv zur Kenntnis genommen. In vielen Belangen muss man aber präsenter sein, mehr aus sich herausgehen. So wie ich bin oder war, bin ich meiner Meinung nach doch recht weit gekommen. Ich musste mich nicht verstellen, konnte auch mit meinen musikalischen Qualitäten so weit kommen – das spricht ja für die Sendung. 

myTischtennis.de: Wie geht es jetzt in den nächsten Monaten weiter bei dir? Welche Auftritte sind schon geplant und was darüber hinaus? 

Lukas Kepser: Ich habe momentan sehr viele Anfragen, werde evtl. beim TTBL-Finale auftreten und beim Courage-Festival hier in Kleve singen. Später will ich vielleicht auch mal eigene Veranstaltungen organisieren, immer mal wieder eigene Lieder produzieren und professionelle Coversongs aufnehmen.

Hier können Sie sich den Mottoshow-Auftritt von Lukas Kepser noch einmal anschauen (Ende Kapitel 1 bis Minute 10:30 in Kapitel 2)!

Lukas Kepser finden Sie auch auf Facebook und Instagram!

(DK)

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